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Quo vadis, SPD?
Von seestern47 am 23. März 2026 um 8:32Nach den deutlichen Wahlniederlagen in Baden-Württemberg und nun auch in Rheinland-Pfalz steht die SPD stark unter Druck.
Sollten Bas und Klingbeil ihren Hut nehmen und Pistorius die SPD retten? 😉
Wofür steht die SPD denn noch? Sie hat doch schon seit Langem ihren Markenkern verloren, oder? 🤔
Webra antwortete vor 1 Monat 8 Mitglieder · 15 Antworten -
15 Antworten
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Da muss ich Dir leider zustimmen. So wie es läuft, reibt sich die AfD die Hände und muss sich nicht einmal groß um zusätzliche Wähler bemühen.
Das nennt man wohl Politikversagen.
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Nicht nur die SPD befindet sich kurz vor einem Abgrund. Das hat aber diverse Gründe: ihre angestammte Klientel,die klassischen Industriearbeiten brechen seit Jahren weg, bzw. laufen über zur AFD.
Die SPD ist seit Jahrzehnten immer an einer Regierung in Deutschland beteiligt und zwar vorwiegend als Juniopartner mit der CDU/CSU.
Dramatisch dürfte es im Herbst in den kleinen, ostdeutschen Bundsländern wie Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern aber auch Berlin werden.
Wenn sie überhaupt noch die 5%-Hürden erreichen, reicht es nicht mehr für eine Koalition.
Aber ebenso solle man Fragen „Quo vadis CDU/CSU“? Da gab es mal einen Kanzlerkandidaten, Herrn Merz, der nun nicht gerade erfolgreich sich seinen Lebenstraum, Kanzler zu werden, nach mehrmaligem Anlauf erfüllte und u.v.a. versprach, die AFD zu halbieren.
Und nun hat sie sich mehr als verdoppelt mit unbestimmtem, rechnerischem Ende.
Und die CDU liegt in den Umfragen noch knapp bei 20% – wenn sie die CSU nicht im Verbund hätte, sähe es noch kritischer aus.
WAs tut diese Partei gegen diese Misserfolge mit einem Kanzler,der diese noch befördert? Alles ein Geschenk für die AFD – z.B. in kleinen, ostdeutschen Bundesländern, die nur wenige Prozent der gesamtdeutschen Bevölkerung ausmachen. Aglo
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Da musste ja wieder ein Einlenken kommen aus Sicht des braven Bundesbürgers, warum die SPD etwas Liebes, Nettes und so rosarotes ist. Sie hat schließlich einen großen Teil der Geschichte der BRD mitgeschrieben. Heute hat sie einen Zulauf, der den Begriff Volkspartei nicht rechtfertigt, sie ist in der Versenkung und ich finde das gut so. Keine andere Partei hat so konsequent öffentlich Wasser gepredigt und heimlich Wein getrunken.
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Ach @realo
So viel DDR-Indoktrination! 😟
Tatsächlich haben sich SPD und KPD erbittert bekämpft – inklusive der „Sozialfaschismus“-Parole der KPD, während die NSDAP mit Unterstützung konservativer Eliten an die Macht kam.
Und nur zur Einordnung: Die SPD war 1933 die einzige Partei, die im Reichstag gegen Hitlers Ermächtigungsgesetz gestimmt hat: ganz so eindeutig ist die Geschichte dann doch nicht. 🙃
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Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer25. März 2026 um 19:13quo vadis … ad hades
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Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer25. März 2026 um 16:33Sagen wir mal so, @realo
Die Partei eines Ebert und Noske war mit den beiden unterste Schublade, und das noch nicht einmal lange nach der Abspaltung. Der brutale Noske wurde dann recht schnell in das Nirwana des Vergessens gepfeffert; funktionierte weitesgehenst. Gottseidank nicht bei allen und nicht nachhaltig.
Den Ebert heute noch als historische Parteiikone zu halten, besser evident gehts nicht als Indiz für die Attitüde ‚kleingeistige Kleinbürger‘. Einfach sich vor Augen führen, mit welcher Peinlichkeit der Ebert dem Kaiser sonstwohin gekrochen ist, nur um als aufrechter Deutscher inklusive seiner patriotischen SPD zu gelten (internes Ziel, trotz allem nie erreicht).
Welch Mengen von marginalem Ersparten des Arbeiterprekariats versenkte er federführend dafür (nun gut, auch ohne dem wäre das zum Ende WK-I sowieso futsch gegangen, dennoch Ebert hatte das nun mal direkt für eben diesen Krieg eingeworben).
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Tja… selbstgemacht.
SPD-Debakel: Sozialdemokrat sieht nach Wahlschlappen „Repräsentationsproblem“ – Kritik am Klingbeil-Kurs
Stand:24.03.2026, 19:40 Uhr
fr.de
Wie geht es weiter mit einer SPD, die aus dem Wundenlecken nicht hinauskommt? SPD-Politiker auf Landesebene sehen eine Sprachlosigkeit in der Partei.
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13:56h ……die deutsche Geschichte hätte einen anderen Verlauf genommen.
Ja, hätte sie bestimmt. Diktatorisch, bestimmend und unterdrückend …. doch ich frage mal – was wäre da wirklich anders oder gar besser geworden? Ein Leben wie in der ehemaligen DDR? Möglicherweise ohne Krieg, doch besser? Da träumen wohl nur Kommunisten von!
Was die SPD angeht – sie muss sich wohl wieder an ihren „Ursprung“ erinnern und sich neu aufstellen. Allerdings wird das in der heutigen Zeit schwierig, denn im Moment würde es die jetzige Regierung wie die Ampel „vernichten“. Wer würde das gerade jetzt in diesen Zeiten wollen?
GeSa
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Diese Antwort wurde vor 2 Monaten, 3 Wochen von
GSaremba61 geändert. Grund: Zitat gekennzeichnet
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Diese Antwort wurde vor 2 Monaten, 3 Wochen von
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