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  • Cocco

    Mitglied
    9. Februar 2021 um 16:18

    Theorie und Praxis ! …und nach einem Jahr mit Corona lassen sich solch grosse Töne von oben herab leichter spucken, als zu Beginn der weltweiten Pandemie…

  • Manjana

    Mitglied
    9. Februar 2021 um 16:15

    Diese Software hätte längst vorhanden sein müssen. Es wird immer nur reagiert wo längst agieren notwendig gewesen wäre. Es ist wie es schon lange ist, nicht nur in der Pandemie, vor Mikrofonen wird großräumig angekündigt und verkündet, nur allzugern mit Selbstbeweihräucherung nach dem Tenor wir machen alles richtig und gut, alles läuft wie es soll! Dass aber alles, was da breitbrüstig und lauthals so von sich gegeben wird, ganz andere Leute, von denen sonst niemand hört und redet umgesetzt werden muss, interessiert am Mikro erstmal niemanden. Und dann fällt plötzlich und unerwartet auf die Füße, was seit langem auf die Füße fällt .. es fehlt eigentlich an allem.

    Ebenso ist es mit dem Impfstoff .. juchhu, wir haben den Impfstoff. Deutschland ist beteiligt!!!! Muscle Ach so .. aber leider fehlt es an fast allem, was sonst so notwendig ist. Sorry, haben wir leider nicht rechtzeitig bedacht. Gut, dass die Länder ihre Arbeit schnell erledigt haben, aber leider, leider kommen wir nun nicht nach. Ist jetzt leider wie es ist, müssen wir mit leben und nach vorn schauen lauten dann die nächsten Aussagen. Natürlich müssen wir das. Was genau bleibt denn anderes über?

  • GSaremba61

    Mitglied
    9. Februar 2021 um 16:15

    OK – so kurz wie möglich – so stellt sich Klein-Fritzchen die Ehe vor.

    Wünschenswert, dass Du (denken) tun würdest was Du so schreibst – ja – wünsche ich mir auch von Dir

  • Modesty

    Mitglied
    9. Februar 2021 um 16:03

    @GSaremba61 – 15:06

    Manchmal wünsche ich, Du würdest ausnahmsweise selbst mal das tun, was Du anderen gern empfiehlst: Nachdenken! Und – falls möglich – Dich vorher ein klein wenig informieren!

    Und vor allem: Nicht vor jeder Denkschranke ‚halt‘ machen und darauf warten, dass jemand anderem etwas einfällt! Sei mal konstruktiv anstatt gewohnheitsmäßig destruktiv!

    Um Infizierte zu kontaktieren (meistens telefonisch) und sie nach ihrem Tun, Lassen und allen Kontakten während einer bestimmten Zeitspanne zu fragen, ist weder Abitur noch eine Fachausbildung nötig – sondern ein Fragebogen, den es abzuarbeiten gilt. Mit Sicherheit kann man für diesen Job intelligente Leute aktivieren, die derzeit wegen Corona arbeitslos sind und sich gern für diese Arbeit gut bezahlen lassen.

    Zur Not könnte man auch all die Firmen einspannen, deren Daseinszweck die Meinungsforschung ist. Niemand beschäftigt mehr Menschen, die professionell Leute ausfragen und die Ergebnisse zu verwertbaren Daten verarbeiten.

    Danach wird’s allerdings schwierig, weil es weder unserem Staats- noch den einzelnen Ländermanagements gelungen ist, eine einheitliche Software zu etablieren….

    …was letztendlich bedeutet, dass jedes Bundesland die – wie auch immer erhobenen – Daten anstatt per Klick per Mail an eine Zentralstelle, z.B. das RKI, weitergeben müsste, auf dass dort bei ein paar irgendwo anders abgeworbenen Analyst*innen die Daten zusammenlaufen und zu einem Überblick über die Gesamtsituation der Infektionsverläufe verarbeitet werden könnten.

    Da niemand für ‚Corona‘ fachausgebildet wurde, wohl aber für den Umgang mit Zahlen und Statistiken, ist es eine rein organisatorische Frage, ob vorhandenes Personal zeitweise umfunktioniert wird und zusätzliche Hilfskräfte temporär engagiert werden!

    …und fang jetzt ja nicht an, mehr Zeit und Worte aufzuwenden, um die Unmöglichkeit dieses Szenarios zu beschreiben als notwenig wären, es als Dienstanweisung zu formulieren und umsetzen zu lassen!

