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Grüne wollen Tempolimit auf Autobahnen durchsetzen
Gelöschter Benutzer antwortete vor 5 Jahre, 5 Monaten 11 Mitglieder · 86 Antworten
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Nach allem, was ich von dir zu diesem Thema gelesen habe, was dir alles passiert und auffällt, schleicht sich bei der Gedanke ein, ob du vielleicht mit dem heutigen Straßenverkehr etwas überfordert bist. Dabei fällt mir der Witz ein, wo das 8 jährige Fritzchen nach einer Autofahrt mit Pappi von Mutti gefragt wird:“Na, wir wars, habt ihr viele Leute getroffen?“ Fritzchen:“ Nee, nur zwei Arschlöcher, einen Anfänger und drei Blödmänner !“
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Na ja, GSaremba, wenn du nach einer Stunde schon einschläfst, solltest du lieber mit dem Taxi fahren oder zu Hause bleiben. Dann ist der Starßenverkehr vielleicht nicht der richtige pLatz für dich.

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Südkurier-Links einzustellen lohnt nicht. Man kann nur 1 Artikel pro Woche (oder Monat) kostenfrei öffnen und lesen, danach muß pro gewähltem Artikel gezahlt oder ein komplettes Abonnement gekauft werden.
M.
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Ich fürchte, liebe Mondin, Du bringst da einiges durcheinander: ‚Geschwindigkeitsbegrenzungen‘ gibt es nur für als ‚besonders gefährlich‘ eingestufte Autobahnabschnitte; sie haben nichts mit einem generellen Tempolimit auf Autobahnen zu tun.
Selbstverständlich halte ich mich an ausgeschilderte Geschwindigkeitsbegrenzungen (wie kommst Du nur auf die Idee, ich täte das nicht?) – und werde dann erstaunlicherweise nicht selten von denen überholt, die vorher nicht von der Stelle kamen (kommen wollten), so, als wären sie zu bequem, die 1 x eingestellte 100-kmh-Programmierung für eine Strecke mit 80-kmh-Begrenzung zu ändern.
Wenn ich von solchen und ähnlichen Begebenheiten berichte, dann handelt es sich um die Weitergabe von üblen Erfahrungen und nicht um Stimmungsmache! Dem, was GSaremba dazu inzwischen geäußert hat, schließe ich mich an.
Im Grunde genommen machst Du aber selber gerade etwas, das ich als sehr unfair empfinde: Du pauschalierst und versimpelst – m.a.W.: Du machst Stimmung!
Normalerweise kommen diejenigen, die mit einem selbstgesetzten Limit fahren, sich an die Verkehrs- und sonstigen Regeln des partnerschaftlichen Miteinanders halten und ein klein wenig mitdenken, ganz gut mit mir und ich mit ihnen zurecht und wir alle zusammen problemlos vorwärts.
*….die meisten Toten gibt es durch zu schnelles Fahren….*
Das stimmt auch nicht. Nur 11,6% der Verkehrsunfälle beruhen auf ’nicht angepasster Geschwindigkeit‘, wobei immer vergessen wird zu erläutern, was das im Einzelfall bedeutet. (Wenn jemand auf einem Autobahnstück ohne Tempolimit urplötzlich – ohne Anzeige und gerade mal 30, 40 Meter vor mir – von der mittleren Bahn ohne erkennbaren Grund auf meine Spur wechselt und mich zu einer Vollbremsung zwingt, wer hat dann mit nicht angepasster Geschwindigkeit agiert und ggfs. einen Unfall verursacht?)
Tatsächlich produziert der Orts- und Landstraßenverkehr die meisten Toten – aktuell 88,3%. Hauptsächliche Ursache: Verstöße gegen Vorfahrts- und Abbiegeregeln.
*Raser, die das Überholen nicht erlauben*. Das ist ein Widerspruch in sich! Welcher *Raser*, der diese Bezeichnung verdient, verweilt freiwillig neben einem Schleicher?
…und jetzt habe ich keine Lust mehr!
Liebe Grüße zu dir!
M.
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Korrektur – Beim ersten Versuch ging der Link — jetzt beim zweiten Versuch geht er doch nicht, daher wieder gelöscht. Wen es interessiert – Südkurier Rasen wird auf – in die Suchleiste und der Artikel taucht auf – jedenfalls bei mir

<div>Allerdings, Wattfrau, wenn man den Artikel liest, sollte man auch erkennen, dass es nicht so viele Unfälle gibt, die ein Tempolimit fördern würde. Ebenso finde ich den Ansatz der Autovermietung gut. Sie erkennen Touristen-Raser und vermieten nicht – das ist doch eine gute Idee.
GeSa
</div>
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@Mondin – ich habe jetzt extra nochmals den Beitrag von Modesty gelesen, da ich ja die Darstellung bestätigt hatte. Von „jeder“ kann ich im Beitrag nichts lesen. Dann hätte ich auch nicht zugestimmt.
Auch ich bin der Meinung, dass Autobahn-Schnellfahrer keine Raser sind.
“Die individuelle Freiheit hört dort auf, wo sie die des anderen beschneidet.” Ja, und für mich beginnt es da, wo Autobahn-„Langsam“fahrer
mir auf der linken Spur, während rechts genug Platz ist, beibringen wollen, dass ich wie sie zu fahren habe. Das Überholen eines LKWs ist bestimmt nicht das Problem (außer man versucht es mit 80km), wenn dann das Rechtsfahrgebot nach dem Überholvorgang beachtet wird.Natürlich gibt es auch DIE Raser, doch die wird keiner mit einem Tempolimit ausbremsen. Also so wenig wie jeder Langsam–Fahrer sich mit anderen Dingen am Steuer beschäftigt, so wenig ist jeder Schnellfahrer ein Raser.
(*Die Minute, die du einsparst, könnte deine letzte sein”)
So wenig, wie ein Schnellfahrer immer Zeit sparen will
Mir scheint von euch kann sich niemand vorstellen das schnelles Fahren einfach nur mehr Spaß macht als auf der Straße zu krauchen
GeSa
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„Rasen auf deutschen Autobahnen wird zur Top-Attraktion für Touristen“
https:// http://www.suedkurier.de/ueberregional/panorama/Rasen-wird-auf...
Schade, der Link hat nicht geklappt

