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Keine Gaseisparungen der Bevölkerung
SchleRaZ antwortete vor 3 Jahre, 4 Monaten 25 Mitglieder · 149 Antworten
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Eins steht fest, wenn die Generation unserer Eltern so herumgejammert hätte, statt in die Hände zu spucken und aufzubauen, wären viele von uns heute überhaupt nicht auf der Welt um zu nörgeln und die Politiker zu beschimpfen.
GeSa, ich glaube nicht, dass Du finanzielle Engpässe hast, daher ist Dein Verzicht sicher auf Rücksichtnahme zurückzuführen. Bei 13 Grad ist bei mir mit der Sprarerei nicht weit her.
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Bei mir war Ende Mitte September der Punkt erreicht, dass die Heizung laufen musste. Da ging auch die Erkältung los, die mich immer noch nicht ganz verlassen hat. Wir lesen regelmäßig einmal pro Woche den Zählerstand ab und es macht schon einen ganz schönen Unterschied aus, ob die Heizung an (auch wenn minimal) ist oder aus war. Da kommen die Prozente locker zu Stande.
Wonach neu berechnet wird, darüber wird noch diskutiert. Fragt sich nur, bis wann alles unter Dach und Fach ist – wohl kaum noch vor Dezember. Die Menschen brauchen eine Gewissheit. Wenn ich dann schon wieder von neuen Sanktionen lese, wird mir schlecht. Das geht ruck zuck.
Grundverbrauch: Keine Ahnung, wie man sich das vorstellt und von wie viel Cent pro kwh man ausgehen wird – wie du schreibst: 80% vom letzten Verbrauch. Jene, die das vorschlagen meinen, da bliebe immer noch ein Sparanreiz. Fragt sich nur, bei wem? Gegenüber bereits Sparenden und am Limit Angekommenden ist so eine Äußerung nicht fair.
Ich glaube nicht, dass momentan die elektrischen Heizlüfter eine entscheidende Rolle spielen. Viele haben meist deshalb gekauft, dass sie für den Notfall – Ausfall der Gasheizung – einen Ersatz haben.
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Den wesentlichen Grund für die Erhöhung sehe ich darin, dass wir einen kühleren September als in den Vorjahren hatten.@Paesi 4.10./7:19h
Das war mein erster Gedanke als ich die Aussage hörte – haben sie die Temperaturen verglichen? Ich habe bis zum 30. Sept. durchgehalten und dann doch die Heizung angestellt. Die Entscheidung lag zwischen einer Blasenentzündung, Erkältung usw. oder Heizung. Ebenfalls war die Entscheidung kalte Füße und Schimmel oder Heizung. Ich habe mich gegen Krankheiten und Schimmel entschieden.
Heute habe ich die Heizung wieder gedrosselt, es soll ja wieder wärmer werden. Ich kann mich nicht erinnern die Heizung schon mal vor Mitte bis Ende Oktober angeschmissen zu haben. Dieses Jahr war es nötig. Doch mit dem Finger zu zeigen, ohne einschalten des Geh…, ist so einfach.
GeSa
Nachtrag: 12:13h Was die Hilfen angeht, da frage ich mich bei dem Beispiel – 80% vom letzten Verbrauch als Basisbedarf. Ja, und was machen die, deren Basisbedarf heute schon aus Sparen besteht? Wo holen die das Geld für die teuren 20% her? Ich habe darauf keine Antwort.
GeSa
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@SusiSoho, ich weiß, ich weiß…
aber mir war einfach mal danach. 
Da wir (Thema) ja einen steigenden Gasverbrauch in der Bevölkerung, nicht in der Wirtschaft, feststellen, könnte die Ursache dafür auch sein, dass die unzähligen strombetriebenen Heizlüfter mehr vom aus Gas erzeugten Strom verbrauchen, also folglich auch mehr Gas.
Was für ein Irrwitz!
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@Harvey
Bedürftige bekommen angemessene Heizkosten. Was ist angemessen? Wer legt das pauschal fest?
Es gab die Idee, dass jene, die die vom Jobcenter übernommenen Heizkosten sparen, nichts zurückzuzahlen brauchen, also Gutschriften. Ich glaube nicht, dass es in nächster Zeit zu Gutschriften kommen wird und somit fallen solche Sparanreize weg. Wo kürzen? Heizkosten pro QM sollten doch eine feste Größe sein, es sei denn, man setzt sie, ohne den Einzelfall zu prüfen, pauschal nach unten.
Des Weiteren gab es Vorbehalte bezüglich von „Energiedeckeln“, weil sie Sparanreizen entgegenstünden. Wer so denkt, der hat anscheinend keine Probleme, was die Preise angeht und ist meilenweit von dem entfernt, was sehr viele Bürger bewegt, worüber sie sich sorgen – über das Private hinaus. Solche pauschalen Äußerungen zeugen für mich von erheblicher Arroganz.
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Es geht doch darum, dass der Gasverbrauch wieder angestiegen ist im Vergleich zum Vorjahr. Und darum heißt es oder meint man, die Privathaushalte würden nicht genug sparen. Einsparungen seien auch bei weiter sinkenden Temperaturen nötig. Die Äußerungen von Herrn Müller klangen oder lasen sich nicht nur wie eine Erinnerung oder Mahnung, sondern gleichzeitig wie eine Art Vorwurf, der Bürger tue nicht genug. Woher weiß er das? Ich glaube, dass die, die auf ihr Geld achten und die hohen Preise selbst zahlen müssen, genug sparen, ganz einfach weil sie müssen. Ich vermute jedoch, es gibt genug unter den Reichen und sehr Reichen, und eventuell auch unter jenen, bei denen die Heizungskosten übernommen werden, die sich um Preiserhöhungen nicht so viele Gedanken machen oder machen müssen und eventuell nicht wesentlich zum Sparen beitragen.
Den wesentlichen Grund für die Erhöhung sehe ich darin, dass wir einen kühleren September als in den Vorjahren hatten. Somit ist es logisch, dass die Heizung eher aufgedreht wurde. Mir blieb auch nichts anders übrig. Da gab es keine Alternative mehr.
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Iri, was für ein Schwachsinn! Ich lebe seit 31 Jahren bei und mit den Schwaben. Sie
sind sparsam, aber auf keinen Fall geizig!
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@micha1951, wer Politiker zum Vorsagen braucht, um sie dann hinterher in der Luft zerreissen zu können, macht irgendwas falsch!
By the way… welche Art Politiker hättest du denn gern?
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