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Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen
realo antwortete vor 1 Jahr, 4 Monaten 27 Mitglieder · 214 Antworten
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9:34 Seestern @seestern47 warum die „Ossis“ so ticken, wie sie gerade ticken, bringt der Historiker Sascha Kowalczuk
Kurzlink > https://t1p.de/828mm
gut und verständlich zum Ausdruck.
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Diese Antwort wurde vor 1 Jahr, 4 Monaten von
Cocco geändert. Grund: Text
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Diese Antwort wurde vor 1 Jahr, 4 Monaten von
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Unterhaltsame Fernsehshows verschlechtern die politische Realität nicht, aber Lösungen schaffen im Thüringer Landtag können sie auch nicht. Das war doch klar, dass nach diesem Wahlergebnis es bei der ersten Sitzung darüber und darunter geht. Die AfD hat die meisten Stimmen, der Altersvorsitzende führt die Sitzung, aber niemand lässt ihn zu Wort kommen, so wie immer und überall, die AfD sofort unterbrochen wird in Diskussionen von den Etablierten. Das kann nur im Fiasko ausarten, also sind die Gerichte dran und müssen für die Politik entscheiden.
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Was diese Wahlen auch zeigen, wie gespalten unser Land leider immer noch ist. Ich empfehle deshalb folgende Sendung:
Reschke Fernsehen – West gegen Ost: Deutschland bei der Paartherapie
„Deutschland, du hast Beziehungsprobleme!“ – So könnte der Titel des neuesten Folge von Reschke Fernsehens lauten, denn was Anja Reschke da auf die Couch legt, ist nichts Geringeres als das ewige Drama zwischen Ost und West. Kathie und Thomas, verkörpert von Katharina Spiering und Peter Lohmeyer, stehen als sinnbildliches Paar für den verheirateten Zustand der beiden deutschen Hälften – und wer hätte gedacht, dass nach der „Hochzeit“ 1989 noch so viel im Argen liegen würde?
Hier geht es um mehr als nur um das übliche „Du verstehst mich nicht!“ – hier wird im wörtlichen Sinne die Paartherapie ausgepackt, unterstützt vom echten Paartherapeuten Eric Hegmann, der souverän zwischen den Fronten vermittelt. Endlich mal kein erhobener Zeigefinger und keine endlose Debatte darüber, wer recht hat, sondern ein humorvoller und erfrischender Ansatz: Statt die Unterschiede einfach wegzureden, dürfen sie bleiben – ja, man soll sie sogar lieben lernen!
Anja Reschke zeigt, wie Deutschland sich nun vor dem Therapeuten über mangelnde Wertschätzung, Missverständnisse und die alte Frage „Warum hast du dich nicht geändert?“ beklagt. Die Parallelen zu einer Paartherapie sind nicht nur köstlich, sondern auch schmerzhaft treffend. Es wird klar, dass Ostdeutschland keine „Rebellenphase“ durchmacht und Westdeutschland nicht nur „der coole Typ“ ist, der alles besser weiß.
Wer wissen will, wie sich Deutschland auf die Paarcouch schlägt und was wir alle daraus lernen können, sollte sich diese Folge unbedingt anschauen. Denn wie sagt man so schön? Beziehungspflege ist Arbeit – und genau das leistet Reschke hier auf humorvolle und kluge Weise. Ein Muss für alle, die nicht nur zuhören, sondern auch verstehen wollen!
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Thüringen hat bekommen, was es bestellt hat. Und nach der heutigen ersten Landtagssitzung einen Vorgeschmack darauf, wie sich dort parlamentarische Arbeit in dieser Leg.-Periode gestaltet.
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Ich hänge mich hier mal dran, Jessica
Da haben wir den Salat.!
„Verfassungsgericht soll entscheiden.
Der Landtag kommt nach stundenlangem Tumult nicht vom Fleck. AfD-Alterspräsident lehnt alle Abstimmungen ab. Nun wird das Landesverfassungsgericht angerufen.“
Ich meine, es war die erste Landtagssitzung. Sie endete mit einem Ekat und landet nun vor Gericht. gelesen in TAZ
PS: in Thüringen
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Die SPD hat doch in Brandenburg gewonnen, wenn auch nur ganz knapp. Ich kann es jedoch verstehen, warum die etablierten Parteien keine Mehrheiten bekommen, aber warten wir es ab, ich würde mich nicht wundern, wenn der aktuelle Kanzler wiedergewählt wird. Wir haben es in Brandenburg gesehen, wenn es um die Person geht, sind die Mehrheiten da.
Ansonsten finde ich es schon bedenklich, dass wenn man meint, dass die Kindheit in der DDR o.k. war, das als Lobpreisen gewertet wird nur, weil man als Verlierer nicht um Gnade winselt.
Ich persönlich sehe mich nicht als Verlierer, war nie Anhänger der SED und die Wendezeit war ein Super Abenteuer. Ich habe im Herbst ’89 meine feste Stelle im DDR Betrieb gekündigt, denn ich wollte frei sein in der Zeit ’89/’90 in Berlin und das war richtig, was haben wir für tolle Geschäfte gemacht zwischen Ost und West. Das war Gewinn auf ganzer Linie. Für mich bestand aus politischen Gründen kein Grund den Kopf hängenzulassen, ich bin gerne selbstständig und organisiere mir den Alltag wie ich es brauche. Ich kann auch über den Dingen stehen, wenn mich jemand beleidigt, ich provoziere auch gerne. Wer austeilt, muss auch einstecken können, sagt der Volksmund.
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Hallo, eigentlich will ich mich hier bei der Politik immer raushalten, mir fällt eine unmissverständliche Formulierung schwer, aber ich finde es sehr schade, dass nach über 30 Jahren die Unzufriedenheit über die Vereinigung so zugenommen hat.
Habe aber auch Verständnis für eine gewisse Wehmut und auch Sehnsucht nach Vergangenheit. Trotzdem bitte aber nie wieder eine Teilung.
Neulich schrieb hier jemand, dass es toll wäre, würde das Gute von Ost und West genutzt… finde ich auch.
Darum mein Vorschlag: wählt doch einfach die SPD, wie früher.

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