Startseite › Foren › Open house › Überall Saxen...ähm Sachsen
-
Überall Saxen...ähm Sachsen
Von Stadtwolf am 8. Juni 2021 um 13:45In Läpzsch-Dräsdn-Zwigge…..usw.
Sachsen-Anhalt-Niedersachen (bei Borkum),im Sachsenwald bei Hamburg.
Auch in Britannien.Dort gründeten sie sogar Königreiche: Wessex (Westsachsen),Essex (Ostsachsen),
Sussex (Südsachsen).
Sogar die Düsseldorfer sind Sachsen,obwohl sie ja denken,sie wären Ur-Rheinländer.Aber da denken die Düsseldorfer falsch,denn im Wappen von NRW ist das springende Sachsenpferd aus dem Erbe Heinrich des Löwen,Herzog von Sachsen.
Und sollte der Armin im Herbst Kanzler werden,dann könnte er sich ja Kaiser von Sachsen und Rheinland-Sachsen nennen.
Paesi antwortete vor 4 Jahre, 9 Monaten 5 Mitglieder · 12 Antworten -
12 Antworten
-
Alles gut @GSaremba61 , war eben nur leicht verwundert, wie es sich nach paar individuellen Beiträgen auf Eigenschaften der Sachsen (DER meinend: aller Sachsen) eventuell schließen lässt.
Du meinst Stereotype, nach dem Motto: Was ist typisch …. (deutsch, sächsisch, bayrisch, französisch,…)? Da fällt mir für die Sachsen ein: helle, gescheit, sympathisch verschlagen, humorvoll, Kaffeetrinker , daher die Kaffeesachsen.
Typisch ist unser Dialekt und mitunter Sprachökonomie: Hääää???? Ist ein vollständiger Satz nebst Frage, die da auf Hochdeutsch heißen: Entschuldige bitte, ich habe dich nicht verstanden. Kannst du es noch einmal wiederholen?
Ach ja, unser Dialekt, meist belächelt, obwohl die deutsche Standartsprache ihren Ursprung ebenfalls in Meißen hatte.
,wem interessiert das schon – wir Sachsen sind eben auch bescheiden.
-
Liebe @Paesi ich habe ja nun mehrfach versucht es lockerer anzugehen. Das Humorvolle des Eingangsbeitrages aufzunehmen. Ich will grundsätzlich keine Bürger irgendeines Bundeslandes angreifen.
Was dass von Dir hervorgehobenen „der“ beinhaltet kann ich Dir nicht erklären, Du hast es hervorgehoben. Und ich kenne kein Bundesland, dessen Bürger ohne besonderer Eigenschaften wären – vom Bazi bis zum Fischkopp
. Das ganz unabhängig von den individuellen persönlichen Eigenschaften. Und nu komm mir Keiner, der beleidigt ist über Bazi und Fischkopp, denn ich bin sicher auch der NRW-ler/Rheinländer hat einen Namen. Bei uns sprechen wir schon mal vom Knieskopp oder auch vom Neandertaler

GeSa
-
„Vielleicht ist es aber auch eine besondere Eigenschaft der `heutigen´ Sachsen.“
Was wäre denn diese „vielleicht-besondere“ Eigenschaft DER (heutigen) Sachsen? Und woraus ließe sie sich, gäbe es sie, was meine Beiträge betrifft, ableiten?
Mir ging es nicht mehr oder weniger nur darum, einmal auf den Unterschied der historischen Entwicklung von Niedersachsen und Sachsen hinzuweisen, was nun einmal ein unwiderlegbarer Fakt ist. Was hat das mit einer besonderen Eigenschaft DER Sachsen zu tun? Gar nichts.
Gleiche/ähnliche Namen gibt es weltweit.
New South Wales in Australien, hier geht der Name vorwiegend auf geographische Ähnlichkeiten zurück und nicht auf eine identische Geschichte zwischen NSW und Wales UK.
Es gibt unzählige Beispiele, die vor allem mit der Besiedlung von Amerika oder im Zuge der Kolonialisierung von Ortsnamen im Zusammenhang stehen, aber bei denen Orte mit gleichem Namen ihre eigene Geschichte haben: Dublin, Paris, St. Petersburg, Paris, Melbourne (alle US) …, London, Sidney (Kanada). Das sollten Reisende unbedingt klarstellen, wenn sie Urlaub in einem der Orte buchen
und etwas Landeskunde schadet auch nichts – übrigens Bestandteil eines jeden Fremdsprachenunterrichts.Beispiele von gleichen Ortsnamen gibt es auch in Deutschland – nicht nur die beiden Frankfurts.
Wem das bisschen Geschichte nebst Geographie nicht interessiert, reagiert eben nicht. Mich hat das schon immer interessiert. Aber ein Reagieren im Nachtrag mit einer Vermutung einer „besonderen Eigenschaft der Sachsen von heute“ – oder auch nicht, das ist für mich eine erneute unpassende Aussage, auch nicht der erwähnte Zusammenhang zu einem Beitrag aus Sachsen-Anhalt – welcher auch immer gemeint sein sollte.
-
Es ist schon lustig was sich aus einem – von mir witzig und ein wenig provokant verstandenen Beitrag – entwickelt.
Humor ist wenn man trotzdem lacht

