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Neue Nationale Sicherheitsstrategie für die USA veröffentlicht.
realo antwortete vor 2 Monaten, 2 Wochen 13 Mitglieder · 62 Antworten
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oh doch @seestern47 Das ist die „BLAUPAUSE“ der jetzt herrschenden Konflikte:
Die Tschechoslowakei wurde von Deutschland im März 1939 überfallen.
Nach dem Münchner Abkommen vom 30. September 1938, in dem Deutschland, Italien, Großbritannien und Frankreich die Abtretung des Sudetengebiets an Deutschland beschlossen hatten, kam es zur weiteren Zerschlagung des Landes. Am 14. März 1939 erklärte sich die Slowakei für unabhängig, was von Deutschland unterstützt wurde. Am 15. März 1939 marschierten deutsche Truppen in den Rest der Tschechoslowakei ein und besetzten das Gebiet.
Die Begründung für den Überfall war offiziell der Schutz der deutschen Minderheit im Sudetenland und die angebliche Notwendigkeit, die Ordnung im Land wiederherzustellen. Tatsächlich diente der Überfall der Erweiterung des deutschen Machtbereichs und der Vorbereitung auf den Zweiten Weltkrieg.
Und hier hast Du die gemeinsamen Merkmale und Parallelen
Vorwände für militarische Aktionen:
Sowohl Deutschland 1939 als auch Russland 2022 nutzten offiziell vorgebliche Schutzgründe für Bestimmte Bevölkerungsgruppen (Deutsche Minderheit im Sudetenland bzw. russischsprachige Bevölkerung in der Ostukraine) als Rechtfertigung für militarische Interventionen. Diese Vorwände dienten dazu, internationale Kritik zu mildern und die eigenen Aktionen zu legitimieren.
Gebietsanprüche und Einflusszonen:
Beide Fälle sind Ausdruck von Machtpolitik, bei der ein größerer Staat versucht, Einflusszonen zu erweitern oder strategisch wichtige Gebiete zu kontrollieren. Deutschland wollte seine Macht in Mitteleuropa ausbauen, Russland strebt eine Einflusssphäre in der ehemaligen Sowjetunion an.
Internationale Aktionen:
In beiden Fällen gab es internationale Abkommen und Versuche, Konflikte diplomatisch zu Lösen (Münchner Abkommen 1938, Minsk-Abkommen 2014/2015), die jedoch letztlich scheiterten und den Weg für militarische Eskalationen ebneten.
Den Kalten Krieg hat Ronald Reagan wie beschrieben beendet und Trump ist nun mal ein Fan von ihm und ähnlich gepolt.
Übrigens Konservative sehen ihn oft als einen der besten Präsidenten nach dem Zweiten Weltkrieg, der durch seine Politik im Kalten Krieg und seine Wirtschaftspolitik, die unter dem Namen „Reaganomics“ bekannt ist, das Land positiv beeinflusst habe.
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Genauso ist es, die Nato muss auch verteidigungsfähig sein ohne die USA, denn man weiß nicht, ob wir uns im Ernstfall wirklich auf sie verlassen können. Und wenn man die anderen europäischen Länder ansieht, dann müssen wir da noch einiges tun.
Ich sehe es nicht so, dass Pistorius Angst schürt, er bringt es auf den Punkt, aber viele wollen eben lieber die rosarote Brille aufsetzen. Die hatten wir doch lange genug auf und die Realität zeigt uns doch gerade, dass es Zeit wird, diese Brille abzulegen.
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Maedchen
wer bitte meint oder sagt, die USA wollen Europa militärisch angreifen, wenn sie gegen Europa wettern? Es geht doch bei der Aufrüstung in der europäischen Nato darum, ohne die USA in der Lage zu sein sich gegen einen Angriff Putins verteidigen zu können. Bekanntlich produziert seine Rüstungsindustrie rund um die Uhr Kriegsgerät und schon bald ist er damit in der Lage Nato-Länder anzugreifen, die er "Heim ins Reich" holen will.
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Ich meine, man kann die politischen Verhältnisse nicht vergleichen. @Genuss
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seestern47 geändert.
