Startseite Foren Open house Neologismen - Wer kennt welche ?

  • Mondin

    Mitglied
    9. Juli 2023 um 16:50

    Ich kenne sie auch noch, die Rohrpost. Im Krankenhaus haben wir sogar Blutröhren damit von den Stationen ins Labor bekommen. @GSaremba61 wenn ich mich recht erinnere konnte man am Rand der „Kartuschen“ einen Code aus Buchstabe und Zahl einstellen mit dem die Post geleitet wurde. Meine Autowerkstatt benutzt übrigens noch ein ähnliches System zwischen Werstatt und Büro. Formulare und Autoschlüssel können damit geschickt werden.

    Mondin

  • GSaremba61

    Mitglied
    9. Juli 2023 um 16:55

    @Paesi und @Mondin ist mir gestern auch noch eingefallen, dass es auch heute noch eine gute Form „wäre“ Dinge – gerade Krankenhaus und Warenhäuser – weierzuleiten.

    Danke, dass ihr jetzt mit Euren Beiträgen meinen Gedanken von gestern noch bestätigt habt. Ich wusste es nicht und wieder was gelernt. Slight Smile

    GeSa

  • Zoe

    Mitglied
    10. Juli 2023 um 8:14

    apropos „Rohrpost“: Ende der siebziger Jahre habe ich beim NDR gearbeitet, in der Abteilung „Schulfunk“, die in einer geräumigen, dennoch aber überschaubar großen alten Villa untergebracht war. Es gab für den Transport der Manuskripte, Briefe eigens einen festangestellten Boten, damit die Redakteure und Sekretärinnen nicht selber hin- und hergehen mußten. Außerdem gab es für die gesamte Anlage einen Boten, der dreimal am Tag die Post, die zwischen den Abteilungen ausgetauscht wurde, verteilte.

  • forscher

    Mitglied
    10. Juli 2023 um 16:52

    „Rohrpost“ ? dazu möchte ich noch sagen, das meines wissens,mutmaßlich, eine solche Röhren-Anlage mit Pressluft betrieben wurde.

  • forscher

    Mitglied
    11. Juli 2023 um 16:11

    Wer kennt noch den „KOHLENKASTEN“ (mit kleinen Rädern) ;-

  • GSaremba61

    Mitglied
    11. Juli 2023 um 17:11

    Neee, bei Omma und Oppa wurden die Kohlen geschleppt. Der Kasten mit den Rollen hätte die zwei Etagen eh‘ nicht geschafft. @forscher

    GeSa

  • Zoe

    Mitglied
    12. Juli 2023 um 7:49

    Ich kenne ihn nicht (mehr). Die Heizung war im Keller, und die Kohlen wurden mit einer Schaufel in die Heizung befördert.

  • forscher

    Mitglied
    12. Juli 2023 um 16:50

    @GSaremba61 und @Zoe Na gut, ihr beiden ich werds erklären :

    Dieser Blecherne Kohlenkasten, mit 4 Rädern , wurde mit Kohlen befüllt und konnte unter dem Küchenofen mit samt Schaufel, rein oder raus, gefahren werden, denn diese alten Herde mit Backofen, standen selbst auf 4 Füßen.

    Dieser Backofen, wurde auch zum Holz trocknen verwendet, wo es auch mal vorgekommen ist, das der Backofen durch Überhitzung „rote Backen“ hatte und das Holz zu kokeln begann.

    Die Folgen kann sich jeder vorstellen Astonished und Forscher hatts noch erlebt.

    Ps. „onn zom Gleck, wohren dej Bitscher frejer “ noch aus Blech, womit man das glühende Holz nach draußen verbringen konnte.

  • Paesi

    Mitglied
    12. Juli 2023 um 17:05

    @forscher

    Meine Großeltern und Tanten/Onkel auf dem Dorf hatten auch noch den Kohlenkasten- innen zweigeteilt: in beide Fächer kam die Kohle, aber nicht bis zum Rand, denn es musste noch Platz für den kleinen Besen, die Kehrschaufel und Holz sein. Der Kohlenkasten war aber nicht aus Blech, sondern aus Holz. Ich habe oft die Kohlen vom Eimer in den Kasten geschichtet.

  • GSaremba61

    Mitglied
    12. Juli 2023 um 17:17

    @forscher ich habe überlegt wo meine Großeltern Kohle und Brikett aufbewahrten, wenn sie vom Keller in die Wohnung kamen.

    Ich erinnere Ofen war ein Rechteck, schwarzes Eisen, Befüllung über abnehmbare Ofenplatte (rund), ging bis auf den Boden also ohne Füße. Kohle und Brikett standen im Vorratsraum, der der Küche angeschlossen waren. Und es wurde poliert und poliert – natürlich die Herdplatte. So ungefähr sah er aus nur ganz in schwarz und Fenster hatte er auch nicht. Er war ein echter Koloss.

    Ein Küchenofen mit heller Majolika

    Fast sehe ich es vor mir. Wink Erinnerungen aus den 50-zigern – Anfang.

    GeSa

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