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Keine Gaseisparungen der Bevölkerung
SchleRaZ antwortete vor 3 Jahre, 4 Monaten 25 Mitglieder · 149 Antworten
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Richtig, SchleRaZ, in Mietshäusern gilt die Regel Eigenverbrauch und Gesamtverbrauch. Bei uns ist es 70/30. Dazu kommt dass die Thermostate nicht optimal zu regulieren sind. Habe meinen Vermieter angesprochen, ob die Thermostate, die unsere Fußbodenheizung regulieren auf digital umgestellt werden können. Sei es durch den Vermieter oder hälftig mit Mieter. Sie denken darüber nach. Dann kam der Anruf – nach Rücksprache mit dem Elektriker – wir müssen prüfen ob digitale Thermostate möglich sind. Die benötigen bestimmte Kabel und wenn die nicht liegen kann ich auch privat nicht agieren.
Nun warte ich seit 14 Tagen auf den Elektriker, der die Kabel prüfen soll, denn unsere Thermostate liegen unter Putz. Ende dieser Woche werde ich reklamieren wo die Prüfung bleibt und dann sehen mein Vermieter und ich weiter.
Alles nicht so einfach wie sich es mancher vorstellt.
GeSa
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Angemessene Heizkosten
Wie soll das funktionieren? Da in den meisten Mietshäusern noch das Prinzip 70/30 oder 60/40 oder 50/50 gilt? Ich z.b. zahle 50% für meinen Verbrauch nach Heizröhrchen und 50% nach Verbrauch des Hauses! Eine Gasuhr für jeden Mieter will man ja nicht! Also mein Abschlag hat sich zusammengesetzt aus 20 Euro Eigenverbrauch und 40 Euro Hausverbrauch! In unserem Haus(18 Wohnungen) leben halt viele Familien mit Kindern und Hartz4 Empfänger. Faustregel 1 Grad weniger heizen 6% weniger kosten. Bei uns dann würde es fast nix ausmachen wenn ich weniger heize. Also warum soll ich noch mehr sparen? Jeder Hartzer sagt dem Amt: ich bin nur für die Hälfte der Kosten verantwortlich. -
Und das erzähle mal einem grünen Politiker der wahrscheinlich eine Photovoltaikanlage auf dem Dach hat und eine Wärmepumpen im Keller! Es ist kälter als letzten September und Deutschland hat mehr Einwohner als im letzten September. Da rechnet jeder Normale Mensch das der Verbrauch nicht sinkt. Ausser natürlich ein Grüner Politiker
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Anele, die eine Oma unseres Sohnes war Schwäbin.
Dort gab es nur kleingemachte Tageszeitungen als Toilettenpapierersatz und Wasser odr gar Kaffee oder Tee mussten wir selbst kaufen. Wir „durften“ auch max. 1/2 ltr. ofiziell/Tag trinken, sonst musste man zu oft auf Toilette. Unser Sohn wurde als verschwenderisch bezeichnet, als er Leitungswasser trank.
Geld war reichlich vorhanden, daran konnte es nicht liegen.
Ich finde das hat mit Sparsamkeit nichts mehr zu tun sondern ist Geiz.
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Ich meinte nicht, dass von Bedürftigen unkontrolliert konsumiert wird oder werden kann, sondern etwas anders: Ich vermutete, dass ein niedriger Anreiz zum Sparen da ist. Wenn z. B. letztes Jahr xxx kwh angemessen verbraucht und gezahlt wurden und nun wieder die gleiche Menge, dann dürfte/ muss der höhere Preis übernommen werden. Aber eventuell gibt es für einige keinen Sparanreiz, weil ja die Aussicht, Gutschriften behalten zu dürfen, bei der Preisentwicklung kaum gegeben ist. Würde man nun die „Angemessenheit“ nach unten korrigieren, weil man annimmt, so viel % könnten gespart werden, weil es anderen Verbrauchern auch gelingt, wäre das ohne Einzelfallprüfung nicht gerecht.
Die Alles-ist-frei-Mär gehört nicht in mein Repertoire.
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Dabei ist zu dem Beitrag von Pri 4.10./15:01h anzumerken, dass es Vorschriften zur Größe einer Wohnung gibt!!!!!
Und dazu wieder gibt es folgende Aussage: Bei der Prüfung der Angemessenheit seien auch im Sozialhilferecht die Heizkosten nicht isoliert zu betrachten. Vielmehr sei, wie bei der Hartz4-Berechnung eine Gesamtangemessenheitsgrenze anzuwenden, welche sich auf die Gesamtkosten für Unterkunft und Heizung beziehe.
Und weitere das Hessische Landsozialgericht: Die Richter beider Instanzen haben entschieden, dass die Arbeitslosengeld-II-Regelung zur angemessenen Höhe der Kosten für Unterkunft und Heizung in der Sozialhilfe analog anzuwenden ist.
Die Bedarfe für die Unterkunft würden in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen anerkannt. Überstiegen die Kosten den angemessenen Umfang, so seien sie anzuerkennen, solange eine Kostensenkung – wie z.B. einem Wohnungswechsel – nicht möglich oder nicht zumutbar sei.
Mehr dazu:
Nach meinem Verständnis werden die Kosten sehr wohl übernommen! Vielleicht muss man Wissen auch manchmal auf den neuesten Stand bringen.

GeSa
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……statt in die Hände zu spucken und aufzubauen,….. @Chili
Stimmt was Du sagst, Chili, doch ist das heute wirklich ein Vergleich? Jetzt geht es doch nicht um den Aufbau, sondern um Menschen, die keine Möglichkeiten mehr haben noch zu sparen und die gibt es leider auch in unserem Land.
Und liebe Chili, Politiker zu kritisieren ist nicht immer auch gleich sie zu beschimpfen – meiner Meinung nach. Ich gebe gerne zu, dass ich in das Denken unserer Politiker seit geraumer Zeit bei allem was ich höre wenig Vertrauen habe. Auch ich möchte nicht mit ihnen tauschen. Doch der „verzweifelte“ Versuch Wahlversprechen einzuhalten hilft jetzt nicht. Schiffschaukel fahren auch nicht. Oder wie man sagt – rin in de Kartoffeln – raus aus de Kartoffeln – genauso sehe ich im Moment die Politiker, statt zu handeln – schnell und wirksam für die, die es brauchen.
GeSa
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