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Testpflicht für Heizungsbesitzer
Wo sind eigentlich die kleinen inhabergeführten Bürgertestzentren hin?
Die gemütlichen Container und Wellblechbaracken, die unsere Innenstädte und Supermarktparkplätze verschönerten, wo man beim Eintreten noch nach seinem Namen gefragt wurde. Es hatte einen Hauch von verbotenem Glücksspiel, wenn man dort an einem Test teilnahm und gespannt auf das Ergebnis wartete.
Leider gab es nur eine Gewinnmöglichkeit, an dem Konzept hätten die Betreiber noch arbeiten müssen. So klaffen überall im Weichbild der Städte schmerzhafte Lücken, die man wieder füllen sollte.
Gibt es eine Art Pandemie oder Seuche, die uns einen Ersatz für Corona bieten könnte? Eine brauchbare Alternative zum guten alten Covid- 19 wäre die Wärmewende. Auch sie ist ja plötzlich über uns hereingebrochen, und wir haben noch kein richtiges Mittel gefunden, wie wir damit umgehen sollen.
Kürzlich hieß es aus dem Wirtschaftsministerium, die Bürger müssten für die Wärmewende „bis 2028 neun Milliarden Euro in die Hand nehmen“. So viel Geld haben nur die wenigsten zu Hause, deshalb wäre es sinnvoll, die alten Bürgertestzentren zu Bürgerwärmestuben umzurüsten, wo jeder dann die Gelegenheit hätte, mal neun Milliarden Euro in die Hand zu nehmen, unter medizinischer Aufsicht natürlich.
Sicher könnte Biontech ein Verfahren entwickeln, mit dem Bürger durch einen Rachenabstrich auf Gas- oder Ölheizungsbefall untersucht werden. Wer positiv auf Gas oder Öl getestet wurde, muss sich isolieren und die Heizung sofort operativ entfernen lassen.
Moralapostel aufpassen, es könnten Spuren von Satire enthalten sein.
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