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Und auf einmal steht es neben dir.
Und auf einmal merkst du äußerlich:
Wieviel Kummer zu dir kam,
Wieviel Freundschaft von dir wich,
alles Lachen von dir nahm.
Fragst verwundert in den Tage.
Doch die Tagehallen leer.
Dann verkümmert deine Klage…
Du fragst niemand mehr.
Lernst es endlich, dich zu fügen,
von den Sorgen gezähmt.
Willst dich selber nicht belügen
und erstickst es, was dich grämt.
Sinnlos erscheint das Leben dir,
längst zu lang ausgedehnt.–
Und auf einmal- – :Steht er neben dir,
an dich angelehnt – –
Was?
Das, was du so lang ersehnt.
Joachim Ringelnatz
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