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Quo Vadis Die Linke
Sahra Wagenknecht hat es geschafft. Das Fass läuft über. Nun verlassen wieder zwei sehr engagierte und kompetente Mitglieder Die Linke. Andere schließen sich an. Die Auflösung nimmt ihren Lauf. Der verbleibende Rest fusioniert ja evt. irgendwann und nennt sich dann EAD (Extreme Alternative für Deutschland). Gesinnungs- und Rhetorikschwestern gibt es im Double-U Wagenknecht/Weidel ja längst. Sonstige Überläufer von Mitgliedern und Wählern ganz bestimmt auch.
„Fabio De Masi galt einmal als einer der Hoffnungsträger der Linken, er war der Finanzexperte der Bundestagsfraktion. Nun hat der ehemalige Bundestagsabgeordnete seinen Austritt aus der Partei bekanntgegeben. Auf Twitter schrieb er, er wolle nicht mehr „für das eklatante Versagen der maßgeblichen Akteure in dieser Partei“ in Mitverantwortung genommen werden.“
„Zuvor hatte Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, bekanntgegeben, dass er aus der Partei ausgetreten sei, weil die Bundestagsfraktion der Linken entschieden hatte, Wagenknecht sprechen zu lassen. „Was diese dann – man hätte es wissen müssen – vom Stapel ließ, war zu viel“, schrieb er auf Twitter.“
„Zuvor hatte drei ostdeutsche Landespolitikerinnen, Katharina König-Preuß, Henriette Quade und Jule Nagel, in einem offenen Brief an die Bundestagsfraktion den Ausschluss von Wagenknecht aus der Fraktion gefordert, und die Fraktionsspitze zum Rücktritt aufgefordert. Der Brief war überschrieben mit der Zeile: „Es reicht!“. Bei Redaktionsschluss hatten mehr als 2200 Menschen den Brief unterschrieben.“
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