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@Modesty Du gehst davon aus, dass jeder, der sich an Geschwindigkeitsbegrenzungen hält, verträumt durch die Gegend schleicht, bei Spurwechsel keinen Blinker setzen, sich mit dem Spielzeug im Auto beschäftigen und nicht mitkriegen, was vor oder hinter ihnen passiert
und beschwerst Dich, dass andere die von dir so genannten ‚Autobahn-Schnellfahrer‘ Raser nennen?
Wer macht hier Stimmung?Egal ob auf Landstraßen oder Autobahnen, die meisten Toten gibt es durch zu schnelles Fahren. Und wer solch eine Verlust erlitten hat, ist bestimmt nicht dankbar für diese „Freiheit“.
„The minute you save, may be your last one“ (*)
Gesehen vor mehr als 50 Jahren irgendwo am Straßenrand, hat sich mir unauslöschlich eingeprägt.„Die individuelle Freiheit hört dort auf, wo sie die des anderen beschneidet.“
Wenn keiner mehr als 130 führe, würden weniger Leute durch Raser, die ihnen das überholen nicht erlauben, hinter Lastwagen gebannt und wer selbst 130 fährt, wird auch nicht genervt, wenn vor ihm jemand mit 130 einen Lastwagen überholt. In Ländern mit Geschwindigkeitsbegrenzung läuft der Verkehr flüssiger und entspannter, was auch noch eine Menge Treibstoff spart. Nebenbei könnte man sich eine Menge Verkehrsschilder sparen.
Das sind aus meiner Sicht mehr als genug rationale Gründe, ein Tempolimit einzuführen.
Dagegen spricht (für mich) nur ein irrationale Geschwindigkeitsrausch.Mondin
(*Die Minute, die du einsparst, könnte deine letzte sein“)
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Es muß Dir nicht leid tun, Holzhacker, wenn Du versuchst, mir an die Karre zu fahren – aber nachdenken könntest Du wenigstens vorher, ehe Du mit Halbwahrheiten und haltlosen Unterstellungen um Dich wirfst. Aber genau das scheint Hardcore-Limit-Befürworter zu überfordern.
Das ist offizielle Statistik:
Wie in den Vorjahren ereigneten sich auch 2019 die meisten Unfälle mit Personenschaden innerhalb von Ortschaften (69,2 %). Dort wurden jedoch nur 30,6 % der Getöteten registriert. Die meisten Verkehrstoten gab es auf Landstraßen (57,7 %). Gleichzeitig fand dort aber nur jeder vierte Unfall mit Personenschaden statt (24,2 %). Auf Autobahnen wurden 6,7 % aller Unfälle mit Personenschaden und 11,7 % aller Getöteten gezählt. Unfälle auf Autobahnen und Landstraßen haben unter anderem wegen der höheren Fahrgeschwindigkeiten häufig schlimmere Folgen. Auf Landstraßen gibt es zudem risikoerhöhende Faktoren wie die fehlende Trennung des Gegenverkehrs, schlechte Überholmöglichkeiten, Kreuzungen oder ungeschützte Hindernisse wie Bäume neben der Fahrbahn.
Ein Tempolimit auf Autobahnen könnte sich max. auf ‚nur‘ 6,7% aller Unfälle und 11,7% aller Todesfälle auswirken.
Die viel gefährlicheren Verhältnisse bestehen aber auf Landstraßen mit 57,7% und in Ortschaften mit 30,6% = mit insgesamt 88,3% aller Verkehrstoten, und das trotz Tempolimit.
Wenn also 8 x so viele Menschen abseits der Autobahn umkommen, warum werden sie aus der Diskussion herausgehalten und nur die verhältnismäßig ‚wenigen‘ Autobahntoten für die Einführung eines Limits instrumentalisiert? Sind die Opfer des Landstraßen- und Stadtverkehrs 8 x unwichtiger als die Opfer der Autobahn?
Wem nützt es, dass von den einen dauernd, von den anderen so gut wie gar nicht geredet wird? Was kommt den Staat billiger?
Die 11,7% Autobahntoten durch ein Tempolimit noch weiter zu vermindern – oder die Städte und Landstraßen so zu reglementieren bzw. umzugestalten, dass es dort die längste Zeit 88,3% aller Verkehrstoten geben kann?
Richtig!
Bevor Du also versuchst, mich von der Sinnhaftigkeit eines Limits auf deutschen Autobahnen zu überzeugen, bring Dich erst einmal auf den neuesten statistischen Informationsstand und unterlasse gefälligst jeden Versuch, mir eine generelle Anti-Haltung gegen Tempolimits (z.B. in Ortschaften oder außerhalb davon) zu unterstellen.
Und überhaupt: Halt Dich mit Spekulationen über meine Erfahrungen zurück! Verstanden?
M.
Nachtrag: In den USA bin ich in den 80-ern mit einem Camaro durch den Westen und Süden gecruist und nicht nur einmal auf den langen, kerzengeraden Straßen eingeschlafen und seitwärts im Sand gelandet. Mein Gehirn neigt offenbar dazu, bei Unterforderung in den Ruhemodus zu schalten und Energie zu sparen.

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