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Unsere Umwelt
Von Marius am 27. Dezember 2025 um 22:54Es geht um unsere Umwelt, ich habe die Foren durchsucht und nichts darüber gefunden, also fange ich damit an. Es ging, nach Gesprächen mit Mitforisten darum, wie wir unsere Umwelt und damit uns selber verpesten, es geht um den allgegenwärtigen Plastikmüll, und dazugehörigem Mikroplastik, überall in Ozeanen, wir essen, trinken und atmen das ganze Zeug tagtäglich. Aber das interessiert nicht, Hauptsache die Menschheit hat genug Geld um zum Mars zu fliegen um zu sehen was es dort alles nicht gibt. Was meint ihr dazu?
realo antwortete vor 2 Wochen 29 Mitglieder · 186 Antworten -
186 Antworten
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Hallo Webra,
das ist für mich ein Sinn der virtuellen Kommunikation, die eigenen Gedanken und Gefühle formulieren. Nicht nur die Siege verkünden, sondern auch die Niederlagen. Gerade in der anonymen online Welt macht es Sinn die negativen Gefühle zu benennen, das befreit enorm. Das schreibe ich hier von Anfang an, seit dem ich im Senioren-Forum aktiv bin, es gehören die negativen Gefühle aufs Tablett. Es nehmen ja einige wörtlich und sorgen für negative Gefühle, aber damit umgehen ist die Befreiung, nicht gekränkt schmollen. Nirgendwo lassen sich solche Übungen besser absolvieren, als in der virtuellen Welt.
Die Lüge schafft auch negative Gefühle, wenn sie auffliegt, damit sollte man gerade im Internet mit den vielen Fakes umgehen können. Ich lüge auch, aber ich belüge mich nicht selbst, wenn ich lüge ist mir das absolut bewusst. Der Umgang mit Fakes ist aus meiner Sicht die Gegenlüge. Auch wenn die KI lügt, warum denn nicht, ich lüge zurück. Die eigenen Schwächen beschreiben ist ehrlich gemeint, sich selbst zu liebe, das ist der Unterschied zur Kommunikation mit der KI. Wenn ich eingebe: Habe starke Ängste was kann ich tun? Kommt: Hallo Mensch, ich bin ein KI-Chatbot, Modell GPT-5 nano und dann kommen ganz viele Tipps. Habe die KI angelogen, habe momentan keine starken Ängste.
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Das Alter ist durchaus mit Defiziten verbunden, nicht immer, aber oft. Ich habe aufgrund meiner Erkrankungen der Depression und der Ängste früh gelernt, dass das Leben zwar Einbußen bereithält, aber dass man damit gut leben kann. Durch Training und Übung lässt sich einiges überwinden und an Kräften zurückholen, aber anderes ist unwiederbringlich verloren. So wie die DDR unwiederbringlich verloren ist, so sind aufgrund von Ängsten Lebensbereiche unwiederbringlich verloren, wie Fliegen, Fernreisen oder Überseeurlaube, das lässt sich jedoch sehr leicht verkraften. Das Auto habe ich schon länger verkauft, ich lebe mitten in der Stadt, aus gutem Grund, da brauche ich keins. Die 30 min die Webra zur Bushaltestelle braucht, brauche ich hier um die ganze Stadt zu durchqueren mit vielen Supermärkten und Geschäften. Das ist jedoch kein Zufall, habe mich immer geweigert aufs Land zu ziehen, auch wenn die Mieten dort viel billiger sind. Wenn es im Alter Einschränkungen gibt, ist das Leben im Stadtzentrum um ein Vielfaches einfacher und ohne Hilfe möglich. Habe auch mal im Haus auf einem Grundstück mitten in der grünen Natur gelebt, es ist mir nicht bekommen. Habe Paranoia entwickelt aufgrund der Geräusche in der Einsamkeit, war das gruselig. Da bin ich im Stadtzentrum mit vielen Menschen auf der Straße wesentlich besser aufgehoben.
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Respekt @Webra , also hat doch irgendwie die Vernunft gesiegt, wenn auch durch Schicksal. 🙂 Da gibt es Sachen, z.B. in den 90’er Jahren, da hat ein alter Autofahrer (er war Politiker, sonst hätte es nicht in der Zeitung gestanden) auf der Autobahn umgedreht und wollte heim. War eben als Geisterfahrer unterwegs, ist aber Gott sei Dank nichts passiert, bis die Polizei kam.
