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Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen
realo antwortete vor 1 Jahr, 4 Monaten 27 Mitglieder · 214 Antworten
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Das stimmt. Darüber ist ausgiebig damals in den westdeutschen Zeitungen berichtet.
Nach der Wiedervereinigung bekamen die Ostdeutschen die neuesten Werkzeugmaschinen geliefert. Manche davon waren teilweise so neu, dass noch kein Betrieb in Westdeutschland sie hatten, deren Bestellungen wurden nach hinten gestellt.
Mit diesen Werkzeugmaschinen konnte nicht sofort gearbeitet werden. Sie sind sehr kompliziert und brauchen monatelangen Schulungen bis sie komplett beherrscht werden.
(in Westdeutchland auch) -
Ja, das stimmt, liebe Momo/U.! Meine Mutter musste in der sowj. Besatzungszone mitarbeiten an der Demontage – wir waren Flüchtlinge in Heidenau in Sachsen, das Werk hieß Feldmühle, wenn ich mich richtig erinnere. Ich war ja ein kl. Mädchen, und einmal kam sie die ganze Nacht nicht nach Hause und ich hatte furchtbare Angst. Ricarda01
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Nein Rußland war NICHT mehr interessiert an der DDR , nachdem die Betriebe ausgeschlachtet waren für sogen. Reparationskosten !! Die haben doch seinerzeit abmontiert , was nicht niet-und nagelfest war !
Ich hab’s erlebt
Momo
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Russland war an der maroden DDR wohl nicht interessiert – sonst würde die Mauer heute noch stehen…
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Ich kenne sie hier alle. Warum sind sie noch hier in Deutschland? Im großen russischen Reich zum Beispiel sind sie gerne willkommen. Überweisen wir eigentlich ihre Rente auch in DM oder Dollars dorthin?
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Das ist ein Aspekt, der eine Rolle spielt, in der DDR hat Mutter Staat den Großteil der Alltagsplanung organisiert und die Bürger an die Hand genommen. Sie fühlten sich geborgen in dem, was der Wessi hämisch vorgeschrieben nennt, damit es negativ klingt. Diese emotionale Geborgenheit konnte die DM und die Westwaren lange Zeit gut kaschieren, aber wie man die aktuelle politische Entwicklung sieht, dominiert der materielle Wohlstand nicht mehr, es geht um andere Dinge. Der Schrei nach der DM damals in Sachsen zum Besuch von Helmut Kohl, wahr ein Fehler, aber diese Ossis wollten die harte Währung haben, sie wollten im Besitz der DM sein, welche Konsequenzen das hat, haben sie nicht bedacht. Heute fühlen sich die Ossis vom Siegerstaat abgehängt und vernachlässigt. Nacht was das Materielle angeht, der Soli hat viel Geld in den Osten gepumpt, sondern sie fühlen sich emotional als zweite Klasse. Das ist auch kein Wunder, wenn man ihnen laufend erzählt, sie haben in einer Diktatur gelebt, da war alles menschenfeindlich. Ich habe 25 Jahre in der DDR gelebt und abgesehen von der Krankheit und der Familie keine negativen Dinge erlebt. Der Staat hat mir nie etwas getan, ich war schon damals Querulant, man hat sich mit mir hingesetzt und diskutiert.
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„aber die Bürger in Thüringen sind mehrheitlich der Meinung, die AfD soll die Regierung bilden.“
Mir scheint es so, das einige der Bürger wieder Sehnsucht nach der Mauer haben.
Früher wurde den Bürgern alles vorgeschrieben etc. aber im „goldenen Westen“
mußten sie sich selber kümmern, das gefällt nicht Allen.
Meine Meinung die niemand teilen muß. Habe aber meine Verwandten in Thüringen nicht gefragt was sie gewählt haben ………wills auch gar nicht wissen.
Grüßle Gitti👩🏼🦰
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Schon lange vor der sogen. Wende war ich mit einer Familie im damaligen Ostberlin befreundet. Diese Freundschaft dauert bis heute, über Probleme auch bezüglich der Wiedervereinigung haben wir immer offen gesprochen. Die Wörter „Ossi“ und „Wessi“ sind längst aus unseren Gesprächen verschwunden und zumindest auch in meinem Denken. Die Mischehen nehmen weiter zu, in der erwähnten Familie ist es schon so. 😉
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