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Freitag, 22.08.2025
Das Reflexionsgesetz …..
Es gibt Spiegel, die uns wohlgesonnen sind – und solche, die uns eher kritisch begegnen. Viele Frauen kennen das. Ich auch. Der große Standspiegel im Flur gehört definitiv zur ersten Sorte. Vorteilhaft spiegelt er mich wider, gerade so, als würde er mir heimlich Komplimente zuflüstern😏😉. Im Vorbeigehen schenkt er mir einen kurzen Moment der Zufriedenheit – einen flüchtigen, aber angenehmen Blick auf mich selbst.
Anders verhält es sich mit der verspiegelten Schranktür im Schlafzimmer. Wenn ich dort – nichtsahnend – vom Flur hereinkomme und mein Spiegelbild mich plötzlich begrüßt, erschrecke ich manchmal. Nicht nur, weil sich da unerwartet etwas bewegt. Sondern auch, weil mein Abbild mich fragend anblickt. Bin das wirklich ich? Nun ja… niemand sonst ist im Raum. Also muss es wohl so sein.
Und doch: Am liebsten bleibe ich bei meinem Spiegel im Flur. Er zeigt mich vielleicht nicht ganz objektiv – aber auf eine Art, die mir guttut. Und während ich mir ein leises Lächeln schenke, denke ich: Es ist dieses Leuchten in den Augen, das zählt. Denn genau dort spiegelt sich, wer wir wirklich sind.
Habt noch eine wundervolle Zeit voller Menschlichkeit und Zuversicht, Ingrid🐤🌻

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