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11. August 1984 – Ronald Reagan verkündet Bombardierung Russlands, er meinte damit „Wir rüsten Russland zu Tode“
Die Sowjetunion ist das Reich des Bösen. Davon ist US-Präsident Ronald Reagan überzeugt.
Wie ist es ausgegangen?
Die Sowjetunion ist zerfallen. Also Geduld…
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Wer hat die Oberhand: die Nato oder Russland? Eine neue Greenpeace-Studie zeigt, dass die Nato in fast allen Dimensionen Russland überlegen ist – und trotzdem weiter aufrüsten will.
Die Nato ist Russland in fast allen militärischen Schlüsselparametern weit überlegen. Auch ohne USA. Die europäischen Nato-Staaten (mit Kanada) liegen in Militärbudget, Truppenstärke und Großwaffensystemen vor Russland. Das ist das Ergebnis der Studie “Wann ist Genug genug – ein Vergleich der militärischen Potentiale der Nato und Russlands” der Friedensforscher Herbert Wulf und Christopher Steinmetz im Auftrag von Greenpeace. Die Studie beleuchtet das militärische Kräfteverhältnis zwischen Nato und Russland und kommt zu dem Ergebnis, dass ein grundlegender Perspektivwechsel in der Sicherheitsdebatte Europas notwendig ist…….weiterlesen in Greenpeace unter
Wann ist Genug genug? Vergleich der Kräfte von Nato und Russland
Hier wird auch kritisiert, dass Boris Pistorius Angst schürt. Ich sehe es auch so. Damit hat er die Zustimmung zu seinen riesigen Waffenwünschen erreicht und nun sollte er mal Ruhe geben.
Warum sollte die USA Europa militärisch angreifen wollen? Ich sehe da keinen wirtschaftlichen Gewinn für
Trump.
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realo
aha sich „etwas Neuem öffnen“ mit Rolle rückwärts ins nationalistisch-faschistische so wie es Trump und Konsorten vormachen und die AfD gerne hätte – aber gegen Europa, gegen das eigene Land! und sich anbiedern an Putin und Trump. Das passt dan zusammen mit eingefordertem Nationalstolz?
Die gegenwärtige Politik hat absolut nichts mit Weltdominanzbestrebungen zu tun sondern ist gewachsen auf Erfahrungen aus der Vergangenheit.
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Miola geändert.
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Das konservative Strampeln, um sich nicht einzugestehen, dass das Wasser bis zum Hals steht, nimmt kein Ende. Nicht Europa geht unter, das ist ein stabiles Festland, sondern die kapitalistische Marktwirtschaft geht unter. Das System der westlichen Welt pfeift auf dem letzten Loch, aber die meisten Staatsmänner der europäischen Länder bleiben konservativ und halten fest. Das wird das Leid verstärken. Sich etwas Neuem öffnen, würde den Wandel begünstigen und somit erleichtern. Die AfD als deutsche Partei ist da nur ein Zwischenschritt, aber ein notwendiger, um vom Festhalten am Konservativen wegzukommen. Europa, mit den alten Werten der Weltdominanz wie in Zeiten des Kolonialismus sind lange vorbei, jetzt gilt es sich neu aufzustellen ohne zu dominieren. Europa ist ein kleiner Kontinent, der vor allem abhängig ist von Rohstoffführenden Ländern. Wenn diese Länder den Hahn zudrehen, sitzt Europa auf dem Trockenen.
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Das wirkt auf mich alles sehr beunruhigend. Besonders die Lage der Nato macht mir Sorgen, so wie Du es beschreibst.
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@Miola: Stimme dir zu, Europa ist noch längst nicht am Ende. Dieser Kontinent hat durch die Jahrhunderte viele Krisen und Kriege erlebt und überlebt, erfolgreich absolutistische und diktatorische Regierungen gestürzt und viele innovative Menschen hervor gebracht. Wichtig ist, die Trump-Ära zu bewältigen und z. B. (wirtschaftliche) Beziehungen bes. zu afrikanischen Ländern zu verstärken und die nicht ganz den Chinesen oder zunehmend den Amis zu überlassen. Wenn das auf Augenhöhe geschieht, kann es trotz des schlimmen kolonialen Erbes für Europa nützlich sein. Pessimismus liegt zwar uns Deutschen, finde ich aber nicht angebracht.
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