Startseite Foren Politik - Zentrale Putins Rede war wieder mal deutlich

  • Maskenmann

    Mitglied
    7. Januar 2026 um 15:35

    Ich hatte bei der Bw eine Nahkampfausbildung und bin ein guter Schütze. Seien Sie daher sehr lieb und unterwürfig zu mir!🤣

  • realo

    Mitglied
    7. Januar 2026 um 15:17

    Russland, das größte Land der Welt, ist militärisch gegen die Ukraine vorgegangen und hat wohl kein großes Problem diesen Krieg zu führen. Wer ist es nun bei einem Friedensvertrag, der die Bedingungen stellt? Die zerbombte Ukraine oder das wesentlich mächtigere Russland? Soll der Schwache vorgeben, wo es lang geht und der Starke unterwirft sich dem falschen Weg? Wenn das in der Natur auch so wäre, wären wir schon längst ausgestorben.

  • Miola

    Mitglied
    7. Januar 2026 um 10:00

    Jo-GU 17.37

    immer wieder wird die Legende aufgetischt, die längst widerlegt ist. Auch Gorbatschow selbst hat dem widersprochen und nannte auch den Grund: damals gab es noch den Warschauer Pakt, also stellte sich so eine Frage bezüglich der östlichen Länder gar nicht. Was zur Diskussion stand war Ostdeutschland, das nicht der Nato beitreten sollte, damit ein Puffer zwischen Nato und Wartschauer Pakt besteht. Aber ein solches Ansinnen verwarf man, weil es Unsinn wäre das Land in dieser Hinsicht aufzuteilen.

    Es gibt also sehr wohl Fakten die deine Darstellung widerlegen.

    https://www.bpb.de/themen/europa/years-of-change/342283/nato-osterweiterung-die-legende-von-gebrochenen-westlichen-versprechen/

    https://www.youtube.com/watch?v=z_7N6EV7qb8

    • Diese Antwort wurde in vor 3 Wochen, 2 Tagen um  Miola geändert.
  • Schnabela

    Mitglied
    7. Januar 2026 um 9:01

    @GSaremba61

    Das Datum zu Genschers Aussage ist interessant – 31. Januar 1990.
    Danach am 2. September 1990 wurde Transnistrien gegründet.
    Ein Teilgebiet von Republik Moldau, völlig unter russischen Einfluss stehend.

    Wer kriecht jetzt näher an wen? Eindeutig Russland an Nato-Länder.
    Außerdem – bisher oft übersehen – sehe ich einen Grund für die jetzige Forderung Russlands an die ukrainischen Gebieten. Einen Blick auf Landkarten genügt. Ein zusammenhängendes Russlandgebiet würde entstehen.
    Bisher bildet Ukraine einen lästigen Keil.

  • Miez

    Mitglied
    6. Januar 2026 um 18:37

    Nun finde ich es auch nicht so toll, dass man jedes Land in die EU aufnehmen sollte, aber es sind souveräne Staaten, die für sich entscheiden können, welchem „Block“ sie sich anschließen möchten. Die andere Frage ist natürlich, dass man nicht jedes Land auch in die EU aufnehmen sollte, nicht wegen Putin und Russland, aber wegen unterschiedlicher Werte und Lebensweisen.

    Meine Güte, es geht doch Putin nicht darum, dass er sich durch die Nato oder die EU in seiner nächsten Umgebung angegriffen fühlt, es geht ihm darum, dass er die alte Sowjetunion wieder auferstehen lassen will, mit ihm als ungekrönten Zaren. Und er fühlt sich mehr durch die Lebensweise und Demokratie bedroht, als durch die Nato, die in Russland einmarschieren könnte. Es wäre für ihn doch schrecklich, wenn das Volk aufstehen und rebellieren würde und merken würde, wie sehr er und seine Oligarchen das Land ausbeutet und die Menschen unterdrückt. Sie merken es vielleicht jetzt schon, aber noch haben sie nicht den Mut zu einer Revolution.

