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  • Erste Nachlese: SPD -Parteitag

    Von Madame.C am 7. Dezember 2019 um 14:43

    Ohne alles unten Geschriebene gelesen zu haben:

    "… bei der Positionierung von Kevin Kühnert in Sachen Verbleib in der schwarz-roten Koalition ist mir ein wenig schwummerig."[i

    Nachvollziehbar @Philosof

    "Den Eindruck, dass es hin und her und rein in die Kartoffeln, raus aus die Kartoffeln geht, kann man nur bekommen, wenn man sein Wissen aus den Medien hat.
    Wenn man Kevin Künert persönlich zuhört, erklärt er pointiert, verständlich und differenziert. Da kommen Moderatoren, die ihn ja unbedingt des Umfallens "überführen" wollen, in Not und für Journalisten ist es zu "schwierig", dieses in Kurzfassung auszuformulieren."

    Es braucht nicht viel Aufmerksamkeit um zu bemerken, wie sehr das Kleinmachen der SPD auch von MedienvertreterInnen betrieben wird.

    Selbst Phoenix schickt eine emsige Interviewerin. Sarah Bildau, durch die Reihen der Wahlberechtigten beim Parteitag, um negative Reaktionen "herauszupressen". Viele ihrer Fragen begannen mit "Aber …". Was schon mal ein NEIN beinhaltet. Sie war nicht sehr erfolgreich mit ihrem Insistieren. So blöd sind die Partelmitglieder doch nun nicht, um die Absicht der Fragerin nicht zu erkennen,

    Ich hielt Phoenix bisher immer für weitgehend neutral. Nach der Mitverfolgung des gesamten Parteitages zweifle ich an einer solchen Berichterstattung. Leider war der Grund des langen TV-Genusses ein Rückfall eines Erkältungsinfekts und Bettruhe.

    Ich bin keine SPD-Wählerin, das mal vorweg, aber mein Gesamteindruck im Gegensatz zu der ganzen Miesmacherei ist ein positiver. Ich jedenfalls wünsche der Partei ein glückliches Durchhaltevermögen in diesem Parteienwirrwar.

    GSaremba61 antwortete vor 6 Jahre, 1 Monat 10 Mitglieder · 28 Antworten
  • 28 Antworten
  • GSaremba61

    Mitglied
    11. Dezember 2019 um 13:42

    Für mich eher überraschend da eine Wellenlänge zu erkennen. Ich werde es jetzt nicht suchen, doch bin sicher, dass der Kontext unterschiedlich ist… und schon … es sind die kleinen und teilweise großen Differenzierungen….! 🙂

  • GSaremba61

    Mitglied
    11. Dezember 2019 um 10:44

    Natürlich ist es meine Sicht – wessen Sicht sollte ich sonst hier zum Besten geben? :-X

    Wenn
    voreingenommen und – auf welchem Auge auch immer – blind!

    bedeutet, dass ich nicht automatisch jedem Menschen eines bestimmten Personenkreises Schlechtes unterstelle, dann bin ich nicht nur gerne, sondern stolz darauf
    voreingenommen und – auf welchem Auge auch immer – blind!

    zu sein!

    Mal davon abgesehen, dass es hier nicht um einen von Dir beschriebenen Menschen ging, sondern um einen Ehepartner. Da setze ich Autonomie voraus.

    Gegenteil beweisen? 🙂 Das wäre nach meinem Empfinden bei Dir vergebliche Müh'

  • Madame.C

    Mitglied
    9. Dezember 2019 um 15:28

    Ungern weiche ich vom vorgegebenen Thema ab. Aber …
    @Prizessin1:

    "Ich war fest überzeugt, daß Frau Merkel ein natürliches Gespür dafür hat, welches Tun ein "Geschmäckle" in der Öffentlichkeit hervorruft und dies ihrem Mann auch vermitteln würde."
    Ich glaube eher, sie leben getrennte Ansichten. Die Beispiele dafür unterrlasse ich.

    Aber was mich freut ist, dass doch einige Kritik aufkommt auch von Journalisten, wie runtermachend KollegInnen auf die neue SPD-Parteiführung agieren.
    Ja, es gibt schlechte und gute Journalisten und ja, oft greift man auf die "preiswertere Ware" zurück, um ein Medium am Leben zu erhalten.

  • GSaremba61

    Mitglied
    9. Dezember 2019 um 12:13

    Weißt Du, Prinzessin, was ich nicht witzig finde? Das Menschen vehement immer erstmal nur das Schlechte erkennen und das aufgrund von erworbener Voreingenommenheit. Ich kann mich nicht erinnern, dass die Friede Springer Stiftung unangenehm aufgefallen wäre. Kann trotzdem sein, dass es Mitarbeiter gab. Ich sehe, dass diese Stiftung einiges fördert.

    Nur so nebenbei, auch wenn Du gegen die Springer-Presse bist, diese Presse gehört zu der im GG festgehaltenen Pressefreiheit! Persönliche Animositäten sind da eindeutig nebensächlich. Niemand zwingt Dich diese Presse zu lesen. Obwohl ich finde, um sich eine Meinung zu bilden gehört auch das dazu.

    GeSa

  • GSaremba61

    Mitglied
    8. Dezember 2019 um 17:09

    Die Alten sollten dieser nicht den Wind aus den Segeln nehmen.

    Solange die Verjüngung im Himmel schwebt sollten die Alten jede Menge Wind aus den Segeln nehmen. Vom Himmel fallen bereitet Schmerzen.

