Startseite Foren Politik - Zentrale Senioren liegen beim Einkommen zurück

  • Senioren liegen beim Einkommen zurück

    Von Genuss am 21. März 2026 um 16:43

    Die meisten Länder in Europa behandeln ihre Senioren besser als Deutschland“

    Menschen über 65 Jahre haben im Mittel deutlich weniger verfügbares Einkommen als die übrige Bevölkerung – und die Schere geht auseinander. Wie die „Neue Osnabrücker Zeitung“ aus Daten des Statistischen Bundesamts meldet, wuchs die Lücke von 2.989 Euro im Jahr 2021 auf 4.066 Euro 2025.

    Quelle: dpa-AFX: Tochtergesellschaft der dpa, spezialisiert auf Wirtschafts- und Finanznachrichten.

    Alle Details hier: https://t1p.de/jnrkr

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    realo antwortete vor 4 Tagen, 6 Stunden 7 Mitglieder · 16 Antworten
  • 16 Antworten
  • realo

    Mitglied
    25. März 2026 um 11:51

    Das Problem mit dem Versorgungsausgleich habe ich nicht, war noch nie so dumm um zu heiraten. Hatte einige Freundinnen, aber übers Verloben ist es nie hinausgegangen. Diese gesetzliche Bindung in der Ehe war mir stets suspekt. Jedoch wer die Ehe eingeht und dann bekocht wird, muss auch die Konsequenzen tragen und den Ausgleich zahlen, außer er hatte eine Frau die mehr verdient, dann ist es umgekehrt.

    Ich glaube der Begriff ‚Altersarmut‘ soll bedrohlich klingen, darum wird er so oft verwendet. Wenn man sich bei Senioren umhört, bekommt man meist die Antwort, wir kommen schon zurecht. Jammern tun ja nicht die, die sparen können, jammern tun die Geizigen die keinen Euro abgeben wollen und das sind in Deutschland viele. Da kommt regelrecht Panik auf, wenn ein Produkt 50 Cent teurer ist. Wachstum, auch beim Geld, heißt die Devise im Kapitalismus, Stillstand ist schon der Ruin. Ich kann nicht klagen, meine Rente ist Jahr für Jahr gestiegen, wenig, aber immerhin.

  • Marius

    Mitglied
    24. März 2026 um 14:59

    @Fagus

    Willkommen im Club! Beim Versorgungsausgleich hab ich auch 1/3 meiner Rente verloren, aber das ist Nichts, gemessen an dem was sie früher jeden Monat ausgegeben hat. Was solls… wie sagt es der Böhme? „Musst du Läbän äbän nähmen wie das Läbän äbän is.“ 😄 Ich lebe, so bin ich noch. 🙂

  • Fagus

    Mitglied
    24. März 2026 um 14:24

    Ein sogenanntes „gutes Auskommen“ habe ich nicht, (meine Rente ist durch Versorgungsausgleich um >700€ gekürzt,) trotzdem brauche ich auf nichts zu verzichten, was meine Lebensqualität beieinträchtigt.

    „Champagner“ und „Kaviar“ liegen zwar nicht drin (lagen sie früher auch nicht), aber wenn ich unterwegs bin, oder Lust dazu habe, muss ich meine Mahlzeiten und meinen Espresso nicht auf einer Parkbank einnehmen, Designer- Textilien habe ich früher auch nicht getragen.

    Zuweilen treffe ich auf Menschen, denen es finanziell deutlich besser geht, und die dennoch unzufrieden sind und jammern selbst dann, wenn die Butter bei Aldi mal 20ct. teurer ist. (Die wollen mit mir nicht tauschen, und ich nicht mit ihnen)

    In meiner kleinen Wohnung fühle ich mich wohl- außer ein paar Beistellschränken, Tisch und Stühlen, gibt es nichts, was später ggf. zu entsorgen ist. Ich bin mehrmals in der Woche zu Besuch in einem Alten- und Pflegeheim, das wird gut geführt, und ich hätte keine Angst davor, ein einem solchen zu landen.

    Meine Beerdigungskosten habe auf einem Treuhandkonto der Bestatter hinterlegt – Schulden habe ich keine

    Wovor mich das Schicksal bewahren möge: Verwirrtheit und nicht therapierbare Schmerzen -aber auch das kann ich mir nicht aussuchen. Wenn mich das ereilt, möge ich noch in der Lage sein, die „Reißleine zu ziehen“, was ich mir für einen solchen Fall vorgenommen habe