Und das mit dem Saufen, das war ironisch gemeint, weil erlebt: Der Vater von meinem Freund war blau und sagt zu uns: „Buben, wer nicht laufen kann, muss fahren können.“ Steigt ins Auto und kommt nicht so recht vom Fleck. – „Scheiß Auto!!“ und geht ins Bett. Beste Entscheidung. Später haben wir geschaut was mit dem Auto nicht stimmt… die Handbremse war gezogen!! 🤣
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„Wie wohl alte Autofahrer damit umgehen? Halten sie sich an die Regel „Wenn ich nicht mehr laufen kann, ich kann fahren“? – Sowas war doch immer ein Säuferspruch.“ Marius
Hallo Marius,
ich wohne in einem landschaftlich sehr schönem Tal in der Nähe vom Fuschelsee im Land Salzburg. Das Ortszentrum ist mit Bank, Dorfarzt und Supermarkt ca. 4 km entfernt. Öffentlicher Nahverkehr nur alle 90 Minuten. Zur Bushaltestelle zu Fuß ca. 30 Minuten. Auto ist lebenswichtig. Trotz einer starken Sehbehinderung, ich sehe Begrenzungslinien und andere Verkehrsteilnehmer doppelt, habe ich mein Auto nicht abgegeben. Ich habe meinen Fahrstil, entsprechend meiner Einschränkung, geändert. Irgendwer oder irgendwas hat aber erkannt, dass ich das Leben und die Gesundheit anderer und auch mich selbst gefährde. Dieses Etwas hat zu einer drastischen Maßnahme gegriffen. Beim TÜV-Termin wurde festgestellt, dass mein geliebter Mercedes A-Klasse eine neue Vorderachse brauchte. Kostenpunkt zwischen 4.000 und 5.000 Euro. Reparatur unrentabel, da geliebtes Automobil 20 Jahre alt war. Gemildert wird dieser Verlust meiner Beweglichkeit durch das Dorfmobil, dass unsere Gemeinde Mitte letzten Jahres eingeführt hat. Gefahren wird es von noch rüstigen Seniorinnen und Senioren auf freiwilliger Basis nach vorheriger Anmeldung. Fahrpreis pro Person 5 Euro. Bewegungsradius 20 KM.
Fehlende Vernunft wurde durch Schicksal ersetzt.
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Ja Webra, als ich mal (unbesoffen 😇) mit dem Fahrrad umgekippt bin und mir das Bein gebrochen habe, hab ich mir gedacht – Uii, die Zeit ist vorbei. Also das Ding an einen jungen Nachbarn verschenkt. Wie wohl alte Autofahrer damit umgehen? Halten sie sich an die Regel „Wenn ich nicht mehr laufen kann, ich kann fahren“? – Sowas war doch immer ein Säuferspruch.
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Ja, @Webra, da hast du leider recht. Die Dinger müssen auch beherrscht werden und die Geschwindigkeit nicht unterschätzt. Es gibt immer wieder ältere Menschen, die meinen, aufsteigen und losfahren. Persönlich habe ich keine Bedenken, mein Gleichgewicht kann ich aufgrund meiner lebenslangen sportlichen Tätigkeiten noch gut halten und eingefahren habe ich mich auch gründlich. Auch meine Sinnesorgane sind noch zufrieden stellend. Trotzdem: In der Großstadt fahre ich nicht mehr Rad, egal, welches, habe ich früher in Berlin oft gemacht.
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„Deine Argumente stammen noch aus dem letzten Jahrtausend und der Erfahrung einer schlampigen russischen Technologie.“
Eben nicht, lieber @Genuss! Ich hab doch deutlich und konkret darauf verwiesen, dass die Berechnungen von früher keinen Klimawandel und keine Häufung von Extremereignissen wie Sturmfluten usw. einkalkuliert haben. Wie massiv die Umwelt von den zugrundegelegten Eckdaten abweicht, wissen wir jetzt erst.
Auch Fukushima wird mir niemand mit schlampiger russischer Technologie erklären wollen!
Genauso skrupellos ging man übrigens auch in Frankreich mit AKWs um. Die Korrosion an Behältern und Leitungen wurde schon gelegentlich, wenn problematisch, irgendwo in die Akten weggeschummelt. Der Stromerzeuger will doch nicht sein Werk stilllegen müssen!
Aber klar, niemand ist blinder als jemand, der etwas partout nicht sehen möchte…
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