Startseite Foren Menschenkenntnis Frage des Monats: Welche Erfahrung hat Ihr Leben geprägt?

  • Fagus

    Mitglied
    2. November 2023 um 21:58

    @Mondin: „wenn man nicht die Augen davor verschließt“ … geht Dein Beitrag bei mir unter die Haut.

    Das Elend der Welt kann ich nicht aufhalten, aber eines kann ich: Dankbar sein, dass es mir so geht, wie es mir geht, und mit meinen Möglichkeiten versuchen, dem einen oder anderen sein Dasein zu erleichtern.

    (Wenn sich eine Katze auf mein Auto setzt, werde ich keine Lupe nehmen und einen Schuldigen suchen.Slight Smile)

    F@gus

  • Mondin

    Mitglied
    2. November 2023 um 21:28

    Mich haben am meisten die zehn Jahre geprägt, die ich in anderen Kulturen in Asien und Afrika verbrachte. Schlimm daran war vor allem das Zurückkommen nach Deutschland, wo mein Nachbar sich darüber aufregte, dass meine Katze auf seinem Auto saß. Im Kongo, wo ich zuletzt war, hatten die Menschen ganz andere, existentielle Sorgen. Bis heute ist mir unbegreiflich, wie verbissen man hier seinen Luxus verteitigt ohne das geringste Gespühr dafür, was echte Armut ist – dabei kann man hier schon genug davon sehen, wenn man nicht die Augen davor verschließt.

    Noch ein Buch: Velma Wallis „Zwei alte Frauen“

    Mondin

  • flodderli

    Mitglied
    2. November 2023 um 19:59

    Ich denke, es sind oft mehrere Erlebnisse im Leben, die uns prägen.

    Es können sowohl schlimme Ereignisse als auch schöne Erlebnisse sein.

    Ich weiss noch, dass mich als Kind das Buch „BLAUVOGEL“ sehr beeindruckt hat…die Selbstbeherrschung bei diesem indianischen Volk.Das Fazit war allerdings. dass ich bei einigen Mitmenschen als eingebildet verschrien war, weil ich meine Emotionen zwar tief empfunden, aber öffentlich nicht gezeigt habe.

  • Sangoma

    Mitglied
    2. November 2023 um 19:53

    @Vollmond , das ist nicht schön, hoffentlich kommst damit heute zurecht.

    LG Hubert

  • Ricarda01

    Mitglied
    2. November 2023 um 17:29

    @forscher

    Beitrag von 16:48

    Hallo, lieber forscher – ich bin immer wieder erstaunt, mit welcher Offenheit, nur geschützt durch einen Nick, hier über privateste, intimste Dinge geschrieben wird! Das käme mir nie in den Sinn, darüber tausche ich mich nur per Mail mit mir seit langem bekannten, vertrauenswürdigen Mitgliedern aus, wenn überhaupt. Dir einen schönen Abend – Ricarda01

  • forscher

    Mitglied
    2. November 2023 um 16:48

    @malonia Erst Lebensereignisse führen zur Prägung des Menschen.

    Und zwar frühe und spätere.

  • malonia

    Mitglied
    2. November 2023 um 16:18

    Findet die Prägung eines Menschen nicht schon in früher Kindheit statt?

  • happyday

    Mitglied
    2. November 2023 um 13:17

    @cocco Das kann ich gut nachvollziehen, Cocco, auch ich habe den eigentlichen Grund, weshalb ich mich getrennt habe, weder im Freundeskreis noch in der Familie preis gegeben. Damit habe ich zumindest auch meinen Sohn geschützt, und es gab keine „Schlammschlacht“ rund um die Scheidung.

  • Cocco

    Mitglied
    2. November 2023 um 13:04

    12:03 Happy @happyday …zwei liebe Freundinnen wussten das auch von mir
    – ihre lieben Männer leider nicht; so habe ich lieber diese Freundschaften
    auf ein Minimum runtergefahren, was mir wirklich nicht leicht gefallen ist, zumal
    ich immer wieder neue Ausreden erfinden musste.

    Obwohl nun die eine verwitwet ist, unser Kontakt trotz großer Entfernung aber
    noch immer besteht, käme mir trotzdem niemals in den Sinn, sie über den wirklichen
    Grund aufzuklären.

    Eine Tanzfreundin hatte diesbezüglich weniger Dünkel und sich tatsächlich jahrelang mit einem Verheirateten vergnügt …was letztendlich auch zu dessen Scheidung geführt hat.
    Ob sie glücklich geworden sind, entzieht sich meiner Kenntnis.

  • Yossarian

    Mitglied
    2. November 2023 um 12:07

    Welche Ereignisse, Erfahrungen oder Einflüssen haben Sie geprägt und warum?

    – ein schwerer Unfall im Alter von 5 Jahren. Aufgewacht in der Kinderklinik, fixiert weil eine Beschädigung des Rückenmarks befürchtet wurde. In einem Saal mit 10 oder 15 anderen Kindern ist fixiert zu sein die Hölle auf Erden.

    – die Aufbruchsstimmung der 60er. Altersbedingt habe ich erst die späten 60er richtig erleben können, aber gefühlt war die ganze Welt im Wandel.

    – mit 29 meinen Traumjob bekommen.

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