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So ist das also...
Von SFath am 10. Dezember 2021 um 12:47Gestern gelesen, erklärt ein Blick in die (sächsische) Historie endlich die teilweise vorhandene Renitenz gegen „Anweisungen“ der Obrigkeit. Also nichts Neues, sondern ausser Tradition auch wohl inzwischen in den Genen verankert. Kommt daher die Befürchtung vor einer „Gen-Manipulierung“ durch die Corona-Impfung?
SFath antwortete vor 4 Jahre, 1 Monat 5 Mitglieder · 11 Antworten -
11 Antworten
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@GSaremba61, dem ist nichts hinzuzufügen: Verhalten wird erlernt und gegen Erlerntes kann man angehen. Sonst wären wir ja alle wie unsere Eltern und Großeltern und hätten nie aufgemuckt… gut ja, die soll es auch geben.

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Weshalb sprichst Du denn dann von Genen, wenn Du es nicht weißt. Einmal wieder, ich bin keine Fachfrau, doch so weit ich weiß können Traumata sich auf die Epigenetik auswirken. Wenn es also bei der Impfung so wäre, müsste ja ein Impf-Traumata vorliegen.
Ach was, es führt viel zu weit…. Verhalten wird erlernt und gegen Erlerntes kann man angehen. Sonst wären wir ja alle wie unsere Eltern und Großeltern und hätten nie aufgemuckt… gut ja, die soll es auch geben.

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@Paesi, was alles das Verhalten prägt, wird in gewisser Weise „weitervererbt“. Kannst du rühren, oder schütteln – es wirkt nachhaltig. Ob es dafür eine Gen-Sequenz gibt, entzieht sich meiner Kenntnis. Vorher Gesagtes allerdings nicht.
Es kann für manche Landesteile in der Versorgung von Patienten unangenehm werden, wenn sich Pfleger, Ärzte us.w. demnächst impfen lassen müssen. Ob die Ungeimpften dann alle hinschmeissen?
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Wenn ich von Genen und Karl dem Großen schreibe @SFath habe ich dann eine gegenteilige Aussage gemacht – zu Kampfeslust?
Allerdings – impfunwillig mit Gene in Verbindung bringen finde ich schon sehr .. na ja ich sage mal… deplaziert… und auch wenn „witzig“ nicht angebracht ist, doch ich habe laut gelacht.
Nachtrag: Gerade Paesi gelesen – genau – Erziehung und diese Weitergabe gibt es in jeder Familie und ich denke auch in jedem Volk.
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@SFath Ich habe doch nicht die Erklärung (Link)witzig empfunden, sondern deine Ausführung bezüglich der Gene/Genmanipulierung. War doch auch mit Smiley versehen – dennoch fand ich das wegen der Ernsthaftigkeit der Sache nicht so witzig, eher unpassend. Gene sind für mich nicht für alles verantwortlich, mehr wohl eher u. a. Erziehung, Einfluss, Umfeld, Aufmerksamkeitsbestreben.
Zwei Drittel des Jahres verbrachte ich in Kliniken, zum Teil mit sich nicht impfen lassen wollenden Pflegern, Pflegerinnen, Ärzten, Therapeuten ( deutsche, einschließlich sächsische, ausländische). Ich musste mit denen auskommen. Für mich wäre es fatal gewesen, deren Behandlungen nicht zuzulassen oder eine Not-OP auf Grund deren Einstellung zum Impfen abzulehnen. Ich muss auch wieder zu meinem Onkologen, einem Impfverweigerer. Ich habe keine andere Wahl, sondern muss froh sein, einen Arzt in nur 35 km Entfernung gefunden zu haben. So einfach: „Mit Impfgegnern will ich nichts zu tun haben“ geht es in meinem Leben nicht. Ich schalte dann auf Durchzug und lasse mich nicht auf Diskussionen ein.
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@GSaremba61, auch eine seit Urzeiten verinnerlichte „Kampfeslust“ manifestiert sich verhaltensmäßig irgendwann in den Genen. Ob mit oder ohne “ – “ .
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Also wenn es in den Genen verankert ist, dann sicher nicht erst seit der Impfpflicht zu den Pocken. Wenn meine Geschichtskenntnisse nicht ganz verrostet sind, dann mussten sich die Sachsen schon gegen Karl den Großen wehren. So könnte man dann sagen – ein Volk, dass den Kampf gegen die „Obrigkeit“ früh gelernt hat.
Der Gegenpol, wenn Gene entscheiden, dann haben die anderen wohl den Gehorsam in den Genen. Gefällt das besser? Mir gar nicht! Ebenfalls lese ich in dem Bericht auch nichts von Genen, allerdings von Kampfeslust.

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@Paesi, dass eine historische Erklärung „witzig“ empfunden werden sollte, käme mir bei der ernst zu nehmenden Situation nicht in den Sinn. Auch nicht im entfernsteten als Eigeninterpretation! Zweifellos sucht so mancher nach einer schlüssigen Erklärung für das Verweigerungsverhalten in ALLEN Freistaaten -also auch in Bayern, (überlesen?) den Regionen mit niedrigster Impfrate, aber höchster Zahl an Corona-Infektionen.
Da auch die neue Regierung wieder einen Ostbeauftragten (von dort) eingesetzt hat, scheint es auch nach gut 30 Jahren nach wie vor Erklärungsnot zu geben, um Verständnis etc. zu erlangen. (Beidseitig?)
Auch in über 70 Jahren Bundesrepublik gab es zu keiner Zeit einen Nord-, West-, Südbeauftragten, der die jeweiligen, möglichen und regionalen Befindlichkeiten den anderen zu erklären hatte u.s.w…
Jetzt habe ich Verständnisschwierigkeiten.

(Was meinen letzten Satz mit
betrifft, so resultiert er aus den vorgebrachten Vorbehalten von Impfverweigerern allerorten.)
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