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Kein schriftliches Dividieren mehr für Grundschüler in Niedersachsen
seestern47 antwortete vor 1 Woche, 2 Tagen 17 Mitglieder · 75 Antworten
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Glaub ich dir @Heigi, aber eins find ich nichtmehr vom Postillon, das war ein Bild mit einem Gerät das senkrecht zeigt, weil einer seine Wohnzimmerlampe akkurat senkrecht ausrichten wollte 😄
Aber Tatsache: Ein Bekannter von mir wollte mal tapezieren und wußte nicht bei der ersten Bahn wie senkrecht anfangen, nicht dass alles schief läuft… sag ich „Du Kasper, du halten Schnur oben, unten hängt Kugelschreiber, das ist senkrecht.“ War ein junger Kerl, aber ich dachte mir, gibt es in der Schule keine Physik mehr?
Zum Rechenschieber: Ich weiß noch, da konnte man auf der Vorderseite die Zahlen zurecht schieben, umdrehen, auf der Unterseite stand das Ergebnis. Stimmt’s? Ist schon lange her…
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Marius geändert.
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Diese Antwort wurde in vor 2 Wochen, 1 Tag um
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@Marius: Mein Vater war Ingenieur, damals gab’s außer Rechenschieber und Reißbrett nichts. So kam ich schon als Kind mit diesem genialen Gerät in Kontakt und besitze es heute noch. Später beschäftigten wir uns ein paar wenige Stunden in der Schule damit, das Meiste habe ich vergessen. Ja, als Lineal ist er auch ganz praktisch.
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@seestern ich habe keinen mehr gesehen, als vor Jahren bei meinem Meister, und ich sagte „Sie, das kann ich auch“, aber dann kamen die Taschenrechner. Heutzutage kriegst sie als Werbegeschenk, mit Solarzelle, wer hätte sowas damals gedacht. Aber bei dem Gedanken muss ich schmunzeln welche neuen Errungenschaften sich Ingenieure einfallen lassen werden, um Bleilote und Wasserwaagen zu simulieren. Wahrscheinlich mit Laserstrahlen, aber das kostet wieder Strom. Warum einfach, wenn es kompliziert auch geht…
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Gibt es denn noch klassische Rechenschieber zu kaufen? 😉😅
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„Außerdem kann der Strom mal ausfallen oder das Ladegerät vergessen.“
Ja@Heigi, da wäre ein Rechenschieber gut, braucht keinen Strom, nur wie man mit sowas umgeht, das sollte man gelernt haben. Man kann ihn auch als Lineal benutzen.
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Also ehrlich, ich möchte heutzutage kein Lehrer sein. Die Pubertären glauben eh sie wissen alles besser, dauernd piepen im Klassenzimmer die Smartphones, und wenn man was mal sagt, droht so ein Siebengscheiter mit dem Rechtsanwalt, wegen Verletzung seiner Persönlichkeitsentwicklung. Na juhuu.
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So wie ein Körper nur gut funktionieren kann, wenn seine Muskeln trainiert werden, so kann ein Gehirn auch nur gut funktionieren, wenn die Gehirnzellen trainiert werden. All die Tätigkeiten, die zu meiner Schulzeit zum Unterricht gehörten wie Kopfrechnen in der Klasse, Gedichte auswendig aufsagen, Diktate schreiben, schriftlich multiplizieren, dividieren und Klassenarbeiten erfüllten diesen Zweck. Ob man den Unterricht der Lehrperson aufmerksam verfolgt hat, wurde durch Hausaufgaben, auch Schularbeiten genannt, kontrolliert. Nur so kann man doch die einzelnen Fächer benoten.
Das Benoten dieser Schularbeiten dürfte heute für eine Lehrperson aber schwierig sein. Man kann doch zu Hause KI für sich arbeiten lassen. Rechenaufgaben für zu Hause wird es wohl im Zeitalter des Handys nicht mehr geben, da dieses ja einen elektronischen Rechner hat.
Wie findet heute eine Schulstunde statt?
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Es schadet doch auf keinen Fall, wenn man im Kopfrechnen kein Analphabet ist, wenigstens eine Summe überschlagen sollte man schon können, sonst wird man sehr leicht übers Ohr gehauen.
Na klar hat man sein Gehirn immer dabei, aber bei manchen hat man den Eindruck, dass es so kostbar ist und man es schonen muss.
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