Startseite Foren Open house Offene Diskussion für alle

  • Offene Diskussion für alle

    Von Cocco am 5. Januar 2025 um 17:44

    Niemand ist gezwungen, sich den Kriterien einer Gruppe „zu unterwerfen“.

    Wer lieber quer Beet diskutieren möchte, kann dies auch ohne Zwänge im „Open house“ tun.

    realo antwortete vor 1 Monat 6 Mitglieder · 20 Antworten
  • 20 Antworten
  • realo

    Mitglied
    14. Februar 2026 um 11:59

    Das hat mit Überheblichkeit nichts zu tun, das ist ein Klischee der Dummen. Der Mensch gründet Zivilisationen, hat die Entscheidungsgewalt und das heißt Verantwortung für fast alles, was auf dem Planeten geschieht. Tiere und Pflanzen, auch Pilze, sind ein Teil dieser Verantwortung. Es nutzt ja nichts das Tier zu vergöttern, letztlich behält der Mensch die Entscheidung was passiert. Diese Verantwortung aufgrund seines Denkvermögens wird er nicht los, dem muss er sich stellen, dass müssen Tiere und Pflanzen nicht. Der Mensch kann eine Art ausrotten in null Komma nichts, dessen muss sich den Mensch bewusst sein und nicht den Instinkten freien Lauf lassen. Verantwortung haben ist eine Bürde, kein Größenwahn.

  • Marius

    Mitglied
    13. Februar 2026 um 20:09

    Ja und? Verwilderte Hunde nehmen wohl Verantwortung auf sich, wegen ihrer Meute und ihrer Nachkommen, wie Wölfe. Schau mal auf die Dingos von Australien, von Menschen eingeschleppt und allein gelassen. Und dann? Fressen, für den Bestand der Art. Macht der Mensch was anderes?

    Vielleicht philosophieren Hunde sogar, nur verstehen wir ihre Sprache nicht, soviel zur menschlichen Überheblichkeit.

    • Diese Antwort wurde in vor 1 Monat um  Marius geändert.
  • realo

    Mitglied
    13. Februar 2026 um 12:19

    Bin kein Hund, rieche auch nicht wie ein Hund, aber ich denke wie ein Mensch und das heißt Verantwortung für Leben und Tod, die hat der Hund nicht. Der Hund wird abgerichtet vom Menschen, ist seit vielen Jahrhunderten domestiziert, ohne menschliche Versorgung muss der Hund verwildern und wie ein ganz gewöhnliches Raubtier in der Natur leben. Der Mensch ist insofern kein Tier mehr, er lebt nicht nur nach Instinkten, sondern auch nach bewussten Entscheidungen. Das macht ihn verantwortlich für sein Leben und seinen Tod. Deshalb betreibt der Mensch Philosophie, um dem auf den Grund zu gehen.

  • Marius

    Mitglied
    12. Februar 2026 um 14:27

    Also realo, auch du und ich sind nur Tiere auf diesem Planeten. Säugetiere. Betrachte dich nicht als „Die Krönung der Schöpfung“, denn diesen Begriff hat die Katholische Kirche erfunden.

    Es gibt Sachen zwischen Mensch und Tier, das hält man nicht für möglich.

    Oder anders gesagt: Warum erkennen Hunde, dass beim Herrchen/Frauchen ein Schlaganfall, ein Herzinfarkt, oder ein Zuckerschock bevorsteht? – Sie riechen das.

    Kannst du was in deinem analytischen Kopf des Homo Sapiens Gerüche und Gefühle wie ein Hund einordnen?

  • realo

    Mitglied
    12. Februar 2026 um 14:00

    Rührende Tiergeschichten sind sehr beliebt, sie sprechen das menschliche Gefühl an, ohne dass der Mensch dabei vorkommt, mit seinen Problemen. Was ich meine ist die bewusste Trauer, also denken beim Vorgang des Verlustes, darüber nachdenken, wie es sich ohne weiterleben lässt, ganz konkret, nicht nur den Verlust beweinen, sondern ersinnen, was man an Stelle dessen tun kann, um den Schmerz zu lindern. Das verstehe ich unter bewusst trauern, mit Denkvorgang, das können Tiere nur in Fantasy-Geschichten.

