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Mittelmeer
Nun will die evangelische Kirche mit anderen Organisationen einen Verein gründen, ein Schiff kaufen, es umbauen lassen und ins Mittelmeer schicken, um Schiffbrüchige aufzulesen.
Hoffentlich finden sie dann jeweils einen Hafen, den sie anlaufen können, um die Menschen absetzen zu können.
Derweil kommen täglich im Schnitt 260 Menschen in überladenen Schlauchboden, oftmals im Konvoi aus der Türkei auf griechische Inseln der Ägäis, am vergangenen Wochenende warens über 500 Flüchtlinge und Migranten. Erdogan droht die Tore zu öffnen, wenn nicht mehr Gelder fließen.
Dabei sind die Angaben widersprüchlich. In meiner Zeitung heißt es, bisher seien 5,6 Milliarden von den versprochenen
6 Millarden an die Türkei ausbezahlt und Brüssel will den Rest bald überweisen. In den Fernsehnachrichten wurde gesagt, von 6 Milliarden seien erst 2 Milliarden ausbezahlt.Ich weiß nicht, weshalb Italien wegen der vergleichsweise wenigen Schiffbrüchigen so stringend die Aufnahme ablehnt, obwohl Länder wie Deutschland versprechen die Menschen aufzunehmen. Griechenland dagegen trägt wieder einmal die ganze Last und kein Land der EU gibt schnelle Hilfe. Wenigstens bei der Organisation und Finanzierung und Abwicklung der Formalien könnte man doch dem Land beistehen.
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