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Gewöhnung...?!
Von seestern47 am 28. April 2020 um 8:39Ich brauche wohl einfach noch ein bissle Zeit, um mich an solche Bilder bzw. reale Einkaufserlebnisse, wie z. B. hier zu gewöhnen: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-coronavirus-einzelhandel-wirtschaft-1.4889766
VG
S.
SFath antwortete vor 5 Jahre, 9 Monaten 8 Mitglieder · 17 Antworten -
17 Antworten
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Ich habe mich längst, auch mit dem Atmen, an die Maske gewöhnt.

Weil ich die Notwendigkeit akzeptiere?
Meine beiden Stoffmasken bekam ich geschenkt.
Sind sie „abgekocht“ und wieder trocken, kommen sie in eine Plastiktüte.
Die Chromdose mit Deckel, in der sie baden, geht mit in den Einkaufskorb und wartet dann im Auto.
Dorthin packe ich die Maske nach Gebrauch, damit sie nicht lose auf dem Einkauf liegt.

Einmal Hände desinfizieren, sodaß ich wieder „sauber“ bin für die Rückfahrt im Auto.
Zuhause Wasser kochen, Maske baden ohne sie zu berühren und danach in einem Gästehandtuch trocknen.
Also kaum aufwändige Umstände auch dafür. Für mich jedenfalls.

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Ich finde es ganz schrecklich mit Maske. Ich glaube, ich schicke in nächster Zeit meinen Mann zum Einkaufen.
Gestern beim Arzt mussten wir vor der Untersuchung noch mal Hände waschen und desinfizieren und alle Angestellten waren vollkommen in Schutzkleidung gehüllt..
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Danke, Ricarda, doch bei mir war es alles sogar ohne irgendeine Vorerkrankung. Und mir ging es eindeutig nicht alleine so. Das Entfernen der Masken ging immer ruckzuck, sobald ein Luftzug zu spüren war, verbunden mit einem tiefen Durchatmen. Abstand wurde zusätzlich sehr bewusst gehalten, was ich positiv zur Kenntnis nahm.
Da müssen wir durch – da denk ich noch drüber nach – denn das Masken falten, wieder einstecken, zu Hause wieder rausholen – da habe ich das Gefühl, dass ich noch nie soviel angefasst habe in den letzten Wochen um mich anzustecken. Ich bleibe dabei – Mundschutz Unsinn – Disziplin und Abstand ist die bessere Varianten – doch auf mich hört ja keiner

GeSa
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Liebe GeSa – das hast du sehr schön und anschaulich beschrieben…..
Genau so erging es mir beim 1. Einkauf mit Maske am Dienstag bei REWE. Als Allergikerin mit leichtem allerg. Asthma (gut eingestellt) hatte ich das Gefühl, ich müsse gleich ersticken oder wenigstens die Nase von der Maske befreien. Außerdem wurde es mir darunter zu warm. War ja im Grunde in Probelauf, denn in Schle-Ho gilt die Maskenpflicht erst seit heute.
Kann ich mir gut vorstellen, dass die Brille beschlägt…. du Arme. Ich kann meine beim Einkaufen immer absetzen, da ich sie im Grunde nur zum Autofahren brauche.
Man ist wirklich froh, wenn man wieder draußen ist und sich das Ding runterreißen kann. Mit dem Lächeln ist es hier nicht so, aber dafür sind die Schle-Hos sehr diszipliniert und halten alle Abstände ein. Ist auch recht leicht, denn da wir Einreiseverbot für alle Touries haben, ist es im Moment hier ziemlich leer und still.
Da müssen wir halt durch – vielleicht mehr anliefern lassen? Edeka macht das für 5 €, Eingabe online. Schönen Abend – Ricarda

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So, seestern, zurück vom Abenteuer erster Einkauf mit Mundschutz. Erster Eindruck 99% setzen den Schutz erst vorm Eingang auf. Ich auch. Zweiter Eindruck – huch, ich seh nix – Brille beschlagen durch Atem. Danach versucht Brille ein wenig zu justieren. Ging auch kurze Zeit gut. Dann wieder beschlagen. Inzwischen merkte ich mir wird etwas kollerich, dann hatte ich das Gefühl mein Gleichgewicht – wo ist es? Dadurch bemerkte ich, dass ich zu flach atmete – Vorteil Brille blieb klar. Na gut, also wieder tief atmen. Brille beschlägt. Also Brille ab, Sichtweise eingeschränkt. Brille wieder auf. Nach 10 Min. stand mir der kalte Schweiß auf der Stirn, denn wieder zu flach geatmet. Gott sei Dank hatte ich einen Einkaufzettel. Den habe ich abgearbeitet. 2 Dinge, die ich noch nachschauen wollte ob da was für mich dabei wäre – neee, egal, nicht wichtig, nur raus hier.
Mein Fazit: Einkaufsvergnügen sieht anders aus. Zuhause erst mal ein paar Atemübungen gemacht, damit die Lunge wieder wusste was sie zu tun hat.
Mein Vorrat ist wieder aufgefüllt. Es waren überwiegend Haushaltsreinigungsmittel. Die halten jetzt und die nächsten Monate wird mich der Laden nicht sehen.Die anderen Dinge werde ich in kleineren Läden kaufen, selbst wenn ich da erst mal auf der Straße anstehen muss. Und der wöchentlich Lebensmitteleinkauf erfolgt auf dem Bauernmarkt in frischer Luft, da brauche ich keinen Mundschutz

GeSa, pitschnass geschwitzter Kopf und tief durchatmend bei offenen Terassentüren
PS: Ach ja, das freundliche Lächeln an vorbeigehenden Käufern, ein kurzes nettes Wort, wie ich es beim Rheinländer kenne – nix – kannste vergessen. Höchstens ein Stöhnen – Scheissmaske – und dann verständnisvolle Augen der Anderen.
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@ SFath
hatte meine Rechnung kopiert eingesetzt,……..
schreib jetzt mal : also die Masken hab ich bei Ebay gekauft,Händleradresse:
blister 24.de
Vielleicht kannst du damit was anfangen

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Sieht gut aus, Seniora;
Modesty hatte mal einen Link mit der Anleitung eingesetzt,
wie man ein solches Visier selbst anfertigen kann.
Ich habe auf ähnliche Weise nun ein Sonnenschutz-Stirnband-Visier
gebastelt – sitzt, passt und hat Luft; allerdings bemängelt meine Familie,
weil es nicht rundum an Nase und Mund anliegt und die Atmung schützt.Also bin ich folgsam und trage auch weiterhin
meinen „erlaubten“ Mundschutz.
LG C
cco -
Ja, seestern, das ist auch mein Gedanke. Alles was mir bei einem Menschen zur Einschätzung – und damit auch zum Schutz – wichtig ist, das Gesicht vom Lächeln bis zum mürrischen schauen oder gar „bösem“ kann ich nicht mehr wirklich erkennen. Ich werde berichten. Es kann aber auch morgen werden. Ich habe das Gefühl, dass ich meinen inneren Schweinehund nicht überwinden kann.

GeSa
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