Startseite › Foren › Open house › Neologismen - Wer kennt welche ?
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Übrigens, wer es nicht wissen sollte “ Booster“ kommt aus dem englischen und steht für Verstärker u.s.w.
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Forscher: „Wem ist schon mal im Supermarkt die “Shrinkflation” aufgefallen ?“
Aha, doch unangenehm aufgefallen ist sie mir schon länger. Ich wußte nur nicht, daß sie so heißt und hatte anstelle dessen gedacht „alles wird immer weniger“.
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Shrinkflation war mir neu.
Hoffentlich gilt das nicht demnächst auch für Kleider- und Anzugsgrössen.


Wie ärgerlich, wenn man auf einmal unverschuldet Größe 52 tragen muss!
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Wem ist schon mal im Supermarkt die „Shrinkflation“ aufgefallen ?
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etaner34: „Da gab es mal jahrelang „Frustrationstoleranz“ als Indikator für Brauchbarkeit, es war die Fähigkeit, Rückschläge zu ertragen und zu bewältigen, ohne den Mut zu verlieren.
Das Ding heißt seit einigen Monaten „Resilienz“, jederzeit anwendbar in Zeiten wie diese.“
Interessant, weil der Begriff zwar schon lange innerhalb der Sozialforschung, Medizin, Psychologie benutzt wurde, die Synonymität mit „Frustrationstoleranz“ hingegen ist bei mir bisher noch nicht angekommen. Ich bin ganz erstaunt. Aber wenn Du’s so gehört oder gelesen hast, wird es schon so sein.
Im Zusammenhang mit der R. fallen mir noch:
„Selbstmanagement“ und „Selbstwirksamkeit“ ein. Das sind keine Fremdwörter und insofern gehen sie zweifelsfrei als „Neologismen“ durch – würde ich sagen :-))).
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Ich weiß nicht, ob man von Neologismen sprechen kann, wenn lange brachliegende Fremdwörter ins Blickfeld gerückt und zu erfolgreich anwendbaren Modewörtern hochstilisiert werden.
Da gab es mal jahrelang „Frustrationstoleranz“ als Indikator für Brauchbarkeit, es war die Fähigkeit, Rückschläge zu ertragen und zu bewältigen, ohne den Mut zu verlieren.
Das Ding heißt seit einigen Monaten „Resilienz“, jederzeit anwendbar in Zeiten wie diese.
Das Gegenteil von Resilienz war eigentlich mal „Vulnerabilität“, jetzt aufgenommen in den Corona-Wortschatz und in seiner Bedeutung auf durch das Virus besonders anfällige Gruppen eingeengt und zum Modewort avanciert.
„Dilemma“ eignet sich gut zur Beschreibung dessen, worin wir gegenwärtig stecken, ist modern, aber bei allen, die nicht Griechisch kennen, unwissentlich in der griechischen Pluralform wie ein Singular gebräuchlich, „das Dilemmata“.(au!)
Wahrscheinlich kennen andere noch viele weitere Beispiele. Meine stammen aus dem Bereich von Presse und Fernsehen.
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Dochja, wer kannte vor anderthalb Jahren das Wort „boostern“ ?! (ich bin geboostert, du bist geboostert usw.).
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@Forscher, herzlichen Dank für Deinen tröstlichen Zuspruch; @Ricarda01, @rooikat, Danke für Euren Einblick in die „interna“. Mehr fällt mir im Augenblick nicht ein, „Neologismen“ schon gleich gar nicht. Wenn man keine sucht, stolpert man dauernd über sie, sucht man gezielt nach ihnen, entwischen sie.
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