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Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen
realo antwortete vor 1 Jahr, 4 Monaten 27 Mitglieder · 214 Antworten
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Es gibt und gab immer Nichtwähler, es ist nichts Neues. Mit den politischen Verhältnisse hat es bei sehr vielen auch nichts zu tun, sie interessieren sich nicht für Politik.
Zu wählen, einfach nur wählen ohne informiert zu sein, finde ich nicht gut.Von wem bekomme ich meine Rente? soll meine Schwiegermutter gefragt haben. Von xxx ..
Gut, dann wähle ich die.
(so ist mir erzählt, ich habe sie nie kennengelernt) Ein typisches Verhalten, sie richtete sich mit
den vorhandenen Verhältnissen ein. ) -
„Die machen sowieso, was sie wollen“
„Auf mich kommt’s nicht an“
„Ich beteilige mich nicht mehr an einem System, in dem ich für dumm verkauft werde“
oder @realo , hast Du bessere Erkenntnisse über die „Politikverdrossenheit“ (früher wurde das so genannt)? Wie sind denn die „politischen Verhältnisse heutzutage“? Ich sehe nichts Neues unter der Sonne.
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Diese Antwort wurde in vor 1 Jahr, 4 Monaten um
Zoe geändert.
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Diese Antwort wurde in vor 1 Jahr, 4 Monaten um
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Ist schon witzig, wie hier versucht wird, das Symptom Nichtwähler zu behandeln und nicht ein Gedanke an die Ursachen aufkommt. Dass viele Menschen nicht wählen gehen hat einen Grund und der heißt nicht, sie sind zu faul den Weg zur Wahlurne zurückzulegen. Warum fragt niemand, wie sind die politischen Verhältnisse heutzutage in Deutschland, warum es Nichtwähler gibt?
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Ja @Carl75 , diese Möglichkeit scheidet aus (ebenso wie die Wahlpflicht), obwohl Du mit 60% die Hürde gar nicht besonders hoch gelegt hast. Es könnte der Fall eintreten, daß ein- oder zweimal neu gewählt werden muß, weil die Wahlbeteiligung nicht reicht. Das Wahlrecht wurde erkämpft (wie @Miez schrieb ) und irgendwann verblaßt die Erinnerung daran und das Wahlrecht wird langweilig, weil es zur Normalität gehört. :-))) Ich versuche mich in einer Erklärung, indem ich die menschliche Natur in Betracht ziehe … das erbringt nicht viel. Es ist so, wie es ist. Wenn 40% der Wahlberechtigten ihre gültige Stimme abgeben, dann muß dieser Anteil genügen, damit die Volksvertreter den Volkswillen vertreten.
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@Zoe, es reicht wenn sich die Politiker selber wählen. Das „WAHLVOLK“ wird nicht gebraucht. Stell Dir vor, wir hätten ein Wahlrecht, welches vorgibt, dass mindestens 60 % der Wahlberechtigten eine gültige Stimme abgeben müssen. Da wäre das Chaos vorprogrammiert.
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Das Wahlrecht wurde so hart erkämpft, das man eigentlich die moralisch Pflicht hat, dem nachzukommen. Es gehört schon auch zur Demokratie, das man sich daran beteiligt und nicht alles den anderen überlässt.
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Soweit ich informiert bin, ist nirgendwo ein Mindestanteil an Wählenden schriftlich fixiert, damit eine Wahl gültig ist. Man hat offenbar bei der Verfassungsgebung das Desinteresse oder das Nicht-Wählen mit guten Gründen nicht im Blick gehabt.
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…wer nicht wählen geht, scheint mit der Regierung zufrieden zu sein und überlässt es den anderen, daran etwas zu ändern…
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Die Wahlen sind „frei“ und das schließt das Recht, nicht zu wählen ein. Ich hab’s eben nachgesehen, weil es mir nicht klar war. „Wahlpflicht“ in verschärfter Version würde „Wahlzwang“ heißen – von meiner Intuition her meine ich, daß sich eine Wahlpflicht mit der Grundidee der Demokratie nicht verträgt. Eins schließt das Andere aus.
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