Nachtrag: Vielleicht ist es aber auch eine besonderer Eigenschaft der „heutigen“ Sachsen. Eben einen Beitrag aus Sachsen-Anhalt gelesen, da fiel es mir auf. Kann aber auch alles ganz anders sein.

-
ooooch GSaremba61,
ist doch ganz einfach: heutige Sachsen sind die, die es seit um 1200 in (Ober)Sachsen gibt, als sich das Land so nennen durfte. Ab da beginnt die Geschichte von Sachsen. Alles davor: Geschichte der Niedersachsen.
Das erste Wiki-Zitat ist nicht so gut ausgewählt, das nächste trifft es besser, vor allem der Teil:
„… historischer sächsischer Reiche, die dem Land als Namensgeber dienten, von der Urgeschichte bis zur Gegenwart. Zu den historischen sächsischen Reichen gehören jene Gebiete, die im Laufe der Zeit in den Besitz der Wettiner gelangt und von den Herzögen und Kurfürsten von Sachsen regiert wurden.“
Und das begann mit der Mark Meißen – ist nun mal ein Fakt, dargestellt auch im Dresdner Fürstenzug.
Wow. Zitat: „Geschichte muss ich nicht haben.“ Dazu fällt mir fast nichts mehr ein.
Ich finde schon, dass die Geschichte wichtig ist – Land, Bundesland oder was auch immer. Und das Wort „Sachsen“ ist nun mal für viele Menschen verwirrend und oft wird ein Einheitsbrei aus der Historie von Niedersachsen und Sachen, weil Quellen, die von vor 1200 berichten, oft nur das für damals richtige Wort „Sachsen“ verwenden.
-
Och neeee… @Paesi ich weiß jetzt nicht, was Du mit heutigen Sachsen meinst – ob Stadtwolf soweit gehen wollte?
Die Geschichte der Sachsen ist bis heute unklar. Man geht davon aus, dass das Volk der Sachsen ein westgermanischer Stammesverband war, der sich im 3. Jahrhundert bildete und ab dem 4. Jahrhundert sicher belegt ist.
und dazu einfach mal Wiki
https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Sachsens
Die Geschichte Sachsens umfasst die Entwicklungen auf dem Gebiet des deutschen Bundeslandes Freistaat Sachsen und historischer sächsischer Reiche, die dem Land als Namensgeber dienten, von der Urgeschichte bis zur Gegenwart. Zu den historischen sächsischen Reichen gehören jene Gebiete, die im Laufe der Zeit in den Besitz der Wettiner gelangt und von den Herzögen und Kurfürsten von Sachsen regiert wurden.
Seinen Namen hat das heutige Sachsen von dem untergegangenen frühmittelalterlichen Stammesherzogtum Sachsen, dessen Namen vom historischen Volk der Sachsen in Norddeutschland abgeleitet wurde.
Weiter viel Spaß, Geschichte muss ich nicht haben.
Die 30 Jahre bezogen sich auf die neueste Geschichte der Bundesrepublik, die so gerne immer wieder zur Hilfe gerufen wird um statt (Wiederver)Einigung Teilung darzustellen und im schlimmsten Falle weiter zu fördern.
Ach ja, die Geschichte neuschreiben bezog sich auch nur auf Düsseldorf – keine Sachsen zu finden – weder historische und wenn Du unterscheiden willst (von mir aus) auch keine heutigen.

