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Kein schriftliches Dividieren mehr für Grundschüler in Niedersachsen
seestern47 antwortete vor 1 Woche, 2 Tagen 17 Mitglieder · 75 Antworten
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Wer am Herd steht, kommt auch ums Rechnen nicht herum – sonst gibt es statt Menü am Ende ein kleines Rechenrätsel auf dem Teller.👨🍳
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Diese Antwort wurde in vor 1 Woche, 6 Tagen um
seestern47 geändert.
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Ach, es wird alles nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird, nichtmal in der Küche. Diese „Küchengepflogenheiten“ muss man schon als Lehrling verstehen können, und „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“. Na und? da muss man durch. Ein Geselle sagte mal zu mir: „Marius, heute ist die ‚Aktion saubere Fingernägel‘ angesagt“, und ich wußte: aha, eine Wanne voll Leberknödelmasse z’sammpanschen, kein Problem. Sogar beim Kochen von Klößen hatten wir unseren Spaß: „Auf die Plätze – fertig – Kloß!“ 😀
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@Marius: Ich finde auch, dass Lob wirksamer ist, als Tadel. Aber auch den kann ein Ausbilder oder Lehrer so „verpacken“, dass er den Lehrling/Schüler nicht demütigt. Ein bisschen Humor ist da immer gut. Auch Koch-Azubis sollen sehr gesucht sein, wie überhaupt alle im Gastronomiebereich. Wer da u. a. bes. gut dividieren kann, bekommt schnell eine Stelle. 😉
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Wenn mir ein Meister als Lehrling mit so einer Sprache gekommen wäre, hätte ich gedacht, leck mich doch am Arsch Du Idiot. Lebte mal in einer Koch WG, die erzählten mir wie es zu geht in der Ausbildung in einem Sternelokal. Sie haben alle den Koch an den Nagel gehängt und etwas anderes gemacht. Das sind Zustände in der Ausbildung von Azubis wie im tiefsten Mittelalter, sage ich ja, Missbrauch.
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😂😂 Nein Heigi, kein Ausländer, aber das war meine Art mit denen zu reden, die schwer von Begriff sind, das waren meistens Lehrlinge. Wenn ich gesagt habe „Tue es rein“ und unwissend angeschaut wurde, dann eben „Du machen da plumps unten“ 😂 Ansonsten, ich habe mich immer um meine Lehrlinge gekümmert, und die wurden alle gut im Beruf. Man muss als Ausbilder Geduld haben und Verständnis mit ihnen und unterstützen, weil wir waren ja in ihrem Alter auch nicht anders. Unsicher, und ein bißchen Lob schadet nie.
Meine größte Genugtuung war, als ich von Andi eine Postkarte aus Adelaide, Australien, gekriegt habe, er ist dort Küchenchef. Da dachte ich mir: Na Marius, das hast du gut gemacht. So geht Evolution. Wenn der Lehrling besser wird als sein Ausbilder, dann hat es sich gelohnt und man ist stolz darauf.
Ja, und die Küchensprache ist lustig, manchmal heißt es statt „Geh mal ’nüber“ – „Du gehen da rüber, husch husch.“ 😄
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Natürlich wird die Intelligenz im Gehirn trainiert und das bleibt auch so, aber gegenwärtig weniger die rationale Intelligenz, rechnen kann der Automat besser, sondern die emotionale Intelligenz. Die Maschinen gehören bei der Jugend zum alltäglichen Lebensunterhalt dazu, die fallen nicht aus. Man sieht ja am aktuellen Wissen der Schüler, was man braucht, um Smartphones zu bedienen. Keine Klassenarbeit im Rechnen mit den vier Grundrechenarten. Die Zeit wandelt sich, Rechenmaschinen bedienen können heute schon Kleinkinder vor der Schule. Vor meiner Zeit wurde das kleine und das große Einmaleins noch mit dem Rohrstock eingebläut, was für ein Kindesmissbrauch.
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