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  • GSaremba61

    Mitglied
    4. September 2022 um 18:26

    Grundsätzlich ist die Idee ja nicht schlecht bei zusätzlichen Zahlungen Steuerfreiheit zu gewähren. Doch die Kosten werden an den AG weitergegeben, der nun auch höhere Energiekosten stemmen muss. Der muss sich also die Zusatzzahlung leisten können. Also, doch wieder mehr Augenwischerei?

    Für große Unternehmen, die Gewinne mache und im Tarif bereits festgelegt haben, dass Tantieme und Bonus fällig werden natürlich schön, die können „großzügig“ Sonderzahlungen darstellen und ihren AN steuerfreie Zahlungen „schenken“.

    Könnte eine Idee von einem der Wirtschaft nahestehenden Politiker sein. Ist jedoch von der „Arbeiterpartei“ und wem noch…… Slight Smile

    GeSa

  • Manjana

    Mitglied
    4. September 2022 um 18:25

    Taschen sind leer. Hab kein (Troll)Futter!

  • Modesty

    Mitglied
    4. September 2022 um 17:55

    Wenn Du meinst, Gesa……

  • GSaremba61

    Mitglied
    4. September 2022 um 17:35

    Schön dass Du es verstanden hast, Mod. Slight SmileDoch es ging doch um die EU, ob sie die Finger schon im Thema hat und zwar bei der Preisfeststellung?

    Wer also so eine Strategie „erfindet“ oder unterstützt, der wird auch bei einer Einkaufstrategie nicht erfolgreicher sein, in meinen Augen. Davon abgesehen, dass nicht nur die Souveränität der einzelnen Staaten wieder in Frage gestellt wird. Schlimmer, ein einheitlicher Energiepreis für alle EU-Länder. Da werden sich die reichen Länder freuen und die ärmeren Länder werden Kosten haben, die sie im Zweifel nicht tragen können.

    GeSa

  • Modesty

    Mitglied
    4. September 2022 um 17:10

    Das ‚Merit-Order-Prinzip‘ ist eine Methode der Strompreisregulierung und hat nur insofern mit Gas zu tun, als der Strompreis willkürlich an den Gaspreis gekoppelt wurde – was aber aufgrund der politischen Entwicklung des Gaspreises nicht mehr wirklich vertretbar ist – genau so wenig wie die Erzeugung von Strom mittels Gaskraftwerken!

    Beides treibt gerade ungerechtfertigterweise auch den Strompreis in die Höhe!

    M.

    Infos zum Thema:

    https://www.net4energy.com/wiki/merit-order-prinzip

    https://www1.wdr.de/nachrichten/gaspreis-an-strompreis-gekoppelt-100.html

  • Manjana

    Mitglied
    4. September 2022 um 17:02

    Es scheint Leute zu geben, die ausgerechnet einem, der Wirtschaft so stark verbandelten, Friedrich Merz seine plötzlich und unerwartet extrem soziale Ader abnehmen. Nicht, dass mehr nicht gut wäre, aber 1000,- Euronen von einem Friedrich Merz? Das war der Witz schlechthin.

    Nö, die Klappe halten soll und muss die Opposition und auch er ganz sicher nicht. Aber halbwegs auf dem Teppich zu bleiben wäre glaubwürdiger. Pausenlose Angriffe und chronische Pöbelei hilft in dieser außergewöhnlichen Situation, die niemand vorher erwarten konnte, ganz sicher wenig weiter. Ihn zu hören erinnert immer wieder an den Struwwelpeter ... Der Friederich, der Friederich, der war (und bleibt) ein arger Wüterich!

  • GSaremba61

    Mitglied
    4. September 2022 um 16:39

    Friedrich Merz kann viel reden, wenn er, anstatt umzusetzen, eben nur zu reden braucht.

    Ja, wie alle, die in der Opposition sitzen. Wie man nach jedem Regierungswechsel sehen kann. An den Maßnahmen, die auch bei den heutigen Regierenden nicht immer (auch den eigenen Ansprüchen/Aussagen ausreichend) genügen. Muss jeder lernen, der Aufgaben übernimmt. Ist kein Grund nicht hinzuhören und zu überdenken und vielleicht sogar anzunehmen.