    M.Wink

    Apropos:

    https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-clip-4-184.html

  • GSaremba61

    Mitglied
    9. Februar 2021 um 15:41

    Ich sage es mal ganz vorsichtig, da ich die Software nicht kenne. Doch eins weiß ich – eine neue Software muss eingesetzt – getestet – scharf geschaltet uuuund nicht zu vergessen die MA müssen eingearbeitet werden.

    Da frage ich mich, ob alle Gesundheitsämter die „Luft“ hatten/haben, wenn die Kapazitäten eh am Anschlag sind, so vorzugehen. Ganz davon abgesehen was passiert, wenn was schief läuft. Möglicherweise fehlte dem ein oder anderen Entscheider der „Mut zum Risiko“. Wer solche Einsätze kennt kann es verstehen….

    GeSa

  • Wattfrau

    Mitglied
    9. Februar 2021 um 15:35

    Nicht nur die digitale Ausstattung an deutschen Schulen ist grottenschlecht.

    Wenn aber Gesundheitsämter nach ‚Steinzeitmethoden‘ arbeiten, wird es gefährlich.

  • Wattfrau

    Mitglied
    9. Februar 2021 um 15:21

    @seestern47

    Günther möchte für Grundschüler demnächst wieder den Präsenzunterricht, und ich bin dafür.

    Gerade jüngere Schüler, für die Homeschooling nicht in Frage kommt, sind benachteiligt.

    Auch fehlt ihnen der Kontakt zu gleichaltrigen besonders stark.

  • seestern47

    Mitglied
    9. Februar 2021 um 15:14

    Die Bundeswehr unterstützt doch mittlerweile viele Gesundheitsämter:

    https://www.spiegel.de/politik/deutschland/corona-krise-bundeswehr-soldaten-in-jedem-zweiten-gesundheitsamt-eingesetzt-a-f63a8b6e-328b-4a41-ae2f-1016bc7c5298

    Aber, wenn ich lese:“

    Weniger als ein Drittel der Gesundheitsämter nutzt moderne Software zur Pandemiebekämpfung

    In Sachen Kontaktverfolgung haben die deutschen Gesundheitsämter derzeit keine Chance, auch weil viele mit Insellösungen, Excel und Fax arbeiten. Die Einführung einer modernen quelloffenen und für die Gesundheitsämter kostenlosen Software verläuft mehr als schleppend“, dann frage ich mich, warum ist das so?

    https://netzpolitik.org/2021/sormas-weniger-als-ein-drittel-der-gesundheitsaemter-nutzt-moderne-software-zur-pandemiebekaempfung/

    Viele Virologen warnen ja bereits jetzt vor neuen, kommenden Pandemien. Dann wäre es doch spätestens jetzt an der Zeit, die Gesundheitsämter personell und softwaretechnisch aufzurüsten, oder?

  • GSaremba61

    Mitglied
    9. Februar 2021 um 15:06

    .…Infektionsverfolgung wieder aufzunehmen @Modesty

    Neugierige Frage – wo wurde die Infektionsverfolgung ausgesetzt? Oder weshalb sagst Du – wieder? Das es bei den momentanen Zahlen schwierig ist muss doch jeder verstehen?

    Mal eine weitere Frage – wie schnell kannst Du Fachpersonal aus dem Boden stampfen? Ganz davon abgesehen, wenn später zu viel Personal da ist und die Bürger wieder feststellen, dass das Geld für rumsitzendes Personal rausgeworfen wird, während es an anderen Stellen vorne und hinten fehlt.

    Ein wenig Realitätsdenken schadet nicht, Mod

    GeSa

  • seestern47

    Mitglied
    9. Februar 2021 um 15:03

    Das sehe ich ähnlich.

    Ich finde übrigens, Corona wirkt wie ein Brennglas. Die Pandemie zeigt Dinge auf, die in Deutschland sehr gut, aber auch sehr schlecht funktionieren. Hinderlich ist in diesem Kontext sicherlich auch der Föderalismus, was sich in der derzeitigen „Bildungsmisere“ (da macht jedes Bundesland doch etwas anderes) zeigt. Vielleicht kommt das Thema Föderalismus jetzt wieder auf das Tableau. Ich würde das begrüßen.

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