Startseite Foren Astrologie-Esoterik Sucht jeder den Sinn seines Lebens?

  • Sucht jeder den Sinn seines Lebens?

    Von Brig64 am 5. April 2026 um 9:49

    Schon mein Leben lang habe ich das Gefühl, ich muss meinem Leben einen (höheren) Sinn geben. Jetzt im Alter wird das immer schwieriger, ihn zu finden. Aber mit meinem Schütze-AC denke ich wahrscheinlich auch viel zu groß. Daher würde mich mal interessieren, wie das bei euch ist? Denkt ihr auch so, sucht ihr auch den Sinn eures Lebens oder habt ihr andere Ansichten zum Leben und welche sind das? Würde mich wirklich sehr interessieren.

    Brig64 antwortete vor 2 Wochen, 1 Tag 10 Mitglieder · 30 Antworten
  • 30 Antworten
  • Brig64

    Mitglied
    17. April 2026 um 16:31

    Liebe Carlinette, sehr interessante Überlegungen. Inzwischen bin ich zum Glück ein bissel weg davon, dass es einen höheren Sinn geben muss. Das nimmt viel Druck raus. Was die Liebe betrifft, stimme ich dir voll zu. Habe gerade so überlegt, und – ja es stimmt wohl: Würden wir viel Liebe bekommen und geben können, würde man sich diese Frage wahrscheinlich nicht stellen. Sehr interessanter Gedankengang. Lieben Dank für deine Antwort.

  • Carlinette

    Mitglied
    15. April 2026 um 21:02

    Hallo @Brig64,

    du fragst: „Denkt ihr auch so, sucht ihr auch den Sinn eures Lebens oder habt ihr andere Ansichten zum Leben und welche sind das?“

    Nun, die Frage nach dem (höheren) Sinn empfinde ich als einigermaßen theoretisch. Würde ich einen Sinn einmal gefunden haben, könnte ich ihn dann festhalten oder einbetonieren? Oder 24/24 dementsprechend leben, denken und handeln? Wohl kaum. Aber die Frage „Was soll ich hier eigentlich????“ habe ich mir zu manchen Zeiten tatsächlich gestellt.

    Mein Ergebnis lautet, dass der eigentliche Antrieb die Suche nach Liebe ist, sowohl solcher, die wir empfangen, als auch derjenigen, die wir anderen oder uns selbst spenden. Wenn das Bedürfnis nach Liebe vom Leben beantwortet wird, hört zumindest bei mir die Fragerei nach dem Sinn auf. Ab dann geht es eher darum, welche Art von Liebe gemeint ist. Da gibt es viele Formen und Möglichkeiten, und die, die mich hier kennen, können sich schon denken, dass ich nicht die nackte Sexualität allein im Sinn habe. Parallel zu deinem „höheren Sinn“ lässt sich da einiges entwickeln, wie Altruismus, Liebe zu Gott oder zur Natur, Hingabe an die Kunst oder sonstige Erfahrungen. Aber das ist vermutlich nicht mehr Gegenstand deiner Frage.

    Wünsche einen schönen Abend!

  • realo

    Mitglied
    15. April 2026 um 15:41

    Sehe das nicht so pessimistisch, es braucht nicht eine Ausschüttung und dann geht es allen gut, die Welt ist polarisierend aufgebaut mit gut und schlicht, hell und dunkel, oben und unten, Leben und Tod, das wird sich auch nicht ändern und so hat es Gründe warum die Machtverteilung so ist wie sie ist. Den einen geht es gut, den anderen geht es schlecht, das mag ungerecht erscheinen, aber der Sinn erfüllt sich im Alltag ganz automatisch oder gar nicht. Wer krank ist, fragt nach dem Sinn, aber er bekommt keine Antwort. Die begreift er erst, wenn er wieder gesund ist. Aber das kein Lebewesen auf der Erde mal krank ist oder nie stirbt, wird es, solange wie diese Erde existiert nicht geben. Nur wer Unglück kennt, weiß das Glück zu schätzen.

  • Mondin

    Mitglied
    14. April 2026 um 18:16

    @Webra du schriebst:

    Mich bewegt aber sehr viel mehr die Frage, warum können wir, unter Aufwendung aller menschlichen Intelligenz, immer mehr Rätsel des Universums entschlüsseln. Dafür werden sehr große Summen Geld und große Mengen Rohstoffe eingesetzt. Wenn wir das alles aber dafür einsetzen würden, die Lebensbedingungen aller Menschen auf unserer gemeinsamen Heimat Erde zu verbessern, wäre unser Zusammenleben friedlicher.

    Auch ein Beispiel, wohin die Suche nach dem Sinn des Lebens führn kann. Es gibt wohl einfach zu wenige Menschen, die das Wohl „Der Menschheit“ als Sinn ihres Lebens ansehen.

    Mondin

  • Mondin

    Mitglied
    14. April 2026 um 18:12

    Vor langer Zeit suchte auch ich nach dem Sinn des Lebens.
    Da meinte ein guter Freund: „Es hat keinen! Hör auf zu suchen!“
    Er nahm damit eine schwere Bürde von meinen Schultern!

