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@Heigi was meine Bekannten und ich alles probiert haben, mag ich gar nicht erzählen. Meine beste Bekannte sagte, kurz bevor sie wieder zurückzog: wer was auf sich hält, bleibt hier nicht. Und recht hat sie. Die andern sind nach und nach auch wieder in ihre Bundesländer zurück. Da war auch eine sehr engagierte Ärztin darunter.
Es wurde jetzt schon eine 2. Zugezogenengruppe aufgemacht, damit die Zugezogenen so Kontakte (zu ihresgleichen, wohlgemerkt) knüpfen können.
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@Emmie09, 16:32: Das traf zum Glück auf mich nicht zu. Ich kam vor 50 Jahren als Pfälzerin nach S-H und wurde von Nachbarn und Kollegen gut, sogar herzlich aufgenommen. Klar, man sollte als Zugezogene auch auf die Menschen zugehen, von ganz alleine wächst kein Vertrauen.
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Diese Antwort wurde in vor 1 Monat, 2 Wochen um
Heigi geändert.
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– bis zum Abwinken – zu lesen von einem ehemaligen DDR-Bürger – heißt umgangssprachlich:
……in Hülle und Fülle, bis zum Überdruss……
Das Thema rechtsextrem und Holocaust kann es niemals – bis zum Abwinken – geben!
Wer „abwinkt“ macht sich auch heute schuldig – meine Meinung.
GeSa
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Ich habe am Sonntag, 25.01.2026 eine Nachtschicht eingelegt. Um 23:35h kam der Film
„Führer und Verführte“.
Erschreckend, übel erregend und doch oder gerade daher sehenswert für jeden, der die Zeit nur aus Erzählungen kennt bzw. nicht erlebt hat.
Mir war übel, kamen die Tränen und sage trotzdem – an jede Schule bitte – damit begriffen wird!!!! Und ja, auch nicht vergessen wird.
Hier der Link – wer mag:
GeSa
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Leider scheint das Vergessen immer mehr um sich zu greifen, wenn Leute mit genau diesem Gedankengut wieder auf dem Vormarsch sind und die Regierung übernehmen wollen. Noch vor einigen Jahren hätte ich nicht für möglich gehalten, dass es in unserem Land wieder eine rechtsextreme Strömung gibt, die auch noch Erfolg hat, mir macht das Angst.
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Dachte das es beim Titel ‚Gegen das Vergessen‚ unter Menschenkenntnis um das Vergessen der eigenen Lebensgeschichte geht, das wäre für das Dasein tragisch, aber es geht um das nicht vergessen des Holocaust, ein auch tragisches Kapitel der Geschichte. Als DDR-Bürger bin ich mit dem Thema bis zum Abwinken konfrontiert worden, in jedem Gelöbnis steckte der Antifaschismus und der Dank an die Befreier.
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In meiner Nähe gibt es einen sog. Russenfriedhof. Die dort beigesetzten Menschen mussten als Zwangsarbeiter hauptsächlich in der Landwirtschaft arbeiten. Ihre Behandlung war unterschiedlich, denn Schleswig-Holstein, die damalige „Nordmark“, war eine der „braunsten“ Regionen von ganz Deutschland. Lange wurde auch diese Tatsache verschwiegen, verdrängt und nicht aufgearbeitet. Am heutigen Gedenktag findet dort eine Gedenkstunde statt. In früheren Jahren nahm immer ein russischer Diplomat teil, wie es jetzt ist, weiß ich noch nicht.
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