Startseite Foren Menschenkenntnis Gegen das Vergessen

  • GSaremba61

    Mitglied
    27. Januar 2026 um 17:19

    Ich habe am Sonntag, 25.01.2026 eine Nachtschicht eingelegt. Um 23:35h kam der Film

    „Führer und Verführte“.

    Erschreckend, übel erregend und doch oder gerade daher sehenswert für jeden, der die Zeit nur aus Erzählungen kennt bzw. nicht erlebt hat.

    Mir war übel, kamen die Tränen und sage trotzdem – an jede Schule bitte – damit begriffen wird!!!! Und ja, auch nicht vergessen wird.

    Hier der Link – wer mag:

    https://www.ardmediathek.de/video/fuehrer-und-verfuehrer/fuehrer-und-verfuehrer/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyOTQ5Mzc

    GeSa

  • SFath

    Mitglied
    27. Januar 2026 um 16:36

    @Miez, geht mir genauso! …Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch… Bertold Brecht

  • Emmie09

    Mitglied
    27. Januar 2026 um 16:32

    14:58 @Heigi

    denn Schleswig-Holstein, die damalige „Nordmark“, war eine der „braunsten“ Regionen von ganz Deutschland.“

    Dies ist heute noch zu merken. Alles was fremd ist ist schlecht und damit meine ich nicht nur die Flüchtlinge.

  • Miez

    Mitglied
    27. Januar 2026 um 16:04

    Leider scheint das Vergessen immer mehr um sich zu greifen, wenn Leute mit genau diesem Gedankengut wieder auf dem Vormarsch sind und die Regierung übernehmen wollen. Noch vor einigen Jahren hätte ich nicht für möglich gehalten, dass es in unserem Land wieder eine rechtsextreme Strömung gibt, die auch noch Erfolg hat, mir macht das Angst.

  • realo

    Mitglied
    27. Januar 2026 um 16:00

    Dachte das es beim Titel ‚Gegen das Vergessenunter Menschenkenntnis um das Vergessen der eigenen Lebensgeschichte geht, das wäre für das Dasein tragisch, aber es geht um das nicht vergessen des Holocaust, ein auch tragisches Kapitel der Geschichte. Als DDR-Bürger bin ich mit dem Thema bis zum Abwinken konfrontiert worden, in jedem Gelöbnis steckte der Antifaschismus und der Dank an die Befreier.

  • Heigi

    Mitglied
    27. Januar 2026 um 14:58

    In meiner Nähe gibt es einen sog. Russenfriedhof. Die dort beigesetzten Menschen mussten als Zwangsarbeiter hauptsächlich in der Landwirtschaft arbeiten. Ihre Behandlung war unterschiedlich, denn Schleswig-Holstein, die damalige „Nordmark“, war eine der „braunsten“ Regionen von ganz Deutschland. Lange wurde auch diese Tatsache verschwiegen, verdrängt und nicht aufgearbeitet. Am heutigen Gedenktag findet dort eine Gedenkstunde statt. In früheren Jahren nahm immer ein russischer Diplomat teil, wie es jetzt ist, weiß ich noch nicht.

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