    GeSa

  • Madame.C

    Mitglied
    8. Dezember 2019 um 17:04

    "Und wenn Kevin Kühnast auch eine fulminante Parteitagsrede gehalten hat, so war sein Wahlergebnis eher mäßig. Da wird dann deutlich wo und wie sein Stellenwert innerhalb der SPD ist."

    "Kühnert" @Philosof heißt der taffe Junge, der von Friedrich Merz als "Selbsthilfegruppe" betitelt wurde. Seitdem ist Merz bei mir unten durch. Kühnast ist die Politikerin, die auch nicht zu Deiner Partei passt.

    Ich möchte nur mal auf das eingehen, was Du schreibst:

    "Und wenn Kevin Kühnast auch eine fulminante Parteitagsrede gehalten hat, so war sein Wahlergebnis eher mäßig. Da wird dann deutlich wo und wie sein Stellenwert innerhalb der SPD ist."

    Viele der alten inzwischen verknöcherten Zeitgenossen hier wie in der Politik, also auch Parteigenossen versuchen mit trotzigen Überzeugungen das Zeitgeschehen mit ihrem Frust zu beeinflussen. Altsein ist keine Gewähr für Altersweisheit.
    Der Frust war gut zu beobachten bei den Genossen in der ersten Reihe, deren Widerwillen offen gezeigt wurde mit Blick auf nachrückendes "Personal", das bereits laut mit den Füßen scharrt.

    Mein Eindruck ist, dass auf die Verjüngung der Partei eine jüngere Generation ihre Hoffnung setzt. Die Alten sollten dieser nicht den Wind aus den Segeln nehmen.

  • GSaremba61

    Mitglied
    8. Dezember 2019 um 17:01

    Kaum ist ein Mann emanzipiert ist es auch nicht richtig. Es geht auch nicht alles um Geld in dieser Welt!

    "Herr Prof. Sauer ist nicht als der Ehemann der Bundeskanzlerin in dieses Gremium berufen worden, sondern als einer der namhaften Wissenschaftler, die in Berlin tätig sind", erklärt die Friede Springer Stiftung.

    Und wie Du schon sagtest – das Geld wird sicher nicht gebraucht – die Aufgabe kann jedoch Anreiz sein, schließlich geht es in der Stiftung um wissenschaftliche, karitative und gemeinnützige Ziele. Andererseits um unabhängig zu sein braucht H. Sauer vielleicht auch das Geld 🙂 Soll ja auch Frauen geben, die sich finanziell von ihren Männern unabhängig halten.

    GeSa

  • Wattfrau

    Mitglied
    8. Dezember 2019 um 16:11

    Akunus, dass die Medien bei dem jetzigen Eiertanz
    der SPD, nicht positiv über die Partei berichten,
    ist verständlich, aber es hat ja schon 2018 angefangen.
    Nee, nee, der Spiegel hat vielleicht 'bedauert'
    (Floskel), dass Fleischhauer aufhört, aber um ihn
    gepokert haben die Chefredakteure nicht! 😉

  • Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer
    8. Dezember 2019 um 15:16

    Wattfrau: „Seit ca. Februar 2018 (Schulz gibt SPD-Vorsitz ab),
    lassen selbst linke Magazine wie Spiegel und
    Süddeutsche kein gutes Haar an der SPD.“

    Nunja, liebe Wattfrau angesichts der Tatsache, dass wir es bei der SPD inzwischen mit einer Partei zu tun haben, die sich fast nur noch mit sich selbst beschäftigt – man denke nur an die unsägliche, langatmige und letztlich sinnfreie Wahlprozedur der neuen Vorsitzenden und die grunddämliche Groko-Debatte. Eine kritische Berichterstattung über die SPD ist daher nicht sonderlich verwunderlich.
    Denn die Mehrzahl der Genossen und der Menschen in den Wahlkreisen mit deren Anliegen und Sorgen bleiben bei dem Eiertanz der Funktionäre leider voll im Regen stehen.
    Trotz allen guten Willens ist es dann nicht so einfach der SPD etwas positives abzugewinnen.
    Der Niedergang dieser einstigen Volkspartei scheint offenbar leider unaufhaltsam – obwohl die SPD Minister in der Regierung größtenteils wirklich gute Arbeit machen.

    Jan Fleischhauer ist nach fast neun Jahren beim Spiegel übrigens nicht geflogen.
    Im Gegenteil: Die Chefs haben alles versucht ihn zu halten.
    Aber das Angebot zum Focus zu wechseln war wohl einfach zu gut dotiert.

    Hier im Link seine Abschiedskolummne:

    https://www.spiegel.de/politik/deutschland/jan-fleischhauer-letzte-kolumne-auf-spiegel-online-a-1272218.html

  • Wattfrau

    Mitglied
    8. Dezember 2019 um 14:09

    Seit ca. Februar 2018 (Schulz gibt SPD-Vorsitz ab),
    lassen selbst linke Magazine wie Spiegel und
    Süddeutsche kein gutes Haar an der SPD.
    Ein Jan Fleischhauer konnte im Spiegel jahrelang
    die SPD runtermachen, bis es den Abonnenten zu
    bunt wurde und er den Spiegel verlassen musste.
    Also, nicht nur die Springer-Presse betreibt
    SPD-Schelte.
    Übrigens, Joachim Sauer erhält jährlich 10.000 Euro
    für seine Tätigkeit im Kuratorium der Friede Springer Stiftung !

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