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  • Ist das noch zu bremsen?

     Holzhacker antwortete vor 3 Jahren, 7 Monate 10 Teilnehmer · 13 Beiträge
  • Holzhacker

    Teilnehmer
    17. Juli 2020 um 9:17

    Das Internet mit all seinen Segnungen und Auswüchsen? Wenn man betrachtet, wie einfallsreich Verbrecher das Netz benutzen, kann einem angst und bange werden.Mit den sogenannten (a)sozialen Medien werden künftig Wahlen gewonnen, Lügnern, Betrügern und Schmierfinken wird eine Plattform geboten, wo sie ihr “Geschäft” betreiben können ohneselbst in Erscheinung zu treten. Die ganze Welt und jeder einzelne wird mehr oder weniger immer abhängiger von diesem (fast) unkontrollierten Netzwerk. Man denke nur an die Veröffentlichungen von Whistleblower Snowden und den jetzt gehackten Accounts von prominenten Amerikanern. Wie sieht die Zukunft aus? Wenn ich an Huxley`s “Brave new World” denke, fällt mir auf, das seine Phantasie nicht ausreichte für das, was wir inzwischen als normal betrachten. Dabei berücksichtige ich noch nicht mal die zur Zeit auf Hochtouren laufende Forschung auf KI. Wo ist das Ende der Fahnenstange?

  • Cocco

    Teilnehmer
    17. Juli 2020 um 10:39

    …selbst DU machst regen Gebrauch davon Sunglasses

  • Paesi

    Teilnehmer
    17. Juli 2020 um 12:27

    Jedes Zeitalter hatte und hat seine Art der Kommunikationswege und immer gab es auch die „Missnutzung“. (gut und böse, ein dialektisches Paar)

    Postkutschenzeit: Raubüberfälle, Abfangen von Depeschen und fälschen, stehlen von Gütern

    Schifffahrt: Piraterie

    Telefon, Funken: Abhören von Meldungen, verfälschen

    Warum soll es beim Internet nur „saubere Wege“ geben?

    Trotz der „Gefahren“, die das Netz in sich birgt, gibt es einen weitaus höheren Nutzen im positiven Sinne. Das Positive scheint aber als „normal“ zu gelten (regelkonform) und deshalb findet es auch nicht die entsprechende öffentliche Aufmerksamkeit wie Negativschlagzeilen.

    Ohne Internet wäre Vieles nicht möglich. Ich denke einfach auch an Australien: School of Air seit Jahrzehnten – hier seit Corona: Home Office.

    Über das Internet erhält man so viele wertvolle Informationen: Fahrpläne, Buchungen, Straßenkarten, Routen planen, …, Verbraucherinformationen (auch, ob Angebote im Netz seriös oder unseriös sind), E-Mail … Vieles, das Kompliziertes einfacher macht.

    PS: Meinem Mann wäre ich ohne Internet auch nicht begegnet.Slight Smile

  • Florena

    Teilnehmer
    17. Juli 2020 um 12:40

    Alles, was möglich ist, wird genutzt. Das kann zum Guten und zum Schlechten sein.

    Es ist nie etwas erfunden worden, was nicht angewendet wurde. Sogar die Atombombe wurde gezündet.

  • Modesty

    Teilnehmer
    17. Juli 2020 um 13:33

    @Florena

    Es ist nie etwas erfunden worden, was nicht angewendet wurde.

    Das glaube ich nicht so ganz. Zutreffender dürfte sein, dass viele Patente zu Erfindungen, die Unmengen an Ressourcen und Kosten sparen würden, von interessierter Seite früh aufgekauft und mindestens so lange unter Verschluss gehalten werden, wie sie deren ertragreiche Geschäftsmodelle bedrohen.

    M.

  • Holzhacker

    Teilnehmer
    17. Juli 2020 um 15:58

    Nun ja Cocco, meine klösterliche Erziehung verbietet es mir, dir in der Form zu antworten, wie es deinem Genre entspricht.

  • Webra

    Teilnehmer
    17. Juli 2020 um 22:49

    Das Ende der Fahnenstange, Holzhacker, ist dann erreicht, wenn die Menschheit ausgestorben ist.

