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Spielt der Glaube in Ihrem Leben eine große Rolle?
Mondin antwortete vor 1 Jahr, 5 Monaten 24 Mitglieder · 252 Antworten
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realo, ich glaube du hast meinen Beitrag nicht verstanden. OK
LG Hubert
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Wieso hat ein Hausbesitzer schlechte Karten wie ein erwischter Einbrecher?
Ein Hausbesitzer ist auf jeden Fall reich an materiellem Gut, ihm gehört das Haus.
Die Menschheit ist sowohl gut als auch schlecht, wie alle Lebewesen auf dem Planeten.
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Ob die Welt oder Menschheit gut oder Schlecht ist, hat sich im Laufe der Jahrhunderte, durch die Entwicklung einer Art Moral ergeben. Das ist aber nicht überall auf unserem Planeten Gleich. Wenn ich einen Einbrecher im Haus oder Garten erwische, hat er schlechte Karten.
Bei euch hat der Hausbesitzer schlechte Karten.

LG Hubert
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Eine Äußerung wie die von Dir zitierte @Mondin , hat gerade so viel Biß wie „ja, die Welt ist schlecht“ -und dann grübelt der oder die Empfängerin dieser Botschaft mehrere Minuten darüber nach und antwortet „ja, die Welt ist schlecht“.
Das muß in lakonischem Tonfall gesprochen werden. -
was der Pfarrer seit 2000 Jahren, seit Beginn des Christentums von der Kanzel predigt
@realo Ich denke mal, dass die Pfarrer in den 2000 Jahren des Christentums sehr vieles andere und unterschiedliche geredet haben als heute – und seit wann es (besoldete) Pfarrer gibt, weiß ich nicht.
Mondin
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10:35
Nur mal so bemerkt…, auch das lässt sich NICHT verallgemeinern !
Außerdem war in der DDR die Kirche vom Staat tatsächlich getrennt.
In meiner Klasse waren mehr als die Hälfte der Schüler evangelisch und besuchten die Christenlehre, wie es damals hieß. Von MUSS war da keine Rede ! – Mir selbst hat der Unterricht beim Pfarrer viel Spaß gemacht. Das lag nicht zuletzt daran, dass er den Bibelstoff uns sehr lebendig vermitteln konnte und auch alle Fragen zuließ. Von „Strafgericht“ und Ähnlichem wurde ich nicht „bedroht“… – Der einzige „Exot“ in meiner Klasse war ein katholischer Mitschüler…
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Tja, in der DDR, in der sozialistischen Gesellschaftsordnung spielte der Glaube an Gott eine so untergeordnete Rolle, um die Wirklichkeit zu begreifen, dass es eine Minderheit war. Ich hatte in der Klasse eine Mitschülerin von sechsunddreißig Schülern, die Religionsunterricht haben wollte, sie musste dazu nach der Schule in die christliche Gemeinde gehen zum Pfarrer, den es gab, um diesen Unterricht zu erhalten. Eine von sechsunddreißig glaubte an Gott und wurde getauft. Jedoch hatten wir intensiv Philosophieunterricht mit der Frage von Ethik und Moral.
So kommt es logischerweise, dass die Jugendlichen im Osten nichts mit dem Glauben an Gott anfangen können, ich finde es gut so, mir geht es genauso, jedoch ich verfolge mit Interesse die Entscheidungen der bundesdeutschen Ethikkommission.
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Genuss, vielen Dank. Wie sog der Bayer, schau ma mal, dann seh ma scho, oder so ähnlich.

LG Hubert
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