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  • Food-Sharing

    Von Gelöschter Benutzer am 17. November 2019 um 17:19

    Ähnlich den Säulen/Telefonhäuschen/etc., in die man seine überflüssigen Bücher zum allgemeinen Gebrauch einstellen kann, gibt es jetzt eine Anlaufstelle, wo man unverbrauchte Nahrungsmittel hinbringen kann:

    http://www.einewelthaus.de/das-haus/foodsharing/

    Fair-Teiler sind Orte mit Kühlschrank und Regal, zu denen überschüssige Lebensmittel gebracht werden können. Diese können dann wiederum von anderen kostenlos mitgenommen werden. Es ist auch möglich, Lebensmittel mitzunehmen, ohne selbst etwas mitgebracht zu haben. Denn es geht nicht darum zu tauschen, sondern den Überschuss dorthin zu verteilen wo er Verwendung findet, um der Verschwendung von genießbaren Lebensmitteln entgegen zu wirken.

    "….foodsharing e.V. setzt sich unter anderem mit der Plattform foodsharing.de bundesweit dafür ein, dass keine genießbaren Lebensmittel weggeworfen werden und so die Lebensmittelverschwendung verringert wird.
    Informationen über das Projekt und auch darüber, wie Einzelpersonen foodsharing privat nutzen können sind auf der Website http://www.foodsharing.de nachzulesen
    ."

    SFath antwortete vor 6 Jahre, 3 Monaten 6 Mitglieder · 7 Antworten
  • 7 Antworten
  • SFath

    Mitglied
    19. November 2019 um 16:24

    Dann bist du sicher genau so vorbehaltlich im Supermarkt, wo vor dir schon unzählige Kunden unverpackte Tomaten, Pfirsiche und Pflaumen etc. auf Reife und Schönheit hin handgreiflich "begutachtet" haben?

  • sanao

    Mitglied
    19. November 2019 um 15:41

    Und da gibt es jemand, der die Lebensmittel begutachtet, die gebracht werden? War für mich nicht ersichtlich. Na, solange nichts passiert und jemand gesucht wird, der haftbar gemacht werden soll, kann es ja klappen.

    Wobei zwar eine ausrangierte Telefonzelle für Büchertausch bei uns im Ort steht, aber Food Sharing wird bestimmt nicht eingeführt.

  • SFath

    Mitglied
    19. November 2019 um 14:40

    Wichtig: Das Anbieten und Teilen hygienisch riskanter Lebensmittel ist bei foodsharing nicht erlaubt!
    Dazu gehören alle Lebensmittel, die ein Verbrauchsdatum tragen („zu verbrauchen bis…“), wie auch roher Fisch, Geflügel und anderes Fleisch, insbesondere Hackfleisch, rohe Eierspeisen und zubereitete Lebensmittel, die Fleisch oder Fisch enthalten,
    es sei denn es kann durch Lieferscheine sichergestellt werden, dass die Kühlkette lückenlos war.
    Unproblematisch sind hingegen Lebensmittel mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum („mindestens haltbar bis…“), auch nach Ablauf dieses Datums.

  • sanao

    Mitglied
    18. November 2019 um 21:54

    Es geht doch um die Zeit zwischen Einkauf beim Discounter oder einem Lebensmittelgeschäft und der Abgabe in diese wunderbaren Kühlregale.
    Weiß ich, wie der Abgebende die Lebensmittel in der Zwischenzeit behandelt hat?

    Wurde die Kühlkette eingehalten? War der Aufbewahrungsort der Lebensmittel einigermaßen hygienisch? Ich würde dort nichts mitnehmen!

  • happyday

    Mitglied
    18. November 2019 um 21:19

    als Ergänzung gedacht…
    "In dem neuen NDR Wissensformat "Mehr wissen – besser leben" kämpft die beliebte Schauspielerin Esther Schweins gegen Lebensmittelverschwendung und sucht Lösungsvorschläge."

    Wenn mich mein Gedächtnis nicht narrt, soll es zunächst drei Folgen geben, wo Esther Schweins sich aktiv gegen Lebensmittelverschwendung einsetzt und vermitteln möchte, was jeder von uns tun kann z.B. gegen Einkäufe, die viel zu üppig ausfallen.

  • Ricarda01

    Mitglied
    18. November 2019 um 19:22

    Da sagste was, liebe Calli. Mich beschlich auch sofort ein gewisses Ekelgefühl, als ich das las. Woher weiß ich denn, aus welchen Haushalten das Zeug kommt – und wie sieht es mit Krankheiten etc. aus?
    Ricarda :-X

  • Calliope51

    Mitglied
    18. November 2019 um 19:17

    Also ehrlich gesagt, möchte ich nicht diese unverbrauchten Nahrungsmittel, die irgendwo in Telefonhäuschen abgelegt werden verköstigen.
    Deshalb würde ich sie auch niemand Anderem zumuten.

    Anders, wenn es sich um Konserven oder anders versiegelte Lebensmittel handelt.
    Dann entsteht aber sofort die Möglichkeit, sie einzusammeln und zu verkaufen.

    Wirklich Bedürftige haben doch an den Tafeln genug Möglichkeiten sich zu versorgen.

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