-
jetzt weiß ich wieder nicht, welche Sachsen Du mit kriegerischem Volk meinst – die „echten“ oder die per Namensübertragung? Man liest oft von den sächsischen Seeräubern, jene „echten“ Sachsen, die mit den Angeln bis nach England einwanderten. Mit dem heutigen Sachsen hat das nichts zu tun, ebenso wenig wie die Sachsenkriege, die stattfanden, bevor das heutige Sachsen gegründet wurde. Und vor der „Mark Meißen“ gab es hier in Sachsen kein „Sachsen“.
Man muss schon weiter zurückgehen, weil es ja zwischen dem 9./12. Jahrhundert kein Sachsen bzw. das Sachsen von heute gab. Wichtig ist das auch, um bei historischen Quellen oder Filmen, richtig einordnen zu können, welche Sachsen denn nun historisch und geographisch gemeint sind. Niedersachsen und Sachsen haben keine gemeinsame historische Entwicklung.
Was Du mit den 30 Jahren meinst, bleibt mir verschlossen.
Stadtwolf zählt mehrere Sachsen auf und bei Deinem Beitrag war etwas unklar, auf welche Du Dich beziehst. Für mich konnten es nur die heutigen Niedersachsen sein. Wir wollen doch die Geschichte nicht neu schreiben.
-
Wow @Paesi da hast Du Dir viel Arbeit gemacht. Soweit bin ich nicht gegangen. Mein Hinweis bezog sich lediglich auf die Darstellung der Düsseldorfer und den Hinweis des springenden Pferdes. Die Geschichte meiner Heimat kenne ich ein wenig, daher fiel mir der nicht richtige Zusammenhang des springendes Pferdes und Düsseldorf auf.
Aus dem Kopf, die Sachsen waren ein kriegerisches Volk und sie sind ziemlich „rumgekommen“. Vom Fürstentum über Königreich zum Freistaat. Es gab erst die germanische Besiedlung, dann die slawische Besiedlung und danach erst die Mark Meißen und bei allem anderen muss ich passen.
Genaugenommen, schon die dreißigjährige Rückschau finde ich nicht mehr angebracht. Da will ich nicht ins 6., 10. Jahrhundert schauen

GeSa
-
Die Geschichte der Sachsen ist leider etwas unklar und mitunter auch verwirrend – vor allem wenn es um historische Ereignisse, als es später die im heutigen Sachsen lebenden Sachsen ging, etwa so vor und bis um 900 (oder etwas später). Deshalb meine ich, @GSaremba61 , dass du in Deinem Beitrag die ehemaligen Sachsen, heute Niedersachsen, meinst und nicht die Einwohner des heutigen Sachsen. In heutiger Zeit ist es wichtig zu unterscheiden, welche „Sachsen“ man meint, wenn man nicht die historische Zeit hinzufügt – wegen der Verwirrungen. Wenn ich mich nicht irre, dann war Heinrich der Löwe – Herzog von Sachen, der der heutigen Niedersachsen. Die Sachsen an der Oberelbe hatten und haben meines Wissens nach kein Pferd in ihrem Wappen.
Soweit ich ohne Nachlesen mich auf mein Gedächtnis (sehr einfache Kurzform) verlassen kann, weiß ich, dass das heutige Sachsen traditionell nichts mit dem ursprünglichen Herrschaftsgebiet der Niedersachsen zu tun hatte. Der Name „Sachsen“ entstand auf Grund einer Namensverschiebung. Als sind die Sachsen in Sachsen keine Nachfahren der „sächsischen Germanen“, sondern haben vorwiegend slawische Vorfahren.
Man könnte die Sachsen als „Meißner“ bezeichnen, denn Meißen gilt als Wiege des Staates Sachsen.
Es gab eine Zeit, wo festgelegt war, dass die „eigentlichen“ Sachsen zur Unterscheidung Niedersachen (Niederlauf der Elbe), die anderen dagegen sich als Obersachsen (Oberlauf der Elbe) bezeichnen sollen. Wie lange das funktionierte, weiß ich nicht mehr, aber irgendwann beließen es die „Sachsen“ einfach bei „Sachsen“, weil es ja keine Verwechslung mehr gab, solange … – ja solange sich die anderen Niedersachsen nennen.

-
Aber da gibt es auch noch die Siebenbürger Sachsen
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Siebenb%C3%BCrger_Sachsen
etaner34
Sie müssen angemeldet sein, um zu antworten.