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Neologismen - Wer kennt welche ?
forscher antwortete vor 5 Monaten, 1 Woche 48 Mitglieder · 4,571 Antworten
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Aus Wörtern werden Sätze, aus Sätzen Texte.
Was ein Satz ist, darüber gibt es verschiedene Definitionen. Am meist verbreiteten ist die Definition das Vorhandensein von Subjekt und Prädikat. Diese einfache Struktur kann mit weiteren Satzteilen ergänzt werden, je nachdem, was zum Ausdruck gebracht werden soll. Es gibt aber auch die Einwortsätze. „Komm!“ ,„Au!“, „Schluss!“, … .
Auch kann man ungewohnte oder falsche Satzstrukturen durchaus als Satz bezeichnen. Als Amputation würde ich solche Strukturen nicht bezeichnen, da es sich um unkorrekte Anwendung grammatischer Regeln handelt.
Wichtig erscheint mir aber, egal wie die Satzkonstruktion sich darbietet, dass eine kommunikative Absicht erfüllt werden kann – Verständlichkeit vor Richtigkeit. Das heißt nicht, dass auf Korrektheit in Zukunft verzichtet werden kann.
Ich biete einmal „sitt“ als Neologismus an.
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„sitt“ ist „satt „, wenn nicht der Hunger gestillt, sondern der Durst gelöscht ist.
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So kann man es stehen lassen. „Möchtest du noch etwas trinken? Nein, danke. Ich bin sitt. Sitt als „Gegenstück“ zu „satt“. Mein Neffe brachte das Wort vor Jahren mit, als er noch studierte (Germanistik). Er erzählte, dass man ein Wort suche, mit dem man „nicht durstig“ ausdrücken kann. Für „nicht hungrig“ gibt es schließlich „satt“.
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Man konnte nur sagen „abgefüllt“ oder „betrunken“
– was Beides natürlich nicht das Pendant zu „satt“ ist. -
https://dgfs.de/de/aktuelles/2012/erklaerung-der-dgfs-zu-sprachlichen-varianten.html
Aus berufenen Kreisen zu Kiezdeutsch
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stimmt @forscher
„sitt“ ist ein Kunstwort geblieben, obwohl es anders angedacht war. Es hat sich im allgemeinen Sprachgebrauch nicht durchsetzen können.
Velo – In Berlin gibt es das Velodrom. Es wurde auf dem Gelände der ehemaligen Werner-Seelenbinder-Halle errichtet. Das Velodrom ist bekannt als Radrennhalle. Demzufolge könnte/müsste „Velo“ „Rad“ bedeuten.
Bibliophilie ist die Liebe zu Büchern, demzufolge müsste Velophilie („egal, was kommt“) eine Vorliebe sein, leidenschaftlich gern mit dem Rad zu fahren.
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So deute ich es auch :
Velophilie..dazu neigen Fahrradfans..einer meiner Enkel gehört dazu
er kam mich besuchen-mit seinem Rad -von Leipzig nach Berlin.Velo—Rad
Ich kenne von meinem Vater (1889 geboren) noch den Begriff-Veloziped-für Fahrrad
Momo ….wünscht einen abgekühlt-angenehmen Abend
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gelle ;-