    Wenn man allerdings die letzte Revolution betrachtet, dann hat man nur die Unterdrücker ausgetauscht und das Volk blieb auf der Strecke.

  • GSaremba61

    Mitglied
    6. Januar 2026 um 18:09

    @SFath 17:52h… Es geht Putin doch nicht darum wie lange es dauern könnte! Es geht um die Einhaltung!!!! einer mündlichen Zusage. Nicht zu vergessen, dass die Wiedervereinigung nur mit der Zustimmung der „Besatzer“ möglich war. Die einen verlangten nach dem EURO, die Anderen nach der NATO-Freiheit! Und ja, auch wie

    @Heigi 17:54h schreibt – zurück zur alten Sowjetunion und da bin ich sicher, die mündliche Zusage wasserfest in schriftlicher Form zu erhalten. Allerdings kann ich nicht in Putins Kopf schauen, sondern erst mal als Möglichkeit nicht ausschließen was er wirklich will.

    Ich hatte ja schon vor einigen Jahren das zweifelhafte „Vergnügen“ hier als „Putin affin“ erkannt zu werden. Trotzdem, gesunder Menschenverstand sagt mir, ein Land von der NATO „umzingelt“, dass sich völlig anders sieht, ist nicht unbedingt ein Vergnügen für dieses Land!

    GeSa

    • Diese Antwort wurde vor 3 Wochen, 3 Tagen von  GSaremba61 geändert. Grund: Tippfehler berichtigt
  • Jo-GU

    Mitglied
    6. Januar 2026 um 18:09

    Hallo Seestern,

    die tagesschau bringt nur eine Auswahl an Informationen und zwar die, die unserer Regierung, der EU und der NATO gefallen. Sie berichtet einseitig und oft auch ohne zu hinterfragen.

    Beispiel Klima – hier wird der „kleine“ Mann in die Pflicht genommen, während Kriege und private Raumflüge das Klima wirklich schädigen. Kein Wort dazu in der tagesschau.

    Beim Ukrainekrieg werden Meldungen aus der Ukraine übernommen ohne Überprüfung und zum Schluß kommt der dezente Hinweis, dass die Meldung nicht überprüfbar ist – Hauptsache negative Meldungen gegen Rußland werden erst einmal geäußert.

    Syrien – Baschi anAssad war mal der Liebling des Westens. Er wurde unter anderem dafür geschätzt, weil er den Amerikanern die Folterung von Gefangenen erlaubte (war ja in den USA nicht möglich). Aber das reicht nicht und man unterstützte die Opposition, die Muslimbrüder, die einen guten Kontakt zu US-Institutionen hatten. Über solche Hintergründe sah man in der tagesschau nichts.

    Es gibt inzwischen Bücher von Ehemaligen, die aus dem Nähkästchen erzählen und kein gutes Haar an den ÖRR lassen.

  • SFath

    Mitglied
    6. Januar 2026 um 17:56

    @Heigi, hier ist der aktuelle Stand der „Verhandlungen“ über einen NATO-Beitritt:

    https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-12/ukraine-wolodymyr-selenskyj-nato-beitritt-verzicht-gxe

  • Heigi

    Mitglied
    6. Januar 2026 um 17:54

    @GSaremba61: Wenn die Ukraine den Wunsch nach Nato-Mitgliedschaft aufgäbe, aufgeben muss (was ich bei einem tatsächlichen Friedensabkommen für wahrscheinlich halte), wäre das noch ein Glück für die Ukraine. Ich glaube aber nicht, dass sich Putin damit zufrieden gibt. Er will sich zusätzlich als Mindestforderung die Ostgebiete einverleiben, die jetzt schon de facto Russland gehören. Und sagt „dann sehen wir weiter.“

  • SFath

    Mitglied
    6. Januar 2026 um 17:52

    Wie weit der Weg vom Antrag bis zur Aufnahme ist, wissen doch wohl alle.

    Interessanter Artikel, der hier als Bezug eingestellt wurde:

    https://www.theguardian.com/world/2022/jan/12/russias-belief-in-nato-betrayal-and-why-it-matters-today

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