    Heute denke ich, dass es möglicherweise doch einen hat – der mir von irgendwo bestimmt wurde.
    Oder man sucht sich einen, und richtet sein ganzes Leben exzessiv und zwanghaft danach aus.
    Dass das in jedem Fall gut ist, wage ich zu bezweifeln, wobei ich an Putin, Trump und Konsorten denke.

    Mondin

  • realo

    Mitglied
    14. April 2026 um 17:09

    Ja Webra, so sind wir erzogen worden und das Christentum leistet dabei einen großen Beitrag, im Gegensatz zum Buddhismus. Ein Beispiel: Jesus
    Christus wird im Christentum als Heiland der Welt verehrt, da er laut
    Glaube die Menschheit durch sein Wirken, Sterben und Auferstehen von
    Sünde erlöst, Heilung bringt und die Hoffnung auf ewiges Leben schenkt. Da kann man nicht anderes als sich ihn zum Vorbild nehmen, Gottes Sohn. Dieses macht es bei sich innerlich ankommen sehr schwer, stets gibt es eine Stimme von außen, die sagt, wie es geht. Auch an den Eltern nicht anhaften kommt in der Erziehung selten vor und so bleibt die elterliche Stimme von außen ein Leben lang erhalten, wie soll man da zu sich selbst finden. Ganz abgesehen von den vielen Informationen, die auf uns in der europäischen Welt einprasseln und uns mitteilen wollen was richtig und was falsch ist, ständig kommen von außen Ansagen, jetzt über die KI besonders umfassend und sachlich. Da bleibt um zu sich selbst zu finden kaum eine Lücke. Am ehesten bietet eine massive Lebenskrise eine Chance, sich auf sich selbst zu besinnen.

  • Webra

    Mitglied
    14. April 2026 um 11:20

    Hallo,

    mich haben von den 33 Zitaten die Nr. 12,17,22,26,31 und 33 angesprochen.

    Auch der nachfolgende Text ist interessant zu lesen.

    Nach all dem, was ich da gelesen habe, sage ich: ERKENNE DICH SELBST UND LEBE DANACH.

    Aber, gerade dieses sich selbst erkennen ist nicht einfach. Wir neigen sehr stark dazu, uns Vorbilder zu schaffen und dann diesen nachzueifern.

    https://der-sinn-des-lebens-sei-gluecklich.de/sinn-des-lebens-zitate/

    • Diese Antwort wurde in vor 2 Wochen, 4 Tagen um  Webra geändert.
  • Brig64

    Mitglied
    7. April 2026 um 17:46

    realo – Ja, auf diesem Weg bin ich auch grad. Die Antworten hier haben mir gezeigt, dass es schon eher was individuelles ist, was mich zu der Sinnfrage bewegt. (das ist ja auch das, was ich wissen wollte- deshalb meine Frage an euch). Und ja, wie es inzwischen aussieht, anscheinend eher aus einem Mangel heraus entstanden. Was genau für ein Mangel, da muss ich bei mir selbst auf Spuren-Suche gehen. Denn rein objektiv gesehen, habe ich schon einen sinnerfüllten Alltag, aber ich fühle es eben derzeit nicht als solchen. Für die astrologisch Interessierten, ich habe auch grad einen starken Pluto-Transit (Pluto in Konjunktion auf meinem AC-Herrscher Jupiter im 2. Haus). Daher eigentlich sehr passend, dass es hier wohl eher um einen Mangel in mir selbst geht. (2. Haus -Selbstwert), den Pluto grad hochholt und mich zum Ansehen zwingt. Lieben Dank für eure wertvollen Antworten. Liebe Grüße

  • realo

    Mitglied
    7. April 2026 um 12:51

    Wenn ich nicht mehr Herr meiner Gedanken bin, dann ist es ja die Störung. Mein Gehirn fragt nicht nach einem Sinn, wenn ich im Alltag sinnerfüllt bin. Es ist also ein Mangel, fehlender Sinn, der diese Gedanken hervorruft. Da sollte ich mal in mich gehen und schauen, was mir fehlt, welchen Mangel habe ich. Die Suche oder besser das Finden des Sinns soll dann die universelle Antwort auf den Mangel sein. Solange der Mangel jedoch vorliegt, so lange wird die Suche erfolglos bleiben. Habe ich einen sinnerfüllten Alltag tauchen diese Gedanken nach dem Sinn im Leben nicht auf. Die Frage nach dem Sinn im Leben stellt nur jemand, der im Defizit steckt, dem überkommen diese Gedanken.

  • Brig64

    Mitglied
    7. April 2026 um 8:23

    Webra – ja, genauso ist es. Es entsteht einfach. Diese Gedanken sind einfach da. Letztendlich will diese Frage in mir eine Antwort. Eure Antworten haben wir jedoch schon sehr geholfen, sie vielleicht zu finden. Vielleicht ist die Antwort, mehr im Jetzt zu leben und zu lernen, es ist gut, wie es jetzt gerade ist. Gut genug jedenfalls – denn vielleicht ist der Kern dieser Sinnsuche, dass ich glaube, nicht genug zu sein. Ist so ein Fazit, dass ich grad habe. Schaun wa mal. Lieben Dank an euch alle für eure Antworten 🙂

Seite 1 von 3

Sie müssen angemeldet sein, um zu antworten.

Verstoß melden

Schließen