Startseite Foren Religion & Glauben Frage des Monats: Gibt es ein Leben nach dem Tod?

  • realo

    Mitglied
    7. April 2025 um 11:39

    @ Webra Das ‚Nichts‘ ist ja nur eine Metapher als Projektionsfläche für alles, der Urknall symbolisiert sozusagen das ‚Nichts‘ aus dem das Leben entstand. Ich habe auf mein eigenes kleines Leben bezogen, etwas gegen den Kreislauf der Unendlichkeit, als ob ich ewig wäre.

    Mein Dasein geht von Geburt bis Tod, länger nicht, vielleicht noch ein wenig in den Gedanken der Hinterbliebenen, bin keine Weltberühmtheit, auch das versiegt.

    Worin besteht das Problem, den Abschnitt zu leben und dann ist gut?

    Warum muss es ein Leben nach dem Tod geben, damit es nie aufhört?

  • Webra

    Mitglied
    6. April 2025 um 21:26

    Hallo forscher und realo,

    wie soll das funktionieren? Aus dem Nichts kommt etwas und in ein Nichts geht etwas.Thinking

  • Heigi

    Mitglied
    6. April 2025 um 18:55

    Richtig @Cocco und l e b e n bis dahin.

  • Cocco

    Mitglied
    6. April 2025 um 17:29

    …gibt es ein Leben nach dem Tod ?

    Warten wir es doch einfach ab…

  • Zoe

    Mitglied
    6. April 2025 um 14:32

    Ich habe Deine Worte nur in Schriftform @realo, kann also Deine Stimme und den Ton nicht hören, aber Vieles von dem, was und wie Du es schreibst, klingt für mich resigniert und unfroh – obwohl die Worte selbst eher Gelassenheit und Gleichmut ausdrücken.

    • Diese Antwort wurde in vor 10 Monaten um  Zoe geändert.
  • forscher

    Mitglied
    6. April 2025 um 13:41

    Jawohl ;- @realo zurück in das große >Nichts< aus dem wir auch gekommen sind.Thumbsup

  • realo

    Mitglied
    6. April 2025 um 13:16

    Da ich weder an die Wiedergeburt noch an das ewige Leben glaube, ist der Tod einfach das Ende des Lebens, völlig unromantisch und unsensibel. Mache seit einigen Jahren um meinen Geburtstag kein Theater, aber um den Todestag erst recht nicht. Habe mein Leben gelebt, so gut ich konnte, hat Spaß gemacht, aber dann ist Ruhe im Karton. Komme weder in den Himmel, noch ins Paradies und nach Hause auch nicht, ich gehe in das große ‚Nichts‘ ein, in dem ich vor der Geburt auch schon war. Das ist mir die größte Entspannung in der Vorstellung. Ob das morgen passiert oder erst in 60 Jahren bleibt offen, mir ist es recht, so oder so.

  • Zoe

    Mitglied
    6. April 2025 um 10:55

    Danke für Deine Antwort @Webra . Obwohl ich so kurz angebunden war, hast Du genau verstanden, was ich meinte. Das freut mich. Und vor dem Hintergrund Deiner Intention verstehe ich Dein ganzes Gedicht nun auch anders.

    Zu uns als den „Toten, die auf Urlaub sind“ fällt mir ein, daß D. Bonhoeffer irgendwo geschrieben hat „wir werden nachhause kommen“ … hm, das paßt vielleicht nicht hundertprozentig, weil er von einem jenseitigen Leben ausgegangen ist. Achdoch, wie wir uns das Reich der Toten ausmalen, ist vielleicht von nachrangiger Bedeutung. In diesem Fall.

  • Webra

    Mitglied
    5. April 2025 um 22:10

    „Des Lebens Wurzel ist der Tod, denn er begründet Leben.

    Ich wäre erst einverstanden, wenn man daraus einen Kreis macht, @Webra . Das Leben begründet den Tod. Dann, so denke ich, würde es begrifflich und sachlich richtig sein. Bist Du einverstanden? Slight Smile„. Zoe

    Hallo Zoe,

    es ist richtig, sterben kann nur das, was vorher geboren wurde. Das eine ohne das andere gibt es nicht. Begriffe können wir Menschen nur bilden, wenn es einen Gegensatz gibt.

    Entweder sinnlich wahrnehmbar oder emotional empfindbar.

    Ich wollte mit meiner Umkehr der Ereignisse der Traurigkeit des Todes etwas von seiner Stärke nehmen. Der Tod hat ja auch was Gutes. Er ermöglicht ja neues Leben.

    „Wenn bisher nichts gestorben wär‘, würde es keinen Platz mehr geben.“


    Wir sind alle nur Tote auf Urlaub.Smile

  • realo

    Mitglied
    5. April 2025 um 19:20

    Ich finde es spannend, sich als mitten im Leben stehender Mensch den letzten Moment vor dem Tod vorzustellen. Es geht dabei nicht darum, wie ist der Tod, sondern was ist mein Begehr kurz vor dem Ende. Es sagt etwas über meinen Charakter, meine Sehnsüchte aus. Mir kam bei der Übung eine große weite und friedliche Leere vor das Auge, die Vorstufe vom ‚Nichts‘.

    Im Zen-Buddhismus der höchste Zustand, den man durch Meditation erreichen kann.

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