Startseite Foren Politik - Zentrale Putins Rede war wieder mal deutlich

  • GSaremba61

    Mitglied
    6. Januar 2026 um 17:44

    Stimmt @SFath 17:35h Doch Selenskyj hat den Anspruch zur Aufnahme EU und NATO gestellt. Bei Aufnahme wäre die Genscher Aussage Makulatur. Zu diesem Zeitpunkt begann Putin zu agieren und da es keine eindeutigen Aussagen und schon gar kein Rückzug – Ukraine – zum Anspruch gab hat Putin angegriffen, denn Russland bezieht sich immer noch auf diese mündliche Zusage!!!!

    GeSa

  • Jo-GU

    Mitglied
    6. Januar 2026 um 17:37

    Hallo Seestern,

    ich habe jetzt keine Lust mich lange um Quellenangaben zu kümmern (die meisten Aussagen hier, finden auch ohne Quellenangabe statt), aber hier auf die Schnelle:

    Russlands Glaube an Nato-‚Verrat‘ – und warum er heute wichtig ist | Russland | Der Wächter

    US-Aussenminister James Baker am 9.2.1990:

    «Nicht nur für die Sowjetunion, sondern auch für andere europäische Länder ist es wichtig, Garantien zu haben, dass, wenn die Vereinigten Staaten ihre Präsenz in Deutschland im Rahmen der NATO beibehalten, sich der derzeitige militärische Hoheitsbereich der NATO keinen Zoll weit nach Osten ausweiten wird.»

    Im Februar 2022 enthüllt Joshua Shifrinson im deutschen Magazin Der Spiegel ein als «geheim» eingestuftes Dokument vom 6.3.1991. Es wurde erstellt nach einem Arbeitstreffen der politischen Leiter der Aussenministerien der Vereinigten Staaten, Grossbritanniens, Frankreichs und Deutschlands. Es gibt die Worte von Jürgen Chrobog, dem deutschen Vertreter, wieder:4

    «Wir haben während der 2+4-Gespräche klar darauf hingewiesen, dass wir die NATO nicht jenseits der Elbe erweitern werden. Wir können deshalb Polen und den anderen keinen NATO-Beitritt vorschlagen.»

  • SFath

    Mitglied
    6. Januar 2026 um 17:35

    @GSaremba61, die Ukraine ist noch längst kein NATO-Mitglied!!! Ob sie es je wird, ist völlig offen!

  • GSaremba61

    Mitglied
    6. Januar 2026 um 17:30

    @seestern47 16:29 DAS ist nicht belegbar, denn es war eine mündliche Zusage, im Zweifel durch einen Redeauszug Genschers nach dem Mauerfall am 31. Januar 1990:

    „Sache der NATO ist es, eindeutig zu erklären: Was immer im Warschauer
    Pakt geschieht, eine Ausdehnung des Nato-Territoriums nach Osten, das
    heißt, näher an die Grenzen der Sowjetunion heran, wird es nicht geben.
    […] Der Westen muss auch der Einsicht Rechnung tragen, dass der Wandel
    in Osteuropa und der deutsche Vereinigungsprozess nicht zu einer
    Beeinträchtigung der sowjetischen Sicherheitsinteressen führen dürfen.“

    Diese Rede hat es gegeben, doch wie gesagt, es war ein mündliches Zugeständnis – zumindest erinnere ich es auch noch. Der Auszug ist aus Wiki geklaut, denn an den Wortlaut erinnere ich mich nicht.🙂

    Wie weit man sich daran noch halten muss/sollte nach dem Vorgehen Krim und Ukraine durch Putin ist sicher in Frage zu stellen.

    GeSa

    • Diese Antwort wurde in vor 3 Wochen, 3 Tagen um  GSaremba61 geändert.
  • Jo-GU

    Mitglied
    6. Januar 2026 um 16:54

    Realo – Glückwunsch – du hast dir das Selberdenken noch nicht abgewöhnt.

  • Jo-GU

    Mitglied
    6. Januar 2026 um 16:52

    Wir sind heute noch nicht souverän . Schau Dir doch nur mal die amerikanischen Einrichtungen in Deutschland an. Ramstein, Wiesbaden – von hier steuert Amerika Angriffe in der ganzen Welt.

  • Jo-GU

    Mitglied
    6. Januar 2026 um 16:43

    Aha, die NATOversteherin. Da ist der Blick ja klar. Wir sind die Guten und wer anderer Meinung ist, gehört zu den Bösen.

  • seestern47

    Mitglied
    6. Januar 2026 um 16:36

    Ich stimme Euch beiden (@Heigi und @Ricarda01) zu, und mich macht das ehrlich gesagt ziemlich betroffen.

    Der Eindruck drängt sich auf, dass es den USA – oder genauer: Trump – in Venezuela vor allem ums Öl geht und bei Grönland bzw. Dänemark um strategische Interessen wie seltene Erden. Völkerrecht scheint dabei eher lästig als bindend zu sein.

    Dass sich Verbündete ratlos fragen, wie sie damit umgehen sollen, wundert mich nicht. Diese Machtpolitik nach dem Motto „Wer stärker ist, setzt sich durch“ finde ich erschreckend!

  • seestern47

    Mitglied
    6. Januar 2026 um 16:29

    Lieber @Jo-GU,

    magst Du mir bitte konkret belegen, wann, wo und von wem Russland verbindlich zugesichert wurde, dass die NATO sich nicht nach Osten erweitert? Also mit Quelle, Datum und Kontext – nicht als oft zitierte Erzählung, sondern belastbar.

    Und wenn wir schon bei Einseitigkeit sind: Auch die pauschale Aussage, der öffentlich-rechtliche Rundfunk sei „schon lange nicht mehr objektiv“, ist eine steile These. Welche Berichte meinst Du konkret, und woran machst Du die fehlende Objektivität fest?

    Ich finde ein bisschen Faktenhandwerk hilft uns allen weiter! 😉

  • Jo-GU

    Mitglied
    6. Januar 2026 um 16:17

    Erstens, ich bin kein Freund von Putin, kann aber sein Vorgehen aber verstehen. Schließlich hat man Rußland versprochen, dass die Nato nicht weiter nach Osten wächst.

    Ja , im Krieg werden auch zivile Einrichtungen in Mitleidenschaft gezogen und es gibt Tote. Aber das gilt für beide Seiten der Front, also auch für die Angriffe der Ukraine.

    Wenn Sie mir vorwerfen, ich höre die Propaganda des Ostens, muss ich Ihnen leider sagen, dass Sie die Propaganda des Westens, sprich tagesschau, hören und sehen. Die Berichte unser ÖRR sind leider sehr einseitig geworden und entsprechen schon lange nicht mehr ihrem Auftrag.

    Es gab Friedensverhandlungen, schon ein paar Tage nach Kriegsausbruch, man war sich auch schon fast einig, doch dann funkten Politiker aus dem Westen dazwischen und verhinderten einen Frieden.

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