Startseite › Foren › Open house › Gestern in der Tagesschau
-
@GSaremba61 , auch wenn wir einzelnen selbst nichts zur Befriedung beitragen können – informiert sein sollte man dennoch. Nicht nur evtl. aus Neugier, denn die Folgen der Auseinandersetzung bleiben nicht örtlich begrenzt. Weder menschlich, noch wirtschaftlich.
-
Sehe ich genauso SFath, trotzdem möchte ich informiert sein – um auf das ursprüngliche Thema zurückzukommen. Wie Du schon geschrieben hast – Wegschauen kann Jeder für sich entscheiden.
GeSa
-
Diesen Gordischen Knoten wird niemand mehr zerschlagen:
https://de.wikipedia.org/wiki/UN-Teilungsplan_f%C3%BCr_Pal%C3%A4stina
-
@Paesi, zurück auf Anfang.
Im Thread ging es zunächst darum, dass jemand gar nicht informiert werden wollte und sich scheinbar vom Angebot der Nachrichten *behelligt fühlte. *Das zum Thema zu machen, hatte die nachfolgend unterschiedlichen Meinungen/Beiträge zur Folge. Und das war auch gut so!
-
Vermitteln? Wie oft ist das in einem über 70Jahre alten Kampf versucht worden? Ich glaube schon lange nicht mehr an Ruhe in diesem Bereich. Es ist und bleibt ein Kampfherd, der überwiegend durch arabische und jüdische Nationalbewegungen geschürt wird. Nicht zu unterschätzen ist, denke ich, dass die palästinensischen Organisationen unterschiedliche Ziele haben. Die Fatah will eine Zwei-Staaten-Lösung. Die Hamas will Israel zerstören. Die Hamas war und ist sehr aktiv auch mit Selbstmordanschlägen.
Eine jüdische Freundin, die viele Jahre in Tel Aviv lebte, hat mir mal den Alltag mit der täglichen Angst vor Anschlägen dargestellt.
Stur sind beide Kontrahenten, doch aktiver ist wohl der arabische Teil.
GeSa
-
@Paesi, wer sich informieren will, muss dann wohl oder übel mehr lesen und nicht allein nur zusammengefasste Nachrichten ansehen. Mehr kann eine Nachrichtensendung mit begrenzter Sendezeit aber nun mal nicht bieten.
https://www.faz.net/aktuell/politik/thema/nahostkonflikt
u.s.w…..
-
Was die Berichterstattung über die Konflikteskalation angeht, habe ich umfassendere Informationen aus anderen (westlichen)Nachrichten entnehmen können. Da wurde ausführlicher auf die Ereignisse im April bis Mai (vor allem: Ramadan, Auseinandersetzung Palästinenser, israelische Polizeieingegangen sowie auf die geplante Vertreibung einiger palästinischer Familien aus ihren Häusern wegen Grundstückforderungen israelischer Bürger und ein verstrichenes Ultimatum, gerichtet an die israelische Seite) eingegangen.
(Ich sage nicht, dass darüber hier nicht berichtet wurde – aber für mich zu allgemein.)
Gewaltanwendung, eskalierend in militärischer Auseinandersetzung, lehne ich ab, aber eine einseitige Schuldzuweisung (Palästinenser) vorzunehmen, ist ebenfalls zu einfach.
Dass sich das die Spannungen in Demos hier auch gewaltsam entladen, liegt u.a. an der emotionalen Mentalität der Menschen – akzeptieren, hinnehmen, verbieten, kontrollieren??? Es wird schwer, dies zu „unterbinden“. Es geht nur durch Vermitteln. Die Lösung des Nahost-Konflikts das ist keine Aufgabe von Monaten, eher von weiteren Jahren, wenn nicht weiteren Jahrzehnten. Und da geht es m.M.n. nicht um Schuldzuweisungen, sondern um das Finden von Kompromissen, die beide Seiten akzeptieren können und dabei sollte im Vordergrund stehen, dass die Palästinenser und Israelis in einem wirklich je unabhängigen Staat leben können und sich gegenseitig anerkennen. Das wird sicher noch für eine lange Zeit eine Illusion bleiben
-
@Paesi, was wir hier in den Nachrichten zu hören/sehen bekommen, sind keinesfalls nur die aus deutscher/politischer Sicht, sondern speisen sich aus internationalen Kanälen:
…Das berichten internationale Nachrichtenagenturen und israelische Medien übereinstimmend.
Die Welt schaut nicht ohne Grund besorgt auf den entbrannten Konflikt vor Ort, weil… zu viele Interessen zu vieler dort involviert sind.
-
@Paesi, jedes Land hat seine Nachrichtensendungen. Zu verlangen, sie auf ein untereinander gleichgeschaltetes Niveau zu bringen, hiesse, sich auch in die Belange der Länder einzumischen. Das klappt vielleicht dort, wo die Regierungsform ähnlich ist.
Noch bin ich mit den hiesigen Nachrichten der ÖR in überparteilicher Form zufrieden. Auch wenn die Pressefreiheit von manchen attackiert wird.

Sie müssen angemeldet sein, um zu antworten.


kennen wir von danach, wenn niemand was davon wusste, ja nicht mal ahnte.
So viel Seife, um die Hände in Unschuld zu waschen, gibt es nicht!