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  • realo

    Mitglied
    18. Januar 2026 um 14:43

    Wenn man jetzt anfängt wegen der Umgebrachten auf der Erde das Handtuch zu schmeißen, dann braucht man eine Handtuchindustrie um genug Nachschub zum Schmeißen zu haben.

    Auch die, die sich selber umgebracht haben, völlig anonym und unbekannt, eine enorme Zahl.

    Nein, die Umgebrachten sind weniger das Problem, die Lebenden, die es aushalten, die müssen mit dem Leid umgehen können. Ansonsten ist die Welt chaotisch, war sie auch schon immer, man kann nur innerlich für sich der Ordnung nachgehen.

  • Mondin

    Mitglied
    18. Januar 2026 um 12:06

    Miez:

    Immer wenn man denkt, es könnte nicht mehr absurder kommen, dann setzt irgendjemand noch einen drauf.

    Genau so! Manchmal bin ich froh, dass ich die Folgen dieses Schmierentheaters sicherlich keine Jahrzehnte mehr tragen muss! Lincoln habe sie umgebracht, M. L. King auch und Kennedy . . .

    Mondin

    • Diese Antwort wurde in vor 1 Monat, 4 Wochen um  Mondin geändert.
  • Marius

    Mitglied
    18. Januar 2026 um 2:13

    @realo „Die Abgabe der Medaille ist als Geste so viel wie das Hinhalten der Kehle als Friedensmaßnahme.“

    Die würde sogar mit dem Trumpel ins Bett steigen, wenn es nicht schon geschehen ist, um ihren Kopf und ihre Position zu retten, das wäre ein „Deal“, und Trump versteht nur sowas. Deals.

    • Diese Antwort wurde in vor 1 Monat, 4 Wochen um  Marius geändert.
  • seestern47

    Mitglied
    17. Januar 2026 um 17:51

    Tja, @Genuss, Maduro ist verschwunden, doch die Strukturen seines Machtapparats bestehen fort. Machados Kalkül greift nicht, die politische Realität folgt einem anderen Verlauf.

    Aber gut – Trump kann sich jetzt die Medaille 🥇 um den Hals hängen. ☹️

  • realo

    Mitglied
    17. Januar 2026 um 14:00

    Es geht ja wohl nicht um offizielle Gesetzmäßigkeiten wem der Nobelpreis zusteht oder nicht, sondern es geht um die Geste die politische Kraft hat. Die Abgabe der Medaille ist als Geste so viel wie das Hinhalten der Kehle als Friedensmaßnahme. Die neue Regierung von Venezuela will damit zeigen, wir sind Dir wohlgesonnen, wir danken Dir für die Befreiung und wollen nun im Interesse der USA handeln. Das heißt, in Zukunft Abgabe des Öls an die USA und nicht mehr an Kuba. Damit ist von den USA ein weiterer Schritt gegen menschliche Gesellschaften hin zum amerikanischen Kapitalismus gelungen.

  • Genuss

    Mitglied
    17. Januar 2026 um 11:48

    Guten Morgen liebe @seestern47

    Nur das Nobelinstitut schreibt keine Geschichtsbücher

    Hier sind die Einschätzungen, wie Historikerinnen und Historiker dieses Kapitel einordnen könnten:

    Offizielle Klärung und Fakt: Sie werden festhalten, dass der Friedensnobelpreis formal María Corina Machado gehört und bleibt — das Nobelinstitut hat ausdrücklich betont, dass Medaillenübergaben nichts an der offiziellen Preisträgerschaft ändern. Die rechtlich/institutionelle Ebene wird klar dargestellt.

    Symbolische Geste und Öffentlichkeitswirkung: Der Akt, die Medaille Trump zu übergeben, wird als starke symbolische Geste und als politisches Statement behandelt — ein Beispiel für transnationale Inszenierung politischer Solidarität und Imagepflege.

