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So wurde in Niedersachsen gewählt.
Carl75 antwortete vor 3 Jahre, 3 Monaten 19 Mitglieder · 108 Antworten
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Die 60,3% haben die ungültigen Stimmen von 1,3% mit einbezogen. Wenn ich die ungültigen Stimmen berücksichtige, so haben nur 59,51% eine gültige Erststimme und 59,75% eine gültige Zweitstimme abgegeben.
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Sich nur Gedanken machen oder bewusst einen ungültigen Wahlzettel in die Urne werfen reicht nicht.
Was sind Nichtwähler?
Für die Partei x sind alle Nichtwähler, die diese Partei nicht gewählt haben.
Für die Statistik sind alle Nichtwähler, die keinen (gültigen oder ungültigen) Wahlzettel abgegeben haben.
Auch diejenigen Wahlberechtigten, die keine gültige Stimme abgegeben haben, haben ihre Wahl getroffen. Da diese Verhaltensweisen eine Auswirkung auf das Wahlergebnis haben, gibt es aus meiner Sicht keine Nichtwähler.

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5,29% der Wahlberechtigten haben die AfD mit der Erststimme und 6,54% mit der Zweitstimme gewählt. Der hohe Wert von 10.9 % bei der Zweitstimme ist doch darauf zurückzuführen, dass 40,49 % keine gültige Stimme Erststimme und 40,25% keine gültige Zweitstimme abgegeben haben. Wer aus Protest die AfD wählt, sollte mal darüber nachdenken, ob man nicht besser aus Protest eine der vielen anderen Kleinparteien wählt.

Wenn 40,25 % der Wahlberechtigten keine der möglichen Parteien ihre Zweitstimme geben wollen oder können, dann sollten sie das Angebot der möglichen Parteien erweitern.

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@Wattfrau, zwei Punkte bitte ich zu bedenken.
1. Eine politische Wahl wird nicht ungültig, wenn nur sehr wenige Wahlberechtigte gültige Stimmen abgeben.
2. Da die Sperrklausel auf der Grundlage der gültigen Stimmen berechnet wird, hat die Nichtabgabe einer gültigen Stimme ihre Auswirkung auf das Wahlergebnis.
Würde die Sperrklausel auf der Grundlage der Anzahl der Stimmberechtigten ermittelt, dann würde auch ich davon schreiben, dass es Nichtwähler gäbe.
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@ Harvey, dem kann ich nur zustimmen. Zumal „Mehrheit der Bevölkerung“ eines Gebietes jeden dort lebenden Menschen einbeziehen müsste.
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Carl75, was schreibst du nur für einen Unfug. Natürlich brauchen die Politiker/Parteien
unsere Stimmen. Unsere Stimmen entscheiden doch, welche Parteien eine Regierung
bilden und damit die Kanzlerschaft.
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@Webra, ich bin nicht gegen die Mitmenschen, die keine gültige Zweitstimme abgegeben haben. Das ist ihr gutes Recht. Sie sollten jedoch die folgenden zwei Gesichtspunkte dabei bedacht haben.
1. Sie verhelfen dadurch anderen Parteien mit weniger Stimmen die 5% Hürde zu überwinden.
2. Den Politikern reicht es aus, wenn sie sich selbst wählen. Die brauchen unsere Stimmen nicht, denn es werden zumindest alle gesetzlich vorgegebenen Abgeordnetenplätze vergeben.

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