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Glutamat - ja oder nein
Von Fagus am 15. Oktober 2025 um 11:03Über die Wirkung von Glutamat gibt es unterschiedliche Ansichten:
Einerseits soll es Beschwerden verursachen – andererseits soll, es, in gleicher Menge zugesetzt, weniger schädlich sein, als Salz.
Gewürzmischungen, denen Glutamat in großer Menge zugesetzt ist, verwende ich nicht (z.B. Maggi Fondor), ich nehme es aber gelegentlich als Einzelkomponente, um bei Treibhausgemüse (z.B. Tomaten, Gurken) das letzte bisschen Eigengeschmack hervorzuheben.
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Fagus geändert.
realo antwortete vor 1 Monat 7 Mitglieder · 9 Antworten -
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Ich weiß es nicht, es war ja nur das Wortspiel, Senf zugeben und Glutamat im Senf.
Sozusagen Vorsicht, mein Geschreibsel könnte Glutamat enthalten.
Habe selber überhaupt keine Nahrungsmittelunverträglichkeiten, mir ist auch Glutamat als Inhaltsstoff neben all den Anderen völlig egal. Es ist sozusagen ein Triumph, wenn man keine Probleme hat. Aber ich garniere den Text des Humors wegen gerne mit Geschmacksverstärkern oder Wahrnehmungsverstärkern.
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Na @realo da hat Dir jemand Blödsinn erzählt:
Die Inhaltsstoffe von Senf, insbesondere der Senfsamen, umfassen folgende Hauptkomponenten:
- Senföl: Etwa 20 bis 36 % nussig-mildes Senföl, das für den charakteristischen Geschmack verantwortlich ist.
- Proteine: Rund 28 % Proteine sind in den Senfkörnern enthalten.
- Glykoside: Sinalbin (vor allem im weißen Senf) und Sinigrin (im schwarzen Senf), die bei der Verarbeitung Senföle bilden, welche den scharfen Geschmack erzeugen.
- Schleimstoffe: Diese tragen zur Konsistenz bei.
- Myrosinase: Ein Enzym, das die Glykoside in Senföle umwandelt.
- Vitamine und Mineralstoffe: Senf enthält zudem verschiedene Vitamine und Mineralstoffe.
- Nährwerte (Beispiel für Senfkörner): Fett ca. 30 %, Kohlenhydrate, darunter Zucker, Eiweiß ca. 6 %, Salz.
Je nach Senfsorte und Verarbeitung können die genauen Anteile variieren. Senf enthält außerdem ätherische Öle, die gesundheitsförderliche Eigenschaften haben.
Wenn du sicher gehen möchtest, ob ein bestimmter Senf Glutamat enthält, solltest du die Zutatenliste auf der Verpackung prüfen. Dort muss Mononatriumglutamat oder ein entsprechender Geschmacksverstärker deklariert sein, falls er verwendet wurde.
Zusammengefasst: Natürlich vorkommender Senf enthält kein Glutamat, aber verarbeitete Senfprodukte können es als Zusatzstoff enthalten.
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Da gebe ich auch noch meinen Senf dazu, ist im Senf auch Glutamat, weil die Google KI es so gut zusammenfasst: Glutamat ist eine Aminosäure und Salz der Glutaminsäure, ein natürlicher Geschmacksverstärker, für die fünfte Geschmacksrichtung „Umami“,
der in vielen Lebensmitteln vorkommt und vom Körper selbst produziert
wird; als Zusatzstoff (E 620-625) verleiht es Speisen herzhaften
Geschmack, ist aber in normalen Mengen unbedenklich, da die Angst vor
negativen Folgen (Chinarestaurant-Syndrom) wissenschaftlich widerlegt
wurde.Wer natürlich eine Allergie ausgeprägt hat und unter Nahrungsmittelunverträglichkeit leidet, sollte selbst ganz bewusst den Verzehr kontrollieren. Eine Untersuchung wegen seelischer Ursachen könnte Linderung bringen.
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Auch ich verwende gelegentlich gezielt Glutamat – allerdings nicht als Bestandteil von Gewürzmischungen, (Fondor, Aromat, ), sondern in Reinform.
Gewürzmischungen habe ich ohnehin nicht im Haus, wohl aber Einzelgewürze, die ich je nach Geschmack und Bedarf kombiniere.(Darunter auch weniger gängige Gewürze, z.B. Bockshornklee, Tomatenpulver, Macis, usw.)
Gemahlene Gewürze verwende ich nicht – ich zerkleinere sie selbst im Mörser. (ganz schlimm ist es bei gemahlenem Pfeffer, dem, ohne dass es deklariert sein muss, bis zu 80% des Hauptwirkstoffes Piperin entzogen sein kann. (der den lukrativ separat vermarktet wird)
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@seestern47 Manche Gerüchte halten sich sehr hartnäckig. Da fällt mir das ein, dass man bis ins Mittelalter geglaubt habe, dass die Erde eine Scheibe sei. Zu meinen Lieblingsgerüchten gehört die Geschichte, dass vor ca. 6000 Jahren ein übernatürliches Wesen die Welt geschaffen habe und es so aussehen ließ, als wäre die Welt ein paar Milliarden Jahre alt. Wenigstens hat dieses Wesen Humor bewiesen, indem es alle Wissenschaftler hinters Licht führte. Die absolute Krönung aller Gerüchte ist aber der Glaube, dass eine Stadt namens „Bielefeld“ existieren würde.
Sorry fürs OT
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Aber dieses Gerücht hält sich seit Jahrzehnten, lieber @Yossarian

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seestern47 geändert.
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Ich habe gelegentlich Glutamat verwendet und nie Nebenwirkungen erlebt oder Beschwerden von Gästen gehört und ich stimme @seestern47 zu, dass es manchmal einem Gericht den letzten Kick gibt. Wenn jemand darauf allergisch reagiert, dann ist das natürlich ein Problem. Dass aber Glutamat Migräne oder weiß-der-Geier-was sonst noch auslöst scheint ein Märchen zu sein.
https://www.derstandard.de/story/3000000211644/wie-ungesund-ist-glutamat-wirklich
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Einspruch @seestern47! Glutamat, wie auch ähnlich verwendeter Hefeextrakt, sind keine Gewürzzutaten, sondern GESCHMACKSVERSTÄRKER! Ohne dass damit Geschmack aus dem Essen hervorgelockt wird, der vorher nicht drin war. Es reisst nur die Geschmacksknospen auf der Zunge auf!
Es ist also keine Frage der Dosis. Für mich schon gar nicht, da ich auf beides allergisch bin und bis zum Kreislaufzusammenbruch darauf reagiere.
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Ich finde, wie bei so vielem macht die Menge den Unterschied. Wenn es sparsam und bewusst eingesetzt wird, kann es manchen Gerichten tatsächlich den fehlenden „Kick“ geben – gerade bei Gemüse, das kaum noch Aroma hat, oder?

LG
seestern47
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