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Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen
realo antwortete vor 1 Jahr, 4 Monaten 27 Mitglieder · 214 Antworten
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12:41 @realo …das ist nicht „krank„, sondern logischer Rückschluss aufgrund deiner permanent glorifizierender Aussagen – gut, dass du das Kind endlich mal beim Namen genannt hast.
Den schönsten Teil meiner Kindheit habe ich nach der Flucht aus Ostpreußen ebenfalls in der DDR verbracht und bin dennoch froh und dankbar, dass wir 1952 zu Fuß bei Nacht und Nebel über die Grenze diesem System entronnen sind.
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Es geht ja darum, wie man mit den Wahlen in den drei Ostländern wo AfD und BSW viele Stimmen bekommen haben, umgeht. Es führt ja zu einem gewissen Chaos, wenn die Partei mit den meisten Stimmen keine Regierung bilden kann und die CDU auf die BSW angewiesen ist. Dabei fällt mir die DDR Zeit ein, es gab nur eine nennenswerte Partei, die SED mit 98 % Wahlergebnis und fertig. Ich erwähne nur diesen Teil der deutschen Geschichte und schon will man die böse Diktatur der DDR wieder zurück. Das ist doch krank im Kopf. Meine 25 Jahre in der DDR waren nicht böse, das war meine Kindheit und Jugend. Ich hatte viele Probleme, auch familiär, aber dafür konnte die Politik der DDR nichts. Inzwischen lebe ich die meiste Zeit meines Lebens in Bayern und mir geht es jetzt im Altar noch viel besser. Die Erfahrung von zwei Systemen im Alltag gibt mir heute bei vielen Konflikten Gelassenheit, dennoch sind die Konflikte heute, siehe Wahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg nicht geringer, im Gegenteil, viele Krisen entstehen aus der globalisierten Welt. Da denke ich gerne an meine Kindheit und Jugend zurück, wie einfach damals alles war, die Eltern haben für alles gesorgt, auch in der durch und durch von Stasi verseuchten DDR, das interessierte uns als Kinder nicht. Heute denke ich an die kommenden Bundestagswahlen, wie wird es in Deutschland weiter gehen? Mit meinen heutigen Erfahrungen weiß ich, es ist völlig egal wer Regierung ist, es wird weiter gehen. Für mich nur bis zum Ende meines Lebens, dann ist Schicht im Schacht, so oder so.
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9:54 …das glaube ich auch Seestern @seestern47 – wo von Amts wegen alles reglementiert und geregelt wurde, musste man selbst keine Entscheidungen treffen und Langeweile totschlagen… 🖐😉
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@realo: Ob dir die Herrschaft in der DDR lieber war, ist deine Sache. Die Erstürmung der Stasi-Zentrale damals war mir Beweis, dass die Meisten keinen Überwachungsstaat wollten, in dieser schlimmen Form der Überwachung, bei der einen mitunter sogar der nächste Angehörige ausspionierte und denunzierte. Das ist kein Vergleich zu dem teilweise „gläsernen“ Bürger in der BRD.
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24.9. – 9:48
Er wünscht sich doch die Diktatur der DDR zurück. Er kann einem bald leidtun, der Arme.

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Diese Antwort wurde in vor 1 Jahr, 4 Monaten um
Wattfrau geändert.
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Diese Antwort wurde in vor 1 Jahr, 4 Monaten um
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Es ist schon interessant, wie du die Dinge siehst! Manchmal fühlt man sich tatsächlich in komplizierten Zeiten gefangen, in denen man nicht genau weiß, woran man ist. Da erscheint die Vorstellung von klaren Regeln fast verlockend.
Es ist gut, dass wir heute die Freiheit haben, uns darüber auszutauschen und auch mal anzuecken, ohne gleich ernsthafte Konsequenzen befürchten zu müssen. Ein bisschen Humor hilft dabei sicher weiter!
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Zwischen verboten und dadurch bestraft und Anecken und deshalb bestraft sehe ich keinen allzu großen Unterschied, bei Verbot weiß man woran man ist, bei alles ist frei und trotzdem erfährt man Repressalien, kommt das schlechte Gefühl der Unfreiheit hinten herum. Es gibt doch die allgemeine Vereinbarung des Political Correctness in Deutschland und wer sich nicht daran hält, wird bestraft. Da war mir die Herrschaft der SED in der DDR lieber, da wusste jeder woran er ist. Ich bin ihr nicht beigetreten und hatte so für mich eine klare politische Lösung.
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