    Der Erfindergeist des Menschen kennt kein Ende. Den Wohlstand, den wir heute haben, verdanken wir ihm. Solang die Nachteile einen bestimmten Ramen nicht überschreiten werden sie “in Kauf genommen”.

    Jeder Einzelne von uns verhält sich doch auch so bei der Medikamenteneinnahme. Wir akzeptieren

    die Nebenwirkungen weil die Hauptwirkung unserer Gesundheit und unserem Wohlbefinden

    gut tut.Grinning

  • Holzhacker

    Teilnehmer
    18. Juli 2020 um 14:37

    Kluge Sicht der DInge, Webra. Trotzdem glaube ich. dass die Evolution beim Homo Sapiens irgend etwas übertrieben hat mit der Entwicklung des Hirns.Denn ich kenne z.B. kein anderes Lebewesen, das in der Lage wäre, seinen eigenen Lebensraum zu zerstören. das in der Lage wäre,seine gesamten Artgenossen zu vernichten. Ja, den Wohlstand verdanken dem Erfindergeist einiger hellen Köpfen. Davon profitieren aber auch nicht alle.Aber sind wir denn zufrieden? Ich denke eher nicht, denn alle frönen dem Mantra: Wachstum, Wachstum, Wachstum, weiter höher, schneller! Was mir besonder komisch vorkommt, dass der wahnsinnige Bevölkerungszuwachs kaum jemanden berührt. Denn gerade das ist doch der Grund für die rasante Ausbeute der Ressourcen, einher gehend mit dem Bestreben, dass Wohlstand für für alle da sein soll! Glaubst du denn, die Erde könnte es ertragen, wenn alle Menschen ein Auto fahren könnten wie wir? Dass jeder Mensch auf der Welt (so wie wir) 60Kg Fleisch/Jahr konsumieren kann? Ich glaube das nicht. Ich glaube eher, dass uns das Untergangs-Gen mitgegeben wurde!

  • Unbekannt

    Unbekannt
    18. Juli 2020 um 20:31

    @Holzhacker – nicht der Erfindergeist ist ursächlich – es ist die Raffgier weniger, die den Hals auf biegen und brechen nicht voll bekommen kann.

    Sie wissen sehr genau das sie auf einen Abgrund zurasen, aber sie geben Gas um ja erster an der Kante zu sein. Ihren Untergang nehmen sie in Kauf – auch wenn am Ende niemand mehr da ist um zu jubeln…..

  • rooikat

    Teilnehmer
    19. Juli 2020 um 12:01

    @ Holzhacker, es scheint, als sei der Mensch ein Irrtum oder eine Sackgasse der Evolution.

    MIr fällt wirklich auch kein anderes Lebenwesen ein, dass so intensiv daran arbeitet, den eigenen Lebensraum (UND den anderer Kreaturen!!) zu zerstören.

    Naturwissenschaftler konnten ja auch schon lange feststellen, dass, wenn zuviele einer Spezies auf nicht erweiterbarem Lebensraum entstehen, die Natur eingreift, reguliert, mit Katastrophen, Krankheiten, ja, leider auch mit Kampf.

    Es gab ja schon etliche Hochkulturen, die untergegangen sind.

    Schönen Sonntag noch!

    rooikat

    Ach ja, noch etwas: Wie viele der grandiosen Erfindungen wurden begeistert im Bestreben “besser”, “effektiver”, “komfortabler”, ja sogar auch vermeintlich zum Schutz der Umwelt begrüßt. Nur wurde selten bis zum Ende gedacht. Dass auch schadende Abfallprodukte, Begleiterscheinungen entstehen können, wird mit der Brille “PROFIT und schnelle Erfolge”, auch Arbeitsplätze übersehen. Das erleben wir z.Z. hinsichtlich der Atomindustrie und werden uns noch über die ach so klimafreundlichen E-Autos u.ä. wundern können.

    • Dieser Beitrag wurde vor 3 Jahren, 7 Monate von  rooikat bearbeitet. Begründung: Ergänzung
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