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Neologismen - Wer kennt welche ?
forscher antwortete vor 3 Monaten, 3 Wochen 48 Mitglieder · 4,571 Antworten
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Boah @GSaremba61 …das ist aber ein edles Teil von Küchenherd
@forscher als eigentlichen Kohlekasten kenne ich den..um die Briketts zu transportieren und danach ev. gleich Asche zu entsorgen
Aber den, unterm Herd,mit Rollen , den kenne ich auch noch..Momo-und dann gibts noch den anderen Kohlenkasten, auch Schütte genannt
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@forscher ich habe überlegt wo meine Großeltern Kohle und Brikett aufbewahrten, wenn sie vom Keller in die Wohnung kamen.
Ich erinnere Ofen war ein Rechteck, schwarzes Eisen, Befüllung über abnehmbare Ofenplatte (rund), ging bis auf den Boden also ohne Füße. Kohle und Brikett standen im Vorratsraum, der der Küche angeschlossen waren. Und es wurde poliert und poliert – natürlich die Herdplatte. So ungefähr sah er aus nur ganz in schwarz und Fenster hatte er auch nicht. Er war ein echter Koloss.

Fast sehe ich es vor mir.
Erinnerungen aus den 50-zigern – Anfang.GeSa
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Meine Großeltern und Tanten/Onkel auf dem Dorf hatten auch noch den Kohlenkasten- innen zweigeteilt: in beide Fächer kam die Kohle, aber nicht bis zum Rand, denn es musste noch Platz für den kleinen Besen, die Kehrschaufel und Holz sein. Der Kohlenkasten war aber nicht aus Blech, sondern aus Holz. Ich habe oft die Kohlen vom Eimer in den Kasten geschichtet.
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@GSaremba61 und @Zoe Na gut, ihr beiden ich werds erklären :
Dieser Blecherne Kohlenkasten, mit 4 Rädern , wurde mit Kohlen befüllt und konnte unter dem Küchenofen mit samt Schaufel, rein oder raus, gefahren werden, denn diese alten Herde mit Backofen, standen selbst auf 4 Füßen.
Dieser Backofen, wurde auch zum Holz trocknen verwendet, wo es auch mal vorgekommen ist, das der Backofen durch Überhitzung „rote Backen“ hatte und das Holz zu kokeln begann.
Die Folgen kann sich jeder vorstellen
und Forscher hatts noch erlebt.Ps. „onn zom Gleck, wohren dej Bitscher frejer “ noch aus Blech, womit man das glühende Holz nach draußen verbringen konnte.
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Ich kenne ihn nicht (mehr). Die Heizung war im Keller, und die Kohlen wurden mit einer Schaufel in die Heizung befördert.
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Neee, bei Omma und Oppa wurden die Kohlen geschleppt. Der Kasten mit den Rollen hätte die zwei Etagen eh‘ nicht geschafft. @forscher
GeSa
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„Rohrpost“ ? dazu möchte ich noch sagen, das meines wissens,mutmaßlich, eine solche Röhren-Anlage mit Pressluft betrieben wurde.
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apropos „Rohrpost“: Ende der siebziger Jahre habe ich beim NDR gearbeitet, in der Abteilung „Schulfunk“, die in einer geräumigen, dennoch aber überschaubar großen alten Villa untergebracht war. Es gab für den Transport der Manuskripte, Briefe eigens einen festangestellten Boten, damit die Redakteure und Sekretärinnen nicht selber hin- und hergehen mußten. Außerdem gab es für die gesamte Anlage einen Boten, der dreimal am Tag die Post, die zwischen den Abteilungen ausgetauscht wurde, verteilte.
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@Paesi und @Mondin ist mir gestern auch noch eingefallen, dass es auch heute noch eine gute Form „wäre“ Dinge – gerade Krankenhaus und Warenhäuser – weierzuleiten.
Danke, dass ihr jetzt mit Euren Beiträgen meinen Gedanken von gestern noch bestätigt habt. Ich wusste es nicht und wieder was gelernt.

GeSa
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