Startseite › Foren › Religion & Glauben › Spielt der Glaube in Ihrem Leben eine große Rolle?
-
Spielt der Glaube in Ihrem Leben eine große Rolle?
Mondin antwortete vor 1 Jahr, 5 Monaten 24 Mitglieder · 252 Antworten
-
Da Du für gewöhnlich recht satirisch und spitzfindig drauf bist @Genuss, bin ich mir nicht sicher, ob mein etwas einfältiger und behäbiger Verstand Dich richtig versteht. Hattest Du mich und andere fromme Mitstreiter*innen f ü r den Glauben (an Gott) darauf aufmerksam machen wollen, daß die „Aufklärung vom Glauben“, wie Du es ausgedrückt hattest, an uns spurlos vorübergezogen sei? So wie „der Zug ist abgefahren, ihr seid anachronistisch“.
-
Ockham und viele andere zur Erschaffung …
Hierzu noch eine kurze Bemerkung :

> Der Blick in Gottes letztes Geheimnis , wird uns mutmaßlich , für immer verwehrt bleiben, zumindest in diesem irdischen Leben <
Noch dieses hier: ( Spruch )
>Bete nicht zu Gott , damit er deine Probleme löst.
Bete zu Gott , damit er dir Kraft und die Klugheit verleiht,damit du sie selbst lösen kannst. <
-
Na ja jeder wie er möchte… Jedoch bitte nicht vergessen
Erste Ansätze der Aufklärung des Glaubens gehen auf die Mitte des 18. Jahrhunderts zurück. Ihr Ende ist schwer zu datieren, liegt aber Anfang des 19. Jahrhunderts, als zunächst 1803 die Säkularisation der geistlichen Fürstentümer zur Einführung weiterer Aufklärungsprojekte beitrug.
Das haben wohl so einige nicht mitbekommen…
-
Die Begründung des Ausschlusses einer „übernatürlichen Ursache“ oder vielleicht besser „Erklärung“ bei Ockham finde ich faszinierend. Ich kopiere aus dem wiki-link von @Yossarian einen Abschnitt und markiere fett den Satz, auf den es mir ankommt:
Die Idee, die einfachste Erklärung zu bevorzugen, reicht zurück bis zu Aristoteles. Meist wurde sie damit begründet, dass die Natur immer den einfachsten Weg wähle.[5]
Ockham lehnte diese Begründung allerdings ab, da sie die Allmacht
Gottes limitiere. Eine solche Beschränkung des göttlichen Willens
akzeptiert er nicht. Ockham zufolge könnte Gott genauso gut den
kompliziertesten Weg wählen.[6]
Nicht die Natur selbst, wohl aber Theorien sollen dem
Sparsamkeitsprinzip genügen. In der Theorienkonstruktion sollen
überflüssige Elemente eliminiert und die einfachere von zwei möglichen
Theorien, die beide dasselbe Phänomen erklären können, gewählt werden.
Bei Ockham wird also ein ursprünglich ontologisches Gesetz zu einer praktischen Regel für die Erkenntnistheorie. -
Du hast einen wichtigen Punkt bei der Urknall-Hypothese angesprochen, @Zoe . Es ist nicht wirklich vorstellbar, dass das Universum, so riesig wie es heute ist, aus einem einzigen Punkt mit unvorstellbar großer Dichte und Temperatur entstanden sein soll. Es stellen sich natürlich sofort wie Fragen wie die, was vorher war oder wo dieser Punkt her kam. Dabei scheiden sich dann die Geister. Ich gebe mich damit zufrieden zu sagen, dass wir nicht alles wissen können und dass es immer Grenzen des Erforschbaren geben wird. Andere verbinden das mit dem Schöpfungsmythos, zum Beispiel um eine Erklärung zu haben, wo dieser unendlich dichte Punkt seinen Ursprung hatte.
Ausgerechnet ein Theologe hat eine wissenschaftliche Regel aufgestellt, die es eigentlich verbietet, eine übernatürliche Ursache anzunehmen. „Ockhams Rasiermesser“ -> klick mich. Ist es nicht schön und interessant, dass die Welt immer voller Widersprüche bleibt?
Nachtrag: Ich weiß, dass du dich nicht mit mir anlegen willst. Ich weiß auch um meine Schwäche, dass es mir nicht liegt, empathisch wirkende Texte zu schreiben und dass sie deswegen immer wieder mal falsch ankommen.
-
Ad Urknall-Hypothese + bibl. Schöpfungsmythos: Als ich eben darüber nachsinnierte, fand ich Beides miteinander vereinbar. Unterstellt, die Urknall-Hypothese würde zutreffen, man könnte sie irgendwann verifizieren –@Yossarian , ich will mich auf keinen Fall mit Dir anlegen, korrigiere gerne meine begrifflichen Ungeschicklichkeiten :-)))- dann widerspräche das, wie ich finde, nicht der Annahme, daß Gottes Wort es war, das aus dem NICHTS ETWAS hervorbrachte.
Sie müssen angemeldet sein, um zu antworten.