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  • Neue Nationale Sicherheitsstrategie für die USA veröffentlicht.

    Von Miola am 5. Dezember 2025 um 19:31

    Darin wird u.a. gewarnt vor einer „Auslöschung der europäischen Zivilisation“ –
    unter anderem aufgrund von Einwanderung, Zensur, und fallenden
    Geburtenraten.

    Wobei wohl der Widerstand gegen Rechtsextremismus als Zensur bezeichnet wird.

    u.a. werden auch „unrealistische Erwartungen“ beklagt in Bezug auf die Aussicht, Russlands Invasion in der Ukraine zu besiegen.

    Und man verspricht, „den Widerstand gegen den derzeitigen Kurs Europas
    innerhalb der europäischen Nationen zu kultivieren“, um seinen
    „zivilisatorischen“ Niedergang aufzuhalten. verspricht, „den Widerstand gegen den derzeitigen Kurs Europas
    innerhalb der europäischen Nationen zu kultivieren“, um seinen
    „zivilisatorischen“ Niedergang aufzuhalten.
    Was wohl im Klartext heisst, dass die rechten Strömungen in Europa zu unterstützen, was bereits jetzt schon geschieht. z.B. durch Bannon und andere.

    Mehr dazu:

    https://de.euronews.com/my-europe/2025/12/05/us-sicherheitsstrategie-trump-europa

    Hier das Original

    https://www.whitehouse.gov/wp-content/uploads/2025/12/2025-National-Security-Strategy.pdf?bezuggrd=NWL&utm_referrer=newsletter&utm_source=sondermailing

    • Diese Diskussion wurde vor 1 Monat, 3 Wochen von  Miola geändert.
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    realo antwortete vor 1 Monat, 1 Woche 13 Mitglieder · 62 Antworten
  • 62 Antworten
  • realo

    Mitglied
    22. Dezember 2025 um 12:29

    Bei verfallenen oder leer stehenden Gebäuden nennt es sich ‚Lost Places‘. Da ist es besser, man holt sich eine Genehmigung und dann kann man hineingehen. Oft ist es etwas gruselig. Aber es gibt die wundervollsten morbiden Motive. Ein Hauch des Todes ist einfach reizvoll.

  • Heigi

    Mitglied
    21. Dezember 2025 um 15:29

    realo,

    „morbide“ Motive sind ein beliebtes Fotogenre, und in meinem speziellen Fotoforum sieht man sehr gelungene Bilder davon. Hier auf dem Land sind es oft verfallen(d)e Scheunen und Ställe, „vergessene“ verrostete Ackergeräte u. ä.. Ich habe schon Einiges geknipst, es ist aber immer ein gewisses Risiko, in die Gebäude zu gehen.

    Zum Thema: Die Sicherheitsstrategie sollte nach Möglichkeit nicht morbide sein! 😉

    • Diese Antwort wurde in vor 1 Monat, 1 Woche um  Heigi geändert.
  • realo

    Mitglied
    21. Dezember 2025 um 13:28

    Habe seit ein paar Jahren Pause die Fotografie wieder für mich geweckt, eine neue Kamera besorgt und gehe, wenn es das Wetter zulässt auf Fototour, da kommt mir das Landleben und die Natur zugute. Die Motive, die ich finde, hauptsächlich morbides Zeug, finde ich in ländlicher Gegend besser als in der Großstadt, obwohl Ostberlin in der Zeit als ich da noch lebte, viele morbide Ecken hatte. Dagegen wirkt die bayrische Kleinstadt, in der ich jetzt lebe, wie geleckt. Als ich neu in der Stadt war, brauchte ich ein halbes Jahr, um mal einen Riss in der Hauswand zu entdecken, inzwischen nach dreißig Jahren sind mir auch die Gammelecken in der Stadt vertraut und vor allem das Morbide auf dem Land.

    In der Nähe von Bad Hindelang ist das Kutschenmuseum, alles altes Zeug, aber wunderschön und vor allem draußen auf der Wiese außerhalb der Gebäude, Skulpturen, verrostete Objekte, angegammelte Holzfiguren usw. ein Eldorado für Fotografen von morbidem Zeug bei gutem Licht.

  • realo

    Mitglied
    17. Dezember 2025 um 11:26

    Es war nicht die Natur, die mich überzeugt hat von Berlin nach Kempten ins Allgäu zu ziehen, es waren die Menschen. Berlin Friedrichshain war mir nach der Wende langweilig und eintönig geworden, der Westen hatte Einzug gehalten und das hat mich gestört. Die Allgäuer weit ab von diesem politischen Geschehen lebten wie seit eh und je in ihren Traditionen und an der Waldorfschule auch mit Ideologie, das hat mir besser gefallen. Sicher, was Subkultur angeht, wie in Berlin, bin ich in der bayrischen Kleinstadt vor dreißig Jahren in einem Nichts gelandet, das hat sich inzwischen etwas gebessert, aber ich habe gelernt selber die Show zu machen, die Allgäuer sind dankbar dafür. Dennoch ist die Natur im Allgäu mit den Wiesen und Bergen eine wunderbare Erholung, deshalb bin ich dankbar und lebe gesund.

    Eigentlich bin ich ein Nordlicht, mag das weite flache Land und die Küste, aber ich habe festgestellt, dass die Friesen mit dem Meer vor Augen und die Allgäuer mit den Bergen vor Augen, was das wortkarge angeht, sehr ähnlich sind. Wenn sie etwas sagen, sind sie direkt, gerade heraus, urig und herzlich.