  • Marius

    Mitglied
    11. Februar 2026 um 18:42

    Ja Heigi, und Monogamie ist bei Vögeln nicht selten anzutreffen. Ich sah mal einen Bericht im TV wo sich mal ein Storchenpaar ein Nest über dem Schornstein von einem Bauernhaus hergerrichtet hat, in Kroatien. Irgendwann hat sich das Weibchen einen Flügel gebrochen, und sie konnte nicht mehr nach Afrika fliegen. Das Männchen schon, und nach der Rückreise fand er seine Elsa (wie der Bauer sie nannte) wohlbehalten und gesund wieder. Der Bauer hatte den Vogel über den Winter gepflegt, den Flügel konnte er nicht reparieren, aber er sah die Elsa als sein Haustier. Und das geschah jedes Jahr, dass der Storch zu seiner Frau zurück gefunden hat. 🙂

  • Heigi

    Mitglied
    11. Februar 2026 um 15:01

    @Marius: Ja, Elefanten mit ihrem ausgeprägten Gedächtnis sind ein gutes Beispiel. Auch Vögel zeigen Trauerverhalten beim Verlust ihres Partners/Partnerin, vor allem monogame Arten wie Schwäne, Störche, Papageien u. a.

    • Diese Antwort wurde in vor 1 Monat um  Heigi geändert.
  • realo

    Mitglied
    11. Februar 2026 um 12:23

    Das musste ja jetzt kommen, mein trauerndes Haustier, wenn ich nicht zu Hause bin, super Ablenkung vom Grund der Trauer, dem Verlust, der Tod. Wir wissen alle, wie sehr Hunde sich verhalten, wenn Herrchen Tod ist, aber es nutzt dem Menschen nicht Verlust zu verarbeiten, vom Hund kann er es nicht lernen, der Mensch hat eine bewusste Form der Verarbeitung, zumindest wenn er das Bewusstsein dazu bemüht. Ich bleibe dabei, Trauer ist beim Menschen ein bewusster Vorgang, den Tiere so nicht haben.

  • Marius

    Mitglied
    10. Februar 2026 um 19:39

    So ist es @Heigi , wenn man schaut wie Tiere trauern wenn Verwandschaft, ihre Kinder und Freunde (einschließlich Menschen) sterben, sie zeigen Mitgefühl und Trauer. DAS kann man als Mensch ihnen nicht absprechen. Zu sehen auf youtube bei einer Elefantenherde, die Elefantenkuh (leitende Chefin) bringt jedes Jahr zu ihrem geliebten Menschen, zu seinem Grab, ihre Herde, sie weiß wie gut er zu ihnen gewesen ist, und gibt es weiter. Sie trauern gemeinsam, und daran denken – Elefanten vergessen nie was.

    Das Komische ist, die Leitkuh weiß jedes Jahr seinen Todestag, und da erscheinen sie.

    Als ich ein Kind war, hatte meine Oma eine Ziege, das war mein Lieblingstier. Eines Tages musste meine Oma weg, und die Mutzi kam in die Obhut von meinem Onkel. Seitdem hat sie Fressen und Wasser verweigert, und ist an gebrochenem Herzen eingegangen. Und da soll mir wer was sagen, dass Tiere keine Gefühle haben und nicht trauern…

  • Heigi

    Mitglied
    10. Februar 2026 um 16:51

    Es gibt Wissenschaftler und Studien, die auch Tieren ein Gefühl der Trauer zuschreiben. Bei Säugetieren äußert sie sich ähnlich wie beim Menschen.

Seite 1 von 2

Sie müssen angemeldet sein, um zu antworten.

Verstoß melden

Schließen