    „So soll es sein, so es bleiben“🙂

    https://youtu.be/4VPpzhb0zMQ?si=eRyVp_DQJQS0J5zJ

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  • realo

    Mitglied
    24. März 2026 um 13:33

    Habe in einem Pflegeheim gearbeitet und niemand dort hat so eine Haltung vertreten, es war jedoch ein sehr gutes Pflegeheim mit vielen Aktivitäten und sehr persönlichem Personal. So dramatisch mit Suizid oder dem Wunsch nach Knast würde ich es nicht sehen, auch nicht ironisch, gehe da von mir selbst aus und da bedeutet es Entwicklung im Leben hin zu mehr Ausgeglichenheit im Alter zu erleben. Meine Suizidversuche waren eher in der Jugend, jetzt im Alter ist das nicht mehr nötig. Ich verstehe diese Schreckenszenarien auf das Alter nicht, ich werde gelassener je älter ich werde. Da hilft mir auch eine zunehmende Geldmenge nicht weiter, im Gegenteil, gut und clever sparen gibt mir eher Befriedigung als überteuerte Produkte kaufen. Alle die hier im Forum schreiben sind kein Pflegefall und es sind einige sehr alte Menschen dabei. Warum wird nicht mehr betont, dass es viele Menschen gibt, die sehr gut mit sich zurechtkommen, im Alter und eine Rente oder Pension haben, die ein gutes Auskommen bietet?

  • Marius

    Mitglied
    23. März 2026 um 16:34

    @realo

    Falsche Denkweise mit „ein paar Zahlen hin oder her“. Wem einem im Alter keine Verwandten bleiben, und auf Hilfe angewiesen ist, seine Wohnung nicht verlassen will, obwohl sie die Hälfte der Rente frisst, was macht man da? Manche denken an Selbstmord um den Hinterbliebenen nicht auf der Tasche zu fallen, andere ganz pragmatischer: – „So, also was baue ich jetzt am blödesten um in den Knast zu kommen? Ich hätte ein Dach überm Kopf, ein Zimmer, ein Bett, TV und Internet, 3 Mahlzeiten am Tag, und ich gehe nie raus. Will ich auch nicht, könnte ich auch nicht. Das ist doch wie im Hotel, bloß nicht zuhause. Und wenn ich krank bin, gibt es medizinische Versorgung umsonst.“ … „Warum sollte ich ins Seniorenheim, so eine Zelle kommt auf 6000 euro pro Monat, wozu? Rockmusik kann ich doch auf youtube haben, hab ich mitgekriegt als ich bei meiner Mama im Seniorenheim war, da ist eine Rockoma und die Tür ist immer offen, das auch bei Kaffee und Kuchen 🤣

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  • realo

    Mitglied
    23. März 2026 um 11:38

    Ein paar Zahlen hin oder her, dass kann doch im Rentenalter nicht des Pudels Kern sein. Ein Rentner, der das ganze Leben lang Erfahrungen gesammelt hat, sich mit materiellen Dingen eingedeckt hat und über einen reichen Fundus an Erlebnissen verfügt, der ist auf einmal von Altersarmut betroffen, weil er neben der Rente von der Sozialhilfe des Staates lebt? Da stimmt doch in der Bewertung etwas nicht. Der deutsche Rentner ist schlechter dran als alles Anderen in der EU? ‚Will mehr haben!‘

  • Carlinette

    Mitglied
    22. März 2026 um 20:18

    Hallo @Genuss, da ich keinen Content-Pass bezahle, bleibe ich auf deine eigenen Beiträge angewiesen. Also kann ich mir die Diskrepanz weiterhin nicht erklären. Aber egal, bin ohnehin nicht schockiert oder auch nur überrascht über die Größenordnungen.

  • Genuss

    Mitglied
    22. März 2026 um 19:58

    Hallo @Carlinette Ganz einfach, nur die dpa-Meldung aufmerksam lesen und es erklärt sich von selbst.

  • Carlinette

    Mitglied
    22. März 2026 um 19:54

    Ja, was denn nu, @Genuss? Anfangs schriebst du: Es „wuchs die Lücke von 2.989 Euro im Jahr 2021 auf 4.066 Euro 2025″. Und dein letzter Beitrag dagegen: „Während die Lücke im Jahr 2021 noch bei rund 3141 Euro lag, ist sie bis zum Jahr 2023 auf im Mittel 4015 Euro angewachsen. Das ist mir alles etwas kraus.

    Also, meine Erklärung ist eine sehr andere: Tatsächlich haben sich die Rentenbezüge in der Gesetzlichen positiv entwickelt, nämlich über 14% Plus seit 2021 (s. https://de.wikipedia.org/wiki/Aktueller_Rentenwert). Wir könnten aber vermuten, dass die seit 2021 neu hinzugekommenen Rentner geringere Altersbezüge erhalten als wir „Altrentner“. Das wäre durchaus erklärbar, denn viele der Ü60 gehen lieber mit Abschlägen, als dass sie die fortlaufend steigende Zahl von Pflichtbeitragszeiten voll erfüllen. Und die „Neuen“ würden dann mathematisch konsequent das Durchschnittseinkommen senken.

  • Genuss

    Mitglied
    22. März 2026 um 19:36

    Hat keiner gemerkt, dass es darum geht:

    Demnach hat sich der Abstand des verfügbaren Jahreseinkommens der Gruppe Ü-65 im Vergleich zum Median der Gesamtgesellschaft signifikant vergrößert: Während die Lücke im Jahr 2021 noch bei rund 3141 Euro lag, ist sie bis zum Jahr 2023 auf im Mittel 4015 Euro angewachsen.

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