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Kein schriftliches Dividieren mehr für Grundschüler in Niedersachsen
seestern47 antwortete vor 1 Woche, 2 Tagen 17 Mitglieder · 75 Antworten
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Wenn es sprachlich nicht geht – demonstrieren.
Auch Taube lernen rechnen.Egal ob gehört oder gesehen – auch gefühlt bei Blinden – die Methoden müssen angepasst werden.
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Ich bin eindeutig auch dafür an den Schulen weniger Mathematik zu lehren, das kann man mit Hilfsmitteln erledigen, als viel mehr Psychologie, denn wie man richtig fühlt, kann weder die Digitalisierung erklären, noch die KI. Entscheidungen richtig treffen nach Gefühl kann man lernen, aber dazu muss man die seelischen Empfindungen verstehen.
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Zwar OT, aber scheint mir wichtig angesichts der „Drift“ in der Diskussion:
Zweisprachigkeit von Schülern als solche ist erstmal kein „Problem“, sondern eher ein Vorteil, sowohl im späteren Leben als auch beim Erwerb von Kenntnissen, insbes. Sprachenlernen. Es wäre schade, wenn wir Schüler mit gleich welcher anderer Muttersprache sofort auf einem sozialen Abstellgleis lokalisieren.
Allerdings hat Deutschland noch keine flächendeckende und verpflichtende Versorgung im Kindergartenalter. Die würde dafür sorgen, dass Kinder von 3 bis 6 bereits mit beiden Sprachen umgehen. Und dann nicht als Erstklässler mühsam eine fremde Sprachen erwerben müssen.
Es gab in Frankreich auch lange Zeit Regionalsprachen wie Baskisch, Elsässisch usw., die keinerlei Verbindung zum Französischen haben. Aber durch die „Maternelle“, inzwischen sogar ab 3 mit Pflichtbesuch, wird verhindert, dass die Kinder in einer Art sprachlicher Isolierung aufwachsen.
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Beitrag von 12:35
Liebe Mondin, du kennst dich da ja aus und ich glaube dir gern! Aber ich denke, Genuss meinte, wenn in einer Klasse viele arab. sprechende Kinder sind, müsste der Lehrer ja arabisch können, um es ihnen zu erklären. Es sei denn, sie sprechen fließend deutsch. Grüße aus der Oberpfalz – Ricarda01
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Für die Quadratwurzel war bei uns der Rechenschieber erlaubt.
Mondin
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Schade, dass der Lehrplan den Kindern so etwas nicht mehr zumutet! Schüler müssen ja nicht immer alles fehlerlos hinbekommen, sollten nur zumindest mal damit befasst werden – meine Ansicht dazu. Die einen verstehen das Prinzip, die anderen schaffen sogar die Anwendung, aber was soll daran schlimm sein, wenn nicht alle dieselbe Begabung entwickeln?
Zugegeben, das Dividieren sieht noch einigermaßen einfach aus, wenn es sich im Bereich der ganzen Zahlen unter 100 bewegt. Aber bei dreistelligen Zahlen, zu dividieren durch zweistellige, ist der Überblick nicht mehr so einfach. Ich erinnere deutlich, dass schon in meiner Generation und auf dem Gymnasium viele an solchen Aufgaben gescheitert sind! Vom Quadratwurzelziehen dann mal ganz abgesehen.
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Stimmt @Heigi . Zum Glück war mal unser Mathelehrer krank, da kam ein Ersatzlehrer, der hat uns den Dreisatz mit geradem Verhältnis so simpel erklärt, dass wir alle ihn begriffen hatten. Und solche Sachen braucht man fürs ganze Leben. Und jetzt- Otto 28:7
https://www.youtube.com/watch?v=O52XlZcaH3g
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