    Politische Einordnung: Bücher werden den Vorgang in den Kontext venezolanischer und US-amerikanischer Politik setzen: was sagt die Geste über Machados Strategie, über Trumps Rolle in Lateinamerika und über die internationale Unterstützung für die venezolanische Opposition aus?

    Debatte um Legitimität und Öffentlichkeit: Historiker werden diskutieren, ob und wie solche symbolischen Übergaben die öffentliche Wahrnehmung des Preises beeinflussen und inwiefern sie die Debatte über die Politisierung von Auszeichnungen befeuern.

    Vergleich mit Vorgängerfällen: Der Vorgang wird wahrscheinlich neben früheren Fällen erwähnt, in denen Preisträger Medaillen verkauften, weitergaben oder anders nutzten (im Artikel werden z. B. Dmitri Muratow und Knut Hamsun genannt). Solche Vergleiche helfen, Muster zu erkennen.

    Unterschiedliche nationale Narrative: Je nach Land können Lehrbücher verschiedene Akzente setzen — in Norwegen/Schweden eher die institutionelle Klarstellung, in Venezuela/USA die symbolische und politische Dimension.

    Langfristige Bewertung abhängig von Folgen: Wenn die Geste konkrete politische Folgen hat (z. B. beeinflusste Politik, Wahlkämpfe, neue Allianzen), wird sie wohl prominenter und bewertender behandelt; ohne größere Folgen bleibt sie eher als kuriose, medienwirksame Episode.

    Das alleine ist sein Ziel, noch nicht gemerkt?

  • seestern47

    Mitglied
    17. Januar 2026 um 10:27

    Das Nobelinstitut äußert sich wie folgt: „Unabhängig davon, was mit der Medaille, der Urkunde oder dem Preisgeld geschieht, ist und bleibt der ursprüngliche Preisträger derjenige, der als Empfänger des Preises in die Geschichte eingeht“, betont das Institut. Auch wenn die Medaille oder die Urkunde später an eine andere Person übergeben werde, ändere dies nichts daran, wer den Friedensnobelpreis erhalten habe.“

    https://www.rnd.de/politik/friedensnobelpreis-medaille-an-trump-uebergeben-nobelinstitut-reagiert-ELQXKC7VJVFJTN7MQIU2LUC7BE.html

    • Diese Antwort wurde in vor 1 Monat, 4 Wochen um  seestern47 geändert.
  • GSaremba61

    Mitglied
    16. Januar 2026 um 18:14

    Schade, dass der vergebene Friedensnobelpreis nicht aberkannt werden kann – nach meiner Kenntnis.

    Hier würde sich es wirklich anbieten, es zu überdenken und entsprechend zu handeln. Ist die Hochgelobte jetzt besser als Trump – Macht -👎 Macht 👎- Macht.👎

    GeSa

  • realo

    Mitglied
    16. Januar 2026 um 16:19

    Ich weiß nicht, ob wenn man die große Weltpolitik als Kindergartenspiele bezeichnet als einzelner Bürger, ob das nicht auch eine Art ist den Kopf in den Sand zu stecken um nichts sehen zu müssen. Vor allem, damit man seine eigenen Vorurteile, die über Jahrzehnte gewachsen sind, nicht widerrufen muss. Für mich ist Chaos auf der Welt völlig normal, es war schon immer so, ich bin es gewohnt.

  • Marius

    Mitglied
    16. Januar 2026 um 11:51

    Miez, das hab ich sofort genauso gedacht. Kindergarten, Sandkastenspiele. Gib mir sofort die Schaufel sonst piss ich in deinen Eimer!

    Und weil man auf Englisch kein Wort für Kindergarten hat, dann eben so

    https://www.youtube.com/watch?v=VRgL4mr8lPo&list=RDVRgL4mr8lPo&start_radio=1

    • Diese Antwort wurde in vor 2 Monaten um  Marius geändert.
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