Startseite Foren Tierwelt "Milch"-Kühe werden nur noch zur Milchproduktion gehalten. Teil 3

  • "Milch"-Kühe werden nur noch zur Milchproduktion gehalten. Teil 3

     Maikatze64 antwortete vor 1 Jahr, 5 Monate 2 Teilnehmer · 2 Beiträge
  • Madame.C

    Teilnehmer
    19. August 2019 um 23:24

    "Ihre per se befruchtungsschwachen Kolleginnen findet man am häufigsten in den großen Betrieben, die auf extreme Milchleistung durch Hochleistungskühe setzen. Ihr, im Verhältnis zu Helene, kurzes Leben machen sie durch eine höhere Milchleistung wett.

    Hier tragen sie auch keine Namen mehr, sondern sind die Nummern auf ihren Ohrmarken: "17007 DE 72- 092". Sie sehen den Schlachthof meist schon nach 2 Laktationen, wenn die Anschlussbefruchtung nicht mehr glückt, andernfalls sind sie nach der 3. Laktation völlig ausgelaugt. Auf 8000 – 10.000 kg Milch pro Laktation muss eine solche Kuh schon kommen, was bedeutet, dass sie in den Wochen ihrer Hauptmilchleistung 45 bis 50 kg Milch täglich geben muss.

    Eine Kuh, die während ihrer ersten Laktation keine 7000 kg erreicht, wird anschließend ebenfalls gleich ins Schlachthaus geführt. Eine weitere Laktation wäre nicht "sinnvoll", ihre geschätzte Milchleistung läge zu niedrig. In manchen Betrieben werden "17007 DE 72- 092" und ihre Kolleginnen sogar dreimal am Tag gemolken – üblich sind zweimal – und geben durchschnittlich 35 – 45 Liter Milch täglich.

    Um diese Milchmengen zu produzieren und wenigstens einmal gleichzeitig schwanger zu sein, müssen 17007 und ihre Kolleginnen eine schier unglaubliche Stoffwechselleistung erbringen. Um einen Liter Milch zu produzieren, fließen über 500 Liter Blut durch das Euter! Sie haben richtig gelesen: Riesige Milchmengen führen zu riesigen Stoffwechselumsätzen in den Körpern der Tiere. Das entsprechende Kraftfutter kann ihnen keine Futtermittelindustrie und auch nicht das ausgeklügelste Futtermanagement zur Verfügung stellen.

    Die notwendigen Nährstoffe müssen sie ihrem eigenen Körper entziehen. Genau darin liegt dann der Profit der Milcherzeuger. Sie sagen dazu, die Kapitalkosten pro Kuh ändern sich ab einem bestimmten Haltungsniveau nicht mehr oder der Erhaltungsaufwand je Kuh bleibt gleich oder die Futtereffektivität steigt mit zunehmender Milchleistung. Im Klartext: Eine Kuh die in 2 Laktationen 20.000 kg Milch gibt, ist profitabler als eine Kuh, die dafür 4 Laktationen benötigt.

    Das bedeutet, dass die Körper von 17007 und ihrer Kolleginnen mehr und mehr auslaugen. Sie leiden an Pansenübersäuerungen, Stoffwechselstörungen, magern ab und Kalzium wird aus ihren Knochen heraus geschwemmt. Gegen Ende ihres nur kurzen 4- bis 5-jährigen Lebens brechen sie meistens schon häufig zusammen. Zum Schluss bewegen sie sich kaum noch, weil sie sich sonst alle Knochen brechen würden.
    Nachdem 17007 endlich von ihrem Leben erlöst und ihr Fleisch von den Knochen entfernt ist, sehen die Metzger im Schlachthof, was sie häufig sehen und woran sie sich schon lange gewöhnt haben: die Knochen einer Kuh, die zum Brechen porös sind."

    Schallers Gesundheitsbrief

  • Maikatze64

    Teilnehmer
    20. August 2019 um 22:52

    Wieviel Leid und Elend in einem Glas Milch steckt,
    in Milchprodukten aller Art! Die Milch der Kuh ist nur für das Kalb vorgesehen, das nie seine Mutter kennen lernen darf und mit Ersatzmilch aufgezogen wird.

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