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Ja, es geht ganz stark in diese Richtung. An dem Spruch mit „Hänschen & Hans“ ist sehr, sehr viel Wahres dran. Die MACHT der Sozialisation und Prägung betreffend. Und damit übergeordnet die „Macht des Unbewußten“, die uns sooooo dominant beherrscht. Ohne daß wir es „wissen“, bewußt.
Ich habe ja mal Jugendliche begleitet bzw. ausgebildet … und habe dann später gemerkt, wenn ich sie denn als Erwachsene wieder getroffen habe, daß sich das bewahrheitet, was ich dann gewissermaßen schon vorausgeahnt oder -phantasiert habe – also als Erwaxchsene in spe sehend, wie ich sie schon als Schüler erlebt habe: die Persönlichkeitsstruktur, die ein Schüler als Mensch schon in jungen Jahren hatte (etwa weltoffen zu sein, pausenlos zu fragen und an der Welt-als-solcher Interesse zu haben, tolerant zu sein, gar philosophisch angehaucht zu sein, und-und-und …), die bleibt dann prägend … irgendwie ein Leben lang … erhalten. Und diese „Wesenszüge“ formen dann diesen Menschen, sogar ein Leben lang. Und wenn die Auswahl der „Weisheits-bildenden“ Wesenszüge entsprechend vorhanden war, geht`s in Richtung „Alters- und Lebens-Weisheit“. Wie schön …
Und, da ich ja weiß, was mich auch freut, dass Du a u c h von den Naturwissenschaften? kommst (zumindest habe ich gelesen, daß Du Dich für Mineralogie/Astronomie/Astrophysik/Kosmologie) VERTIEFT interessierst, … füge ich das hinzu: natürlich ist da meine kleine Vergleichs- bzw. Ausgangsmenge nicht „statistisch signifikant“.
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Okay, das war jetzt etwas Persönliches über mich …
Zum ALLGEMEINEN:
Ich denke, dass Weisheit nicht „automatisch“ so mit dem … und alleine durch das Alter kommt. Natürlich ist man aufgrund der fortgeschrittenen Erfahrenheit im fortgeschrittenen Alter erfahren/er. Aber entscheidend ist, WAS man aus diesen Erfahrungen gemacht hat. Und ob man, und wenn ja – wie schnell man dazugelernt hat. DAS ist entscheidend. Insofern bin ich der Meinung, daß es immer sehr von einer recht individuellen Persönlichkeitsstruktur abhängt, „mit welcher Wahrscheinlichkeit“ man nun im Ater, oder überhaupt, … weise wird.
„Flügel, die einen tragen“ … sind sehr, sehr viel wert. Und ich mag diesen Ausspruch sehr. Sie müssen einen jedoch INNERLICH tragen, wenn es von wirklichem Wert sein soll. Und damit nicht äußerlich. Jedoch glaube ich, daß in unserer ach so westlichen materiellen Gesellschschaft … viel zu sehr auf ÄUSSERES wert gelegt wird. Und Äußeres verleiht n i c h t Flügel, die einen tragen :-).
Ich verlasse mich da lieber auf mein ICH, auf mein SELBST, auf mein ureig`nes INNERES. Und versuche, autark aus mir heraus zu existieren und zu leben. (Soweit es möglich ist.) Denn nur dieses kann … Flügel verleihen, die einen tragen.
PS: Gerne stelle ich meine geäußerte Meinung zur Diskussion …
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Dann mal persönliche Gedanken zu Deinem Sinn-Spruch:
Weisheit … hmm … theroretisch ja schon … äh, manchmal sogar im Übermaß 🙁 … aber praktisch … tja … da hapert`s
s dann und knisterts im Gebälk … manchmal ohne Ende … tappse (mit einem „p“ oder mit 2 ??) dann blind herum. So oder so ähnlich. Z. Bsp.: ich weiß ja, daß es verboten und nicht sinnvoll ist, nun Möwen am Hamburger Hafen leibhaftig zu füttern (war soeben 1 Woche lang in Hamburg). Aber das DUNKLE in einem / oder was auch immer … läßt mich da immer wieder unvernünftig sein. Also füttere ich. Und ergötze mich ohne Unterlaß … an dem Erlebnis, daß nun Möwen das Freßbare, das ich in die Luft werfe, nun aus der Luft heraus wegschnappen. Sowas finde ich göttlich und zehre davon „ewiglich“. Okay, Theorie: ich bin zwar tierlieb. Und wirklich. MÜSSTE hier aber soooo weise sein, daß ich nun meinem TRIEB o.ä. … nicht nachgebe (Ja – das ist ein Trieb, etwas Triebhaftes; hängt mit Unbewußtem zusammen, mit dieser unbewußten Ebene kenn´ ich mich ja theoretisch zienmlich aus. Aber man(n) kann halt ned alles praktisch umsetzen. Schlümm?)Oder:
meine Waschbären zuhause betreffend, die ich alltäglich des Abends und nachts füttere. Seit Jahren !! Auch wieder unvernünfig und „unweise“. Klar. Aber man(n) lebt doch nur einmal – und sollte sich nicht aller Freuden verwehren :-))).
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Ein sinnvoll „schöner“ Spruch, mit dem ich sehr viel anfangen kann. Und die Abbildung des Eisvogels finde ich wunderschöööön: der Vogel, den ich einst, in dörfischer Struktur aufwachsend, noch an kleinen Flleißgewässern LIVE erleben durfte. Jetzt, da ich in einer Großstadt wohne, habe ich ihn seit langer Zeit nicht mehr gesehen.
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