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Keine Gaseisparungen der Bevölkerung
SchleRaZ antwortete vor 3 Jahre, 4 Monaten 25 Mitglieder · 149 Antworten
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@SusiSoho
Nein, exakt kann man nichts ausrechnen.
Mich stört doch nur, wie auf die 14,5% Erhöhung eingegangen wird, wie es formuliert wird. Zusammengefasst klingt das nach: der private Verbraucher ist schuld, wenn wir nicht gut durch den Winter kommen – zu wenig gespart, nicht auf Ermahnungen, nicht auf Empfehlungen gehört. So ein „Umgang“ motiviert beim besten Willen nicht.
Bei mir ist auch nur die Wohnstube beheizt – noch. Bei meiner Tochter werden die Kinderzimmer nur am WE vorerst beheizt. In der Woche halten sich alle in der großen Wohnstube und in der Küche auf, die der Kamin ausreichend erwärmt. Durch das Grundstück der Schwiegereltern gibt es reichlich Holz. Für Warmwasser sorgt eine kleine Solaranlage.
Es gibt sicher viele Familien, die ihr Mögliches tun. Und genau mit diesem WIE, werden diese übergangen, ihr Bemühen unter den Tisch gekehrt. So motiviert man nicht.
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@SusiSoho, deinem letzten Absatz ( 4. Oktober 2022 um 19:49) stimme ich auf ganzer Länge zu!
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Was für eine „Diskussion“! Uns scheinen so katastrophale Zeiten bevor zu stehen wie 1946/47.
(Zumindest behaupten das jene, die die „Montags-Spaziergänger“ u.a. für ihre Zwecke instrumentalisieren)
Ein endlich mal wieder eisiger Winter, trotz Klimawandel, in Häusern und Wohnungen ohne jegliche Isolierung, bei fließend kaltem Wasser und ungenügend Kleidung. Dazu noch die galoppierende Inflation, die nicht nur Lebensmittel fast unerschwinglich teuer macht.
Oooohhh weeeehhhh!!!

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@Paesi ich lass die Politiker reden! Wenn es mir kalt ist mach ich die Heizung an. Hab ich meiner Mutti auch gesagt. Irgendwie bekommen wir das schon hin mit dem Geld. Nur sie weigert sich zum Amt zu gehen. Hat sie noch nie gemacht und fängt jetzt damit nicht an. Lindner freut sich
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Ich erinnere mich, dass bei Mitteilungen über den durchschnittlichen Gasverbrauch (ging noch um die Gasumlage) pro Jahr immer unterschieden wurde zwischen Single-Haushalt, 2- Personen, 3-Personen, 4-Personen. Da waren schon Unterschiede.
Für aufgenommene Menschen muss auch mit mehr Verbrauch gerechnet werden, ob in einer eigenen Wohnung, anderweitigen privaten oder öffentlichen Unterkunft. Diese simple Feststellung hat nichts mit der Einstellung gegenüber Flüchtlingen zu tun. Es ist einfach nur ein ein Fakt, dass es zu einem höheren Verbrauch kommt – um nichts anderes ging es schließlich.
Wenn der Verbrauch im September in diesem Jahr 14,5% höher war, aber letztes Jahr im September noch gar nicht geheizt werden musste, weil es wärmer war („deutlich zu warm“), dann könnte der Verbrauch 2022 sogar niedriger gewesen sein, wäre der Sept. 2021 wie der von 2022 gewesen. Wir hatten 2021 auch einen warmen Oktober – so um die 20 Grad+, recht sommerlich. Das sieht dieses Jahr nicht so aus.
Deshalb stört es mich, Solches zu lesen: obwohl Politik und Verbraucherschützer eindringlich zum Gassparen aufrufen, fruchten die Appelle offenbar nichts. (Presse)
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