    Der Berliner ist selbstherrlicher, großspurig, lügt zu seinem Vorteil und liebt den Skandal.

    Deshalb habe ich mich in dreißig Jahren Allgäu gut entwickelt, bin ruhiger geworden, empathischer, achtsamer, ehrlicher, direkter und hoffe, dass es weiterhin noch besser wird. Bin da guter Dinge und ab und zu per Kritik einen auf den Nüschel kriegen, schadet nicht.

  • Heigi

    Mitglied
    16. Dezember 2025 um 13:51

    @realo: Als Naturfreak kann ich das nachvollziehen. Ich würde z. B. Kempten auch Berlin vorziehen. Muss ich aber nicht, weil hier die Westküste und nahe Nordsee ideal für mich und mein Hobby sind. In Berlin war ich schon oft, eine wunderbare Stadt, immer was Neues zu entdecken, Kunst, Kultur und – man glaubt es fast nicht – Natur. Noch an keinem Ort in D habe ich in einem Park so viele Nachtigallen gesehen und gehört!

    Mit Zugewanderten meinte ich die aus vielen Jahrhunderten, z. B. die Hugenotten, welche die Stadt mit prägten. Im Moment sollen sich ja H e s s e n in der Hauptstadt unbeliebt machen, wenn dies kein Märchen ist.

  • realo

    Mitglied
    16. Dezember 2025 um 11:17

    @ Heigi, Berliner bestehen zum größten Teil aus Zugezogenen, ich bin auch einer, kam mit den Eltern als 4-Jähriger nach Ost-Berlin. Es gingen alle die, in die Hauptstadt, denen es auf dem Land, in der Kleinstadt zu langweilig war. Die Kreativen und Aufgeschlossenen landeten in Berlin, deshalb war ja das Leben dort so vielschichtig und lebendig. So ist es auch heute noch, man hört immer wieder von mehr oder weniger namhaften Künstler aus der Welt, dass sie nach Berlin gezogen sind. Berlin ist eine Hauptstadt der Kunst geworden auf der Welt, ganz im Gegenteil zu der bayrischen Kleinstadt, in der ich inzwischen lebe, aber dieses Brachland gibt mir als Berliner eine Bühne, auf der ich mich wohlfühle. Es braucht nur kleine Akzente und schon ist die Freude groß. So kann die USA machen, was sie will und Kuba auch, meine Leben für das ich Verantwortung habe, findet hier vor Ort statt. Erst in Berlin und nun im Allgäu.

    • Diese Antwort wurde in vor 1 Monat, 2 Wochen um  realo geändert.
  • forscher

    Mitglied
    15. Dezember 2025 um 16:01

    @Miez am 7. Dezember 2025 um 18:35

    … die rosarote Brille und sehr viel Naivität…

    Und ja , denn genau diese Einstellung führt in fast allen Lebenslagen , zu so mancher bösen Überraschung.

  • Heigi

    Mitglied
    15. Dezember 2025 um 15:01

    realo, so unterschiedlich können Preußen sein. Meine Freunde im ehem. Ostberlin sind gar nicht preußisch streng und sehr empathisch. Aber vielleicht sind sie keine reinrassigen Preußen, es gab ja auch so viele Zugewanderte. Ihr Berlinerisch liebe ich! 😉

  • realo

    Mitglied
    15. Dezember 2025 um 12:12

    @ Heigi, rührender Widerspruch und Du hast ja im Detail recht, aber wenn es um Weltpolitik geht wie bei der USA oder Kuba, dann verallgemeinere ich und da haben mir schon viele Vertreter aus unterschiedlichen Kulturen bestätigt, wie emotional kalt die Deutschen sind. Ich hatte in Berlin Besuch aus Chile, sie fuhr U-Bahn und meinte, gucken alle wie versteinert, das war 1993. Zwischen dem Temperament der Lateinamerikaner und der Westeuropäer liegen Welten. Kuba in der Karibik gehört auch dazu, dagegen sind die Deutschen ein Klumpen Granit. Ich selber schließe mich da nicht aus, ich bin Preuße, da ist emotional auch nicht viel los. Auch hier im Forum herrscht entweder liebliches Süßholzraspeln oder kalte Abneigung. Ich las Deutscher lebe damit, aber ich mache mir auch nichts vor.

  • Heigi

    Mitglied
    14. Dezember 2025 um 16:34

    Das ist natürlich richtig, dass die Regierung den Weg bestimmt. Aber man hat ja in Europa vor 35 Jahren gesehen, dass zuweilen Regierungen dem Volkswillen weichen müssen. So kann es auch in Kuba geschehen, und es geht beileibe nicht nur um materielle Dinge, so wenig es auch in der DDR z. B. nur darum ging.

    Zur emotionalen Kälte: In der BRD gibt es tausende von ehrenamtlichen Mitbürgern, ohne die Vieles z. B. im Sozialbereich gar nicht funktionieren würde. Außerdem ist die Spendenbereitschaft hierzulande sehr hoch, was ohne Mitgefühl für Bedürftige nicht möglich wäre. Persönlich erfahre ich von meiner jüngeren Nachbarschaft viel Hilfe und das Gegenteil von emotionaler Kälte. Nicht wenige solcher Menschen kenne ich, deshalb möchte ich nicht verallgemeinern, dass ein wenig Wohlstand automatisch zu emotionaler Kälte führt.

    • Diese Antwort wurde in vor 1 Monat, 2 Wochen um  Heigi geändert.
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