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Montag, 21.6.
Moin,
es hat sich deutlich abgekühlt. In meinem Wohnzimmer sind statt der konstanten 27 Grad der letzten Tage nur noch 26,5 Grad. Wenigstens ist etwas Wind aufgekommen und auf der Terrasse ist es auszuhalten.
Ich war schon früh einkaufen: um 8:30 Uhr, für meine Verhältnisse ist das mitten in der Nacht. Dafür kann ich jetzt ruhig abwarten, ob das angekündigte Gewitter auch kommt. Im Supermarkt waren die Kunden irgendwie schräg drauf, in Bayern würde man wohl dem Föhn die Schuld geben. Zwei Leute hatten ihre Einkaufswagen mitten im Gang abgestellt und irrten zwischen den Regalen umher. Keine Chance, an den Wagen vorbei zu kommen. Also schob ich sie beiseite, was ein Riesengezeter nach sich zog. Ich solle gefälligst die Wagen nicht anfassen. Da ich vor 10:00 Uhr noch nicht wach bin und wenn überhaupt dann in 1-Wort-Sätzen kommuniziere beschränkte sich meine Reaktion auf nicht druckfähiges. Dafür hat einer der Einkaufswagenschieber noch versucht mich mit seinem Wagen anzufahren, als ich vor einem Regal in die Hocke gehen musste, um etwas vom untersten Brett zu nehmen.
Werden die Menschen seltsamer oder werde ich mit zunehmendem Alter mißmutiger oder ist es beides? Auf jeden Fall ist es eine ganz schlechte Idee so früh durch einen Supermarkt zu gehen.
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Aber besser, als im eigenen Saft zu schmoren wie in den vergangenen Tagen.
Danach aufs Sofa.
Mittagessen kommt danach. Pellkartoffeln, Fischfilet + Sahne + Käse in die Auflaufform und ab in den Ofen. 
Kein Drängeln, Schubsen, Ungeduld… sondern leere Läden. 

Dann geh mal den Rest des Tages entspannt an und vergiss dein knatschiges Morgenerlebnis.