  • Manjana

    Mitglied
    4. September 2022 um 16:23

    Friedrich Merz kann viel reden, wenn er, anstatt umzusetzen, eben nur zu reden braucht.

    https://www1.wdr.de/nachrichten/entlastungspaket-energiepauschale-fuer-rentner-und-studierende-die-pressekonferenz-jetzt-im-livestream-100.html

    „Rentnerinnen und Rentner bekommen eine einmalige Zahlung von
    300 Euro, die einkommenspflichtig ist. Das bedeutet, dass die Zahlung
    bei Menschen mit niedriger Rente stärker zu Buche schlägt. Ausgezahlt
    wird über die Deutsche Rentenversicherung.“

  • GSaremba61

    Mitglied
    4. September 2022 um 15:56

    Ich habe auch nicht geschrieben, Mod, dass es eine gemeinsame Einkaufsstrategie gibt, sondern eine Vorgabe zur Preisermittlung!

    So habe ich es verstanden und nachfolgendes unterstreicht die Aussage nach meinem Dafürhalten. Auf jeden Fall hat die EU die Finger im Spiel. Hier mal zum Nachlesen:

    https://www.spektrum.de/news/merit-order-prinzip-warum-der-strompreis-nach-oben-schnellt/2051949

    Auszüge:

    Das letzte Kraftwerk am Netz bestimmt den Preis

    »Es kann nicht sein, dass das letzte Gaskraftwerk am Netz den Gesamtstrompreis bestimmt«, sagt beispielsweise Bernd Westphal, der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Trotzdem verteidigen die meisten Experten dieses so genannte Merit-Order-Prinzip. Serafin von Roon, Geschäftsführer der Forschungsstelle für Energiewirtschaft, eines Vereins mit Sitz in München, sagt: »Das Merit-Order-Prinzip ist grundsätzlich sinnvoll, weil die preiswerteren Anbieter damit Deckungsbeiträge machen und ihre Investitionen refinanzieren können.«

    Griechenland legt unverbindlichen Vorschlag vor

    Unter diesen Modellen ist zum Beispiel eines, das als »Pay-as-bid«
    bekannt ist. Jeder Anbieter soll den Preis erhalten, den er geboten hat.
    Dann müsste der Gesamtpreis deutlich sinken, weil die Gaskraftwerke mit
    Abstand am teuersten sind. Die Europäische Kommission ist jedoch davon nicht überzeugt.

    Griechenland hat jetzt vorgeschlagen, den Markt aufzuteilen. Zunächst
    kommen die Anbieter mit geringen Grenzkosten zum Zuge. Sie erhalten
    einen festen Betrag pro Kilowattstunde. Der fällt vergleichsweise
    niedrig aus, erlaubt den Anbietern aber immer noch, ausreichend Geld zu
    verdienen. Den übrigen Strom liefern die fossilen Kraftwerke. Der Preis
    dafür wird weiterhin nach dem Merit-Order-Verfahren ermittelt. Der
    Endpreis ergibt sich dann als volumengewichteter Mittelwert. Italien,
    Zypern, Frankreich und Spanien unterstützen das Nonpaper, während
    Luxemburg und Dänemark eher skeptisch sind. Robert Habeck nannte den
    griechischen Vorschlag zumindest diskussionswürdig. Das Thema wird auch
    auf der Tagesordnung des Treffens der Energieminister am 25. Oktober
    stehen.

    GeSa

  • Modesty

    Mitglied
    4. September 2022 um 15:38

    @Fagus

    Wenn man bedenkt, dass genau solche Überlegungen erstmals während Angela Merkels Amtszeit als Umweltministerin (1994-1998) angestellt wurden, haben wir es wahrlich weit gebracht…. ins klimaschutztechnische Abseits!

    Als weiteres Ziel wurde damals definiert: Güterverkehr komplett auf die Schienen und diese unter die Erde. LKW’s nur noch als End- bzw. Regionalverteiler auf